Hi, lieber Gerd,

Deshalb möchte ich eine persönliche Frage stellen. (Persönlich deshalb, weil Glauben eine Privatsache ist.) Wie gelingt ein Glauben frei von Dogmen? Kann man seinen Glaubensgrund frei von Dogmen beschreiben?
Wenn ich es nun beschreiben sollte - persönlich - würde ich mal wieder auf meinen geliebten Kohelet zurückgreifen. Mich spricht gerade diese Schrift wegen ihrer "Weite", der Suche von Antworten auf universelle Fragen, die sich wohl alle Menschen aller Kulturen früher oder später stellen und gestellt haben und wegen ihrer tiefen Weisheit und Lebensphilosophie an...ich empfinde diese Schrift als zeitlos und sehr undogmatisch ...bei gleichzeitigem Glauben an Gott. Also für mich wäre das so etwa die Haltung, wie ich mir "undogmatischen" Glauben vorstelle... bitte sieh dies als rein persönliche Meinung...denn die wolltest du ja auch hören.
Shalom, deine tanuki


(Info auf Nachfrage - Kohelet = Versammler bzw. Buch Prediger)