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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    besserwisser Gast

    Standard

    Das ist fürwahr ein weises Wort!
    Es steht nun hier, an gutem Ort.
    So mögens lesen jetzt die Weisen,
    und auch die Lauten und die Leisen.

    Der Bischof war kein braver Knecht,
    sein Zeugnis spricht den Bösen recht,
    die schreien laut: Gott gibt es nicht!
    und sonnen sich in Seinem Licht.

    denn eins ist wahr in jedem Falle:
    die Liebe Gottes gilt für alle.

  2. #2

    Standard

    Die Liebe Gottes gilt für alle
    Für alle auch in jedem Falle,
    wenn man denn dran glauben tut
    wird am Ende alles gut.

    Wer nicht dran glaubt ist schlimmer dran,
    wird sich bei Gott erweisen dann,
    das alles, was geschrieben steht
    auch wirklich in Erfüllung geht.

    Doch frag ich den, ders sagen kann,
    kommt man dann im Himmel an,
    das Versprechen, gottgegeben,
    die Liebe und das ew'ge Leben,
    zählt das nicht für jedermann,
    der da kommt im Himmel an?

    Die Liebe Gottes immerda
    für jeden der da kommt und war
    die ist auch stets für die gegeben
    die nicht gelebt für ihn ihr Leben.
    Nicht alle Menschen lachen, weil sie glücklich sind. Manche lachen auch nur um nicht zu weinen.

  3. #3
    besserwisser Gast

    Standard Liebster Heiland, nahe Dich

    1. Liebster Heiland, nahe Dich,
    meinen Grund berühre,
    und aus allem kräftiglich
    mich in Dich einführe,
    dass ich Dich inniglich
    mög in Liebe fassen,
    alles andre lassen.

    2. Sammle den zerstreuten Sinn,
    treuer Hirt der Seelen,
    denn wenn ich in Dir nicht bin,
    muss mein Geist sich quälen.
    Kreatur ängstet nur;
    Du allein kannst geben
    Ruhe, Freud und Leben.

    3. Mach mich von allem frei,
    gründlich abgeschieden,
    dass ich eingekehret sei
    stets in Deinem Frieden,
    kindlich, rein, sanft und klein,
    Dich in Unschuld sehe,
    in Dir leb und stehe.

    4. Was noch flüchtig, sammle Du;
    was noch stolz ist, beuge;
    was verwirret, bring zur Ruh;
    was noch hart, erweiche:
    dass in mir nichts hin für
    lebe noch erscheine,
    als mein Freund alleine.

    (Lied, Autor: Gerhard Tersteegen (1697 - 1769))

  4. #4

    Standard

    Doch vergib wenn ich's nicht kann
    zu beugen mich vor Dir.
    selbst wenn ich weiß wie schön es wär,
    mein Stolz gehört mir an.

    Ich bin ein Mensch, ein Narr vor Dir
    doch lebe ich mein Leben.
    Ich stehe hier vor Deiner Tür
    was wirst Du, als Gott, mir geben?

    Wozu habe ich's gebracht
    in Dieser schweren Welt,
    die Du mit Liebe mir gemacht,
    und die den Menschen hält?

    Letztendlich bin ich klein vor Dir,
    das weiß ich doch auch.
    Nur gehe ich den Weg mit Dir
    über jeden kleinen Strauch.

    Und frage ich: was kann ich denn?
    So stehst du neben mir.
    Du bist bei mir, Du siehst mich an,
    wir beide, wir sind hier.

    Ich kann nur sein so wie ich bin
    doch Du nimmst mich so an.
    In meinem Herzen bist Du drin
    der Weg ist weit, wir kommen an.
    Nicht alle Menschen lachen, weil sie glücklich sind. Manche lachen auch nur um nicht zu weinen.

  5. #5
    besserwisser Gast

    Lächeln Rainer Maria Rilke 1875 - 1926 aus: Das Stundenbuch

    Ich glaube an alles noch nie Gesagte.
    Ich will meine frömmsten Gefühle befrein.
    Was noch keiner zu wollen wagte,
    wird mir einmal unwillkürlich sein.

    Ist das vermessen, mein Gott, vergib.
    Aber ich will dir damit nur sagen:
    Meine beste Kraft soll sein wie ein Trieb,
    so ohne Zürnen und ohne Zagen;
    so haben dich ja die Kinder lieb.

    Mit diesem Hinfluten, mit diesem Münden
    in breiten Armen ins offene Meer,
    mit dieser wachsenden Wiederkehr
    will ich dich bekennen, will ich dich verkünden
    wie keiner vorher.

    Und ist das Hoffart, so laß mich hoffärtig sein
    für mein Gebet,
    das so ernst und allein
    vor deiner wolkigen Stirne steht.

  6. #6

    Standard

    So ohne Zürnen und ohne Rächen
    so haben Dich die Kinder lieb.
    Ich möchte mit Deiner Treue nicht brechen
    doch manchmal falle ich wie durch ein Sieb.

    Wenn alle erzählen von Deiner Gnade
    und loben und singen und lachen und tanzen,
    ich denke und kann nicht verstehen denn grade
    wo Lachen ist,
    da fehlst Du nicht.

    Wärest Du da und würdest Du sein
    wo Hilfe und Helfer gebraucht
    wo sie nach Dir beten, nach Dir suchen,
    sie fänden Dich und Du hilfest auch

    Wenn es so wäre und keiner mehr leidet,
    keiner trauert und hungert, bittet und fleht
    wenn es so wäre, so glaube mir doch,
    ich wäre bei Dir. So sehr wie es geht.

    Doch gibt es das Leiden, die Trauer besteht
    es gibt den Krieg den Hass, den Streit
    wie, Gott, wie soll ich da glauben
    wie soll ich mich halten, der Weg ist so weit.

    Hoffnung ist da.
    Auch Sehnsucht und Mut.
    Wenn es ich könnte, ich sagte: ja.
    Nicht alle Menschen lachen, weil sie glücklich sind. Manche lachen auch nur um nicht zu weinen.

  7. #7
    besserwisser Gast

    Standard Ich danke Gott

    1. Ich danke Gott und freue mich
    Wie's Kind zur Weihnachtsgabe,
    Daß ich hier bin! Und daß ich dich
    Schön menschlich Antlitz habe.

    2. Daß ich die Sonne, Berg und Meer,
    Und Laub und Gras kann sehen
    Und abends unterm Sternenheer
    Und lieben Monde gehen.

    3. Gott gebe mir nur jeden Tag.
    So viel ich darf zum Leben,
    Er gibt's dem Sperling auf dem Dach;
    Wie sollt' er's mir nicht geben!

    Matthias Claudius


 

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