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Israel hatte aus politischen Gründen nur selten die Möglichkeit dem Großmachtsgehabe anderer Hochkulturen nachzueifern.
Ich spreche nicht von Großmachtsgehabe anderer Hochkulturen, sondern:
"... alle Obersten der Priester und das Volk häuften Untreue auf Untreue, entsprechend allen Greueln der Nationen, ..." (2Chr. 36:14)
Selbst der Wunsch nach einem König, war eine Nachahmung den Nationen. U.s.w., u.s.f.

Daß es aber Sklaven in Israel gab, sieht man auch aus der Antwort Nabals an Davids Gesandte:
"Wer ist David, und wer ist der Sohn Isais? Heutzutage gibt es viele Knechte, die alle ihren Herren davonlaufen, ein jeder seinem Herrn." (1Sam. 25:10)
Und aus dem Vorfall mit Schimi, dem Salomo befohlen hat, Jerusalem nicht zu verlassen:
"Es geschah aber am Ende von drei Jahren, da entliefen zwei Sklaven Schimis zu Aschisch, dem Sohn Maachas, dem König von Gat. Und man berichtete dem Schimi: Siehe, deine Sklaven sind in Gat!
Da machte sich Schimi auf und sattelte seinen Esel und ging nach Gat zu Aschisch, um seine Sklaven zu suchen. Und Schimi ging hin und brachte seine Sklaven aus Gat zurück. ..."
(1Kön. 2:39-46)