Das wird heute sicher wieder ein heißer Tag.
Aber ich finds schön, wenn es früh schon so warm ist, dass man auf dem Balkon frühstücken kann. Das mach ich gern.
Da schweifte dann mein Blick in die Umgebung und ich musste denken, wie viel wir doch so selbstverständlich nehmen, wie sehr wir uns an das Gute gewöhnt haben, das wir haben.
Und ich sah viel bewusster den Wald in der Ferne, die Bäume in meiner Umgebung, die schönen Pflanzen und Blumen auf meinem Balkon, ich hörte das Gezwitscher der Vögel und den vorbeifahrenden Zug im Tal, schmeckte viel bewusster mein Käsebrot und meinen Kaffee.
Ich denke, wir müssen immer wieder mal innehalten und uns bewusst machen, wie gut wir es doch haben - trotz allem, was wir uns vielleicht anders wünschen.
Wie sehr neigen wir dazu, eher auf das zu schauen und darüber zu jammern und zu klagen, was wir uns in unserem Leben anders wünschen, was wir an der Politik beanstanden oder was uns sonst nicht gefällt.
Es wird so viel gejammert in unserem Land, das mehr Wohlstand hat als die meisten anderen Länder.
Sehen wir denn nicht mehr, wie gut es uns geht????
Wir können früh den Wasserhahn aufdrehen, brauchen nicht erst kilometerweit laufen, wir brauchen nicht erst auf die Jagd gehen, sondern können uns die Lebensmittel ganz einfach im Supermarkt kaufen, wir müssen nicht hungern, wir haben ein Dach über dem Kopf. Wir leben in einem friedlichen Land, sind nicht in Lebensgefahr, werden nicht verfolgt.
Und es ist auch nicht selbstverständlich, wenn wir gesund sind.
Ach, was haben wir es doch gut.
Ich wünsche euch heute offene Augen, offene Ohren, ein offenes Herz, vielleicht findet ihr auch ganz viele Gründe, wofür ihr danken könnt.



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