Will mal noch ein bisschen was aus dem Buch von Joni Eareckson weitergeben:


Wenn Sie alles unternommen haben, um geheilt zu werden, sich aber nichts verändert hat, sollten Sie sich einmal klar machen, dass Gott in seiner Weisheit Sie in Ihrem gegenwärtigen Zustand haben will.

Wenn Gott unsere Gebete erhören soll, müssen sie mit seinem Willen überein stimmen.

Gelegentlich schickt uns Gott auch Leid, damit wir andere Leidende besser trösten und verstehen können.

Durch meine Krankheit kann ich Gott evtl. mehr verherrlichen als durch meine Gesundheit. (Und das sagt jemand, der Querschnittgelähmt ist!!!!!!!)

Fragen um Krankheit und Leid: Es geht um unser Vertrauen.
Wir bekommen nicht auf alles eine Antwort, wir können nicht alles mit unserem begrenzten Verstand erklären.

Joni setzt sich mit dem Sinn der Krankheit und dem Leid auseinander:
Ist der Herr des Universums mir Rechenschaft schuldig, welche Prüfungen er den einzelnen Menschen auferlegt und warum?
"Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege" spricht der Herr.
Die guten Dinge im Leben bringen uns am Ende selten die Befriedigung, die wir erhofft hatten. Und selbst wenn das der Fall sein sollte, ist die Freude meist nur von kurzer Dauer.
Leiden bereitet uns zu für den Himmel.
Alles Leid, was wir hier erleben, soll uns daran erinnern, dass diese arme Erde nicht unsere Heimat ist. Es kann unsere Herzen auf die obere Heimat lenken.
Im Himmel werden wir auch im sinnlosesten Leiden einen Sinn erkennen.
"Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen." Offenbarung 21,4