Liebes Söckchen

Uff, ich glaube das ist für mich der schwierigste Thrad vom ganzen Forum. Ich würde dir gerne eine gescheite Antwort geben, aber ich habe keine - einfach keine - diese Fragen übersteigen meinen Horizont. Zurück bleibt nur ein *muss ich alles wissen?*. Ich gebe mir die Antwort selber: Nein ich muss nicht und darüber bin ich froh.



Meine Frage ist ja eher,
wie gehe ich damit um, wenn ich das Gefühl erlebe, dass Gott ungerecht meiner Ansicht nach ist.
Gebe ich Gott nicht oft die Schuld für Dinge in meinem Leben.
Stehe ich nicht oft da und sage, ich kann ja nichts dafür, alles liegt in Gottes Hand. Ich bin nur ein armer kleiner Wurm.
Da bin ich am Lernen. Ich merkte an mir selber wie einfach es ist, die Schuld Gott zu geben oder auch dem Teufel. Sich dann aber zurück besinnen und sich statt dessen fragen: was kann ich aus dieser Situation lernen und wie kann ich daran wachsen ist nicht immer einfach. Das ist eine lebenslange Aufgabe, das lernt man nicht von heute auf morgen und hat viel mit Ehrlichkeit zu tun und dem Blick in den Spiegel.


Wie können wir mit all diesen Fragenzeichen der Unverständlichkeit umgehen, wenn Gott auf uns manchmal so ganz anders wirkt, wie wir meinen, dass er zu sein hat.
Auch hier habe ich keine Antwort die einfach berauschend "fromm und geistlich" ist, denn ich kann nicht immer gleich gut damit umgehen. Aber auch hier frage ich mich, muss ich damit umgehen können? Oder soll ich nicht einfach mal GOTT, Gott sein lassen?

Liebe Grüsse