Hallo Herold

Sicher, das Zitat ist aus dem Kontext entnommen, die Tat selber, das bewusste und absichtliche ändern der Weisungen des Ewigen bleibt trotzdem als verwerflichen Tatbestand bestehen. So ist es allegorisch genau so, dass sich jene in den Tempel Gottes stellen und bestimmen wollen, was und wie nun angebetet werden soll. Es ist genau so ein Reden gegen den Höchsten.

Somit ist er doch sehr wohl anwendbar. Oder man könnte ja auch das Sendschreiben von Pergamon mit einbeziehen, wo der Vergleich mit der Lehre Bileams aufgeführt wurde, Dinge zu lehren, die Gott nie verordnet und gewollt hatte.

Es sind beides Versuche, Gottes gültige Ordnungen zu unterwandern, zu schwächen, umzudeuten um das Eigene zu bewirken.



Lehit

Alef