hallo ihr lieben
also ich hab lange überlegt ob und wie ich hier auf diese beiträge antworten soll.. jetzt tue ich es doch- auch auf die gefahr hin dass hier wohl einige anderer meinung sind.
also zuerst möchte ich sagen, dass ich keineswegs abstreitete dass dort unten in angola hilfe benötigt wird. ganz im gegenteil! diese bilder von youtube sind schockierend und es macht mich traurig dass es immer noch teile in dieser welt gibt denen es so schlecht geht. und es macht mich noch trauriger wenn ich sehe, welcher reichtum und verschwndung von resourcen herrscht. dort (und hier !) muss dringend was getan werden. auch wenn die aufgabe unmöglich erscheint, es kann jeder einzelene mithelfen!
aber ich möchte auch mal anmerken, dass es hier in deutschland den menschen auch schlecht geht. die zahl der kinderarmut stieg und steigt seit den letzten jahren dramatisch an. es gibt hier armut, auch wenn sie vielleicht nicht immer so offensichtlich ist wie in weiten breiten von afrika. hier gibt es so viele familien die sich nur durch eine armenküche ernähren können- wenn überhaupt. es gibt zur zeit so viele obdachlose wie seit langer zeit nicht mehr in deutschland. vorallem die straßenkinder werden immer mehr.
und da kommt mir die frage auf, warum kehren wir vor anderen türen? wenn vor unserer eigenen tür mindestens genauso gekehrt werden müsste... tut mir leid ich kann nicht verstehen, warum man lieber einem fremden helfen will der x hundert kilometer entfernt ist, aber seinem nächstem, seinem nachbarn eventuell sogar, seinem bruder, seiner eigenen familie nicht (zb. mit geld) unterstützten will? nein, wirklich das verstehe ich nicht!
liebe leser, bitte versteht mich nicht falsch, ich finde es gut wenn dort in angola oder sonstigen orten der erde geholfen wird. kann mir auch gut vorstellen meine fähigkeiten nach dem studium auch entsprechend einzubringen, für eine hilfe zur selbsthilfe in bezug auf die wirtschaftlichkeit von diversen energieanlagen oder ähnliches.
was ich aber auch noch ins blickfeld rücken möchte ist, dass es für mich ziemlich zweifelhaft ist, wenn denen leute der glaube mit essen nahe gebracht wird... glauben die menschen nur an unseren gott weil sie erfahren haben "die guten christen bringen essen und arbeit für uns..." ? hier besteht eine gefahr denke ich und ich frage mich ob es nicht besser wäre den glauben hier erstmal "zurückzuhalten". ich weiß selbst nicht ob es an diesem problem was ändern würde...
zu dem oben genannten projekt möchte ich noch sagen, dass ich im prinzip befürworte.
leider kann ich nicht so ganz nachvollziehen, warum die aus brasilien stammenden nach angola gehen, ist doch dort genauso armut weit verbreitet....
desweiteren würde ich gern erfahren warum ein sooo riesen großer "tempel"-platz nötig ist... für mich ist glaube (und mission) eine persönliche entscheidung (sache) und ich kann mir zwar vorstellen dass gott es möglich machen kann dass sich innerhalb kurzer zeit viele menschen für eine persönliche beziehung entscheiden können, dennoch bezweifel ich dass es dort von langer dauer bei vielen sein wird.
was sich meinem verständnis ebenfalls entzieht ist die planung für ein weiteres projekt in russland... das liegt daran dass
1. russland doch nicht gerade klein ist ,
2. noch nicht mal ein projekt auch nur ansatzweise begonnen hat und schon das nächste geplant wird (das macht kein unternehmen dieser welt(ja seltsamer vergleich, aber am ende ist es doch das selbe)) und
3. glaube ich kaum dass sich die vielen katholischen und orthodoxen sich dort von einer gruppe brasilianischer christen mal so kurz "evangilisieren" lassen.
soweit mal meine meinung dazu.
finde es trotzdem schön und gut, wenn man sich nicht nur mit worten für die armen dieser welt einsetzt, sondern auch mit taten. und es freut mich dass du, denny eine begeisterung dafür hast, die andere ansteckt.
tut mir leid wenn ich das thema durch meinen beitrag vielleicht negativ darstelle oder runterziehe oder etwas in der art
liebe grüße
maexle



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