Na ja, so richtig einig war sich die Kirche wahrscheinlich noch nie und spätestens seit Luther bilden sich ja auch immer mehr Grüppchen, die sich in ihrer Lehre teilweise schon sehr stark unterscheiden. Sicher ist das irgendwo auch normal, aber ich wünschte mir schon, dass sich die Vielfalt der Gläubigen von einer einzigen Organisation vertreten fühlen würde. Aber vielleicht hat Alef auch recht und es ist nicht gut, wenn sich Glaube institutionalisiert, was dann aber ganz allgemein und nicht nur für den christlichen Glauben gelten müsste.
Wenn Du Dir mal ganz kurz folgende Liste anschauen magst http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_c...r_Konfessionen, dann wirkt das alles schon irgendwie befremdlich auf mich, wenn man davon ausgeht, dass sich all diese Kirchen auf einen Glauben gründen, es dann aber ganz offensichtlich doch für nötig befanden eine eigene Kirche zu gründen. Und trotz dieser überbordenden Vielfalt fühlen sich sehr viele Menschen nicht mehr von diesem Glauben angesprochen, oder innerhalb der Gemeinschaft eingeengt.
Schon irgendwie bisschen traurig, wenn man nach rund 2000jähriger Evangelisation zu der Überzeugung gelangt, dass man noch einmal neu evangelisieren müsse, weil immer mehr Menschen dem Glauben den Rücken kehren. Dann muss man sich am Ende vielleicht wirklich einmal fragen, ob da was ganz grundsätzlich nicht ganz richtig ist.
LG
Provisorium



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