Hallo Alef,

na nehmen wir mal an daß die Bibel wahr ist und daß derjenige den Gott nicht im Himmel haben will, in der Hölle enden wird, und zwar für immer und ewig. Auch solche Menschen haben oft Familie, Väter, Mütter, Kinder ... und von denen könnten ja einige in den Himmel kommen. Und obwohl es dort sicherlich wunderbar ist wird es sie wohl doch anfechten über diejenigen nachzudenken die sie auf Erden geliebt haben und die nun nicht mit ihnen sind. Ich denke dort ist der Punkt wo einsetzt was in der Offenbarung geschrieben steht, daß Gott alle Tränen abwischen wird. Gottes Liebe wird also dieses Problem für die Geretteten lösen. Aber daß sie erstmal traurig sein werden, das kann schon sein.

Das mit den 2 Wochen, das habe ich dahingehend interpretiert daß ich in den Jahren vor diesem Ereignis immer hin- und hergeschwankt bin. Mal wollte ich glauben, mal ging ich zurück zu einem humanistischen Atheismus. In der Bibel heißt es ja wir sollten dem Teufel widerstehen, wozu wohl auch gehört daß man sich eine tiefe Ehrfurcht vor Gott bewahrt und nicht mit Ihm streitet. Vermutlich nimmt das Gott ernster als ich dachte, und Er hat mich deswegen gescholten. Gott hat einen Blick für unser Leid, aber wir sollen uns immer noch angemessen benehmen.

Das mit dem Glauben von Herzen, das hat mich doch tief berührt. Wenn man nicht von Herzen glaubt, hält man irgendwas vor Gott zurück, man sucht sich zu bewahren vor Gott ... das mag erst harmlos klingen, führt aber in Sünde und ist ebenfalls nicht angemessen.

Also deine Argumente haben mich nicht überzeugt. Ich denke immer noch diese Entscheidung könnte Jesus gewesen sein. Und solange Er derselbe ist der für mich am Kreuz geblutet hat, will ich Ihm folgen.