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  1. #11

    Standard

    Nein, unsere Politiker haben leider nichts gelernt.

    Es liegt in der Natur des Menschen, Mitgefühl für ausgegrenzte, unterdrückte zu entwickeln. Wenn ich sehe, daß unsere Politiker am Wahlabend die Studios verlassen, sobald der gewählte ( = vom Volk gewählt = Wille des Volkes, das er mitspielen darf) Vertreter das Pdoium betritt. kriege ich das kotzen!
    Denn durch diese Arroganz bringen unsere Politiker nicht nur zum Ausdruck, daß sie die NPD nicht mögen, sondern vielmehr, daß sie das Wahlergebnis nicht akzeptieren. Gewählt hat aber das Volk und wenn unsere Politiker den Willen des Volkes, daß Partei XY nun mal dabei ist, nicht akzeptieren, "scheißen" sie auf den Willen des Volkes und auf die Demokratie. Dieses Verhalten führt dazu, daß die Extremisten bei den nächsten Wahlen noch besser abschneiden. Denn die meisten Stimmen für extremistische Parteien sind eine reine Frust-Stimme, eine Stimme, es unseren arroganten Politikern mal auszuwischen ... oder anders gesagt:
    Als Politiker müsste ich doch erkennen, daß etwas mit MEINER Politik falsch läuft, wenn Parteien wie die NPD in den Landtag einziehen.
    Ich als Politiker müsste ich doch den Mut haben, den Willen des Volkes zu akzeptieren und im Rahmen meiner Möglichkeiten diese Partei zu bekämpfen:

    INHALTLICH!!!

    Warum traut sich denn keiner unserer Politiker, mal die Wahlversprechen und Themen der NPD in einer Diskussionsrunde mit NPD-Beteiligung zu zerpflücken? Warum wird in politischen Diskussionsrunden immer über die NPD einhellig diskutiert (eine Diskussion ist es ja gar nicht, da ja alle einer Meinung sind), anstatt mal mit der NPD zu diskutieren und die inhaltliche Konfrontation zu suchen?

    Stattdessen spricht man über Verbot und tritt den Willen des Volkes mit Füssen. Kein Wunder, wenn die NPD immer stärker wird. :(

  2. #12

    Standard

    Ansich erschrecke ich mich gelegentlich, wenn ich sehe, was für einen Freiheitsbegriff manche haben, welchen Staat manche anstreben.

    Aus díesem Grund lese ich gerne Reaktionen auf das, was einem oder genauer vielen als unerträglich erscheint. Denn solche Dinge sind dann geeignet, Empörung auszulösen. Dann regieren die Emotionen. Sie legen dann wahres Denken frei. Deshalb hat mit dieser Thread außerordentlich gut gefallen.

    In der Sache selbst bin ich der Ansicht:

    1. Den besten Mord begeht man noch immer mit kühlem Blut. Also meine Lieben, holt euch ein Taschentuch, tupft den Schaum vorm Mund ab, schenkt euch einen Tee ein und denkt nach.

    2. Da de Freiheit einer Parteiengründung ein kontistitives Merkmal einer Demokratie ist, kann "der Staat" so eine Partei nicht einfach verbieten.
    Das kann er in keiner der großen Demokatien. Unsere Verfassung sieht das auch nicht vor. Vielmehr gibt es ein kompliziertes Verfahren vor dem Bundesverfassungsgercht. Das Verfahren ähnenlt einem Strafverfahren. Mann muss also, die Verfassungsfeindlichkeit einer Partei beweisen können. Jeder hat rechtliches Gehör. Auch der Böse Wir leben eben nicht mehr auf Bäumen.

    3. Auch nach meiner Sicht gilt der Grundsatz: Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit. Nur: Wer bestimmt das? Deswegen siehe ziffer 2

    4. Ergänzend sei angemerkt, dass es nur in Deutschland von den westlichen Demokratien Regeln gibt, die sich auf den Inhalt von Gedachtem und Geäußertem beziehen. Das liegt an historischen Besonderheiten und an Besonderheiten der deutschen Psyche. Seid froh. dass Angel-Sachsen, dass nicht mitgelesen haben-. Sie wären irritriert

    5. Wegen Ziffer 4 und Ziffer 1 noch ein persönlicher Hinweis an Poetry:
    Danke für den Thread, Er belegt, dass ich recht habe. Es gilt eben auch in Holland die alte Regel: Ich finde Ihre Amsicht zwar als entsetzlich, werde mich aber dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Und dieser Freiheitbegriff zeigt eben, dass die Demokratien unserer Nachbarn reifer sind als unsere.

    Liebe Grüße

    Euer James

  3. #13
    Sonnenwende Gast

    Standard

    Lieber James.

    ich gebe Dir recht! Trotzdem könnte was getan werden: was fehlt ist politische Bildung, die Fähigkeit mit Sprache umgehen zu können und das Einüben von grundsätzlichen Erörterungen. Dann würden die NPDler schnell entlarvt. Wenn es bereits zu viel ist, eine Seite Text zu studieren, dann sind Schlagwörter eben einfacher zu befolgen. Es lebe der Stammtisch!
    Politische und wirtschaftliche Perspektiven würden ihr Übriges tun, diesem braunen Sumpf ein Ende zu machen und zwar durch den Souverän, den Wähler!

    Liebe Grüße
    Sonnenwende


 

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