Kurz: er wird wohl so sein, wie wir uns ihn nicht vorstellen.
Oder aber, er ist so, wie immer wir ihn uns vorstellen, denn er ist unsere Vorstellung:
· Nirwana für die Buddhisten
· ewige Jagdgründe für die Indianer
· viele Jungfrauen für männliche Moslems
· gerechter Weise hoffentlich auch viele Jünglinge für die Muslimas
· Hosianna singen für die Christen
· ein Auserwähltenhimmel für diejenigen, die sich als auserwählt erachten
· ein ewiges Hofbräuhaus für den Münchner im Himmel (der Auserwählte aus München)
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ewiges Hofbräuhaus ?
betrinken im Himmel ?? na gut , da bin ich auch dabei, ABER an einem perfekten ort , wird man da denn durstig ;)
bei mir sähe es so ordinär ähnlich aus wie auf Mallorca das ich es kaum beschreiben mag ! (nicht Ballerman)
Sonne, Frauen, Freunde, Gesundheit,Motorräder,lecker Essen ohne zunehmen, ewige Jugend, ich könnt fliegen etc. etc. etc.
Ich glaube nur, das wird doch alles schnell langweilig oder ? ...zumindest nach 100 jahren, geschweige denn ne ewigkeit lang :o
Ich kann mir also n himmel nicht vorstellen, es würde also reichen mir ne HÖLLE an zu drohen...
In dem Punkt komme ich mit der Bibel nicht klar, wo ich sie sonst so mag !
Geändert von pilatus-renner (06.04.2009 um 22:38 Uhr)
Wie wäre es denn mit zeitloser Transzendenz?
Mit dem Einmünden des kleinen Bächleins in den Ozean der Göttlichkeit?
Mit der Erfahrung der bedingungslosen Liebe?
Grenzenlosem universalem Bewusstsein?
Dies sind Begriffe, die ich zumindest nicht mehr mit langer Weile in Verbindung bringen kann.
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Ich halte das problem von Langeweile für schwieriger,
eben waren wir noch im hofbräuhaus und jetzt sind wir bei zeitloser Transzendenz....
wenn es abstrakt wird, wird es immer so, naja abstrakt eben...
kennst du ein paar bildhafte Bibel Zeilen über den Himmel ?
Klar ist da ein Zusammenhang:
Nach dem siebten Maß erfuhr Aloisius die zeitlose Transzendenz.
Nein, ich würde mich auch darauf nicht verlassen.
Das sind Vorstellungen und andere Religionen haben andere Vorstellungen.
Ein Moslem freut sich auf 70 Jungfrauen.
(Kommen aber noch die 70 Schwiegermütter hinzu, dann wird es die Hölle sein.)
Aber ich habe die Transzendenz selbst erfahren.
Und diesen Zustand auf Dauer zu haben, das ist das, was ich mir als einen Himmel vorstelle, der zeitlos und transzendent ist.
Nun ist aber wieder die Schwierigkeit:
dies in Worte zu fassen ist unmöglich.
Ich halte es eben so unmöglich, wie Gott in einem Buch zu beschreiben.
Wollen wir einen Menschen kennen lernen und hören dabei nur aus das, was Andere uns von diesem Menschen berichteten, dann wird unser Erleben dieses Menschen in den Hintergrund rücken.
Wollen wir Gott kennen lernen, und schauen dabei nur in die Bibel (oder in andere Schriften), so wird unser Erleben von Gott in den Hintergrund rücken.
Unsere Vision hat sich der Schrift anzupassen.
Worte, die Gott an uns richten mag, werden in ihrer Validität an den Schriften gemessen.
Wollen wir in den Himmel eintreten und richten wir uns dabei auf das aus, was andere uns vom Himmel erzählten, so sind wir auch im Jenseits unfrei in unserem Erleben (zumindest bis wir diesen Fehler erkennen und korrigieren).
Aus diesem Grunde würde ich persönlich keine Beschreibungen als eine jenseitige Wirklichkeit akzeptieren.
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