Kommentare

  1. Avatar von Jerom
    Kann man also nicht lieben ohne Jesus Christus?
    Eher wohl nur eine rhetorische Frage, denn andere Religionen zeigen uns ja das es geht.
    Warum ziehen wir nicht daraus die Lehren und überprüfen unser Bild von Kirche(n) Glaube(n) GOTT?

    Meine Erkenntnis: GOTT ist die Kraft die die Natur treibt.
    In den Gesetzen der Natur und Schöpfung, die die Sprache GOTTES ist, erkennen wir auch den großen GOTTESWILLE.

    Wenn wir wollten erkennen wir, dass GOTTES Schöpfungsgesetze nicht an Religionen gebunden sind und auf der ganzen Erde, ja im ganzen Universum wirken.
  2. Avatar von Jerom
    Auferstanden?
    Wie kann jemand auferstehen der nie tot war?
    GOTT/CHRISTUS stirbt nicht, das beinhaltet schon der Begriff: EWIGKEIT!

    Was gemordet wurde und tot war, war der irdische Körper in dem CHRISTUS auf Erden wandelte und wirkte.
    Dieser irdische leblose Körper ging den Weg, den alle irdischen toten Körper nach GOTTES vollkommenen Gesetzen gehen.

    Siehe: Der Weg nach Emmaus. Jesus erschien den Jünger in einem anderen Körper. - Lukas 24.13
  3. Avatar von Admin
    Matth. 27:39 - 44 Ein Vorbild wie Menschen denken .......
    Dann werden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.
    Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, schüttelten ihre Köpfe und sagten: Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst! Wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuz!
    Ebenso aber spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist Israels König, so steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir werden an ihn glauben.
    Er vertraute auf Gott, der rette ihn jetzt, wenn er ihn liebt; denn er sagte: Ich bin Gottes Sohn.
    Auf dieselbe Weise schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.

    Dank Gott darf ich wissen, ER ist auferstanden und hat Grab, Hölle, Tod und Teufel überwunden und mir die Türe geöffnet, ...................

    Ich liebe JESUS!!!
  4. Avatar von Admin
    Mich hält seine Hand
    Ich habe die Augen
    heut rückwärts gewandt.
    Nichts sah ich, nur einzig,
    mein Gott, deine Hand.

    Und als ich geborgen
    und sicher mich fand,
    wer hielt mich, wer trug mich?
    Mein Gott, deine Hand.

    So schau ich nach vorne,
    dort weiß ich ein Land.
    Wer führt mich hinüber?
    Mein Gott, deine Hand.

    Nie kann es zerreißen,
    das kostbare Band,
    das Blut deines Sohnes,
    alleiniges Pfand.

    Im Wüten der Wogen,
    im blitzenden Brand,
    mein Vater ist nahe,
    mich hält seine Hand.

    - P. W. Benner-
  5. Avatar von AndreM
    "Zweifel sind ein Anzeichen von Schwäche", sagte man mir! Aber meine Versuche, den Zweifel mit Beten und Bibellesen zu beseitigten, half nicht! Im Gegenteil, mit dem Umgang von Bibelwissen, kamen neue Zweifel zu den alten hinzu.
    Wer auch immer dieser „man“ ist hat eine rein negative Definition von Zweifel. Dies ist nur eine Seite der Medaille. Das wird schnell klar, wenn man bedenkt, das Zweifel uns zum nachdenken aufrufen. Wir benutzen unsere Gabe zu Reflektieren und zu Hinterfragen. In der Bibel steht dazu „prüft alles“. Selbst Gott will sich von uns prüfen lassen. Jesus sagte, das Glaube aus ganzer Kraft, mit ganzem Herzen und ganzem Verstand praktiziert werden sollte. Also nicht gemäß der allgemein gültigen Auffassungen von Glauben – von wegen den Verstand an der Garderobe abgeben. Anders gefragt: Wir könnte ich etwas mit ganzer Kraft und ganzem Herzen glauben (besser ist das biblische Wort „vertrauen“), wenn mein Verstand nicht mitspielt. Dies würde Selbstbetrug sein.
    Die Antworten meiner "Lehrer" und anderen Bibelwissern waren seltsam unbefriedigend. - "Man muss halt daran glauben". Was aber, wenn man unglaubliches glauben soll? Das kann man sicherlich, aber kann man auch alles unglaubliche glauben? Und wie unterscheidet man, was man glauben soll und was nicht? Ist etwas wahr, nur weil es jemand sagt, der Pastor von der Kanzel redet?

    Ich weiß nicht, was du für „Lehrer“ hast, aber wenn es um Wahrheit geht, sollte man sich darüber bewusst werden, welche Definition man davon im Hinterkopf hat. Jesus selber nie nur gesagt: „Ich sage die Wahrheit“ oder „Ich lehre die Wahrheit“. Jesus sagt: „Ich bin die Wahrheit…“ Das ist ein unterschied zu allen Lehren/Religionen/Ideologien weltweit. Bei Gott hat Wahrheit nicht nur mit dem Diskutieren über Recht und Unrecht zu tun, sondern mit dem WER wir sind und WEM wir folgen – also mit der Person. Nicht aber, WIE wir sind oder WAS wir sagen/lehren.
    Was ich zuerst als richtig meinte, entpuppte sich als Glaubenszerstörend in mir: Denn viele erkannten an, dass man am Glauben zweifeln konnte, aber sie versuchten immer, den Zweifel zu "ersticken".

    Ich finde ein Gläubiger der keine Zweifel hat, ist wie Schiff, dass den Hafen nicht mehr verlässt.
    Da bei könnte Zweifel das Potenzial freilegen zum Wachsen!
    Ja genau, denn Zweifel lassen uns prüfen („prüft alles“) und aus der Prüfung entsteht wiederum Weisheit und Erkenntnis. Diese sind wiederum Fundament für den Glauben.
    Welcher Gott, welche Wahrheit aus dem breiten Angebot der vielen absoluten Wahrheiten bringt denn mein logisch stimmiges Weltbild ins Wanken? Oder festigt es?
    Es gibt kein Angebot an Wahrheiten. Das schließt das Wort schon aus. Die Wahrheit kann man nicht wählen. Nur weil man ihr nicht folgt, wird sie nicht „unwahrer“.
    Zweifel, dass es doch einen liebenden Gott geben könnte, habe ich eigentlich nie gehabt - vor allem nicht, als meine Groß-Vater an Krebs erkrankte ... bis er starb, habe ich ihn leiden sehen ... mir wurde klar, dass es einen Gott der Liebe für mich nicht geben konnte - schon gar nicht, als er starb.
    Hier gehst du von der falschen Annahme aus, dass Gott alles gut findet, was auf dieser Welt passiert. Er sagt selbst in seinem Wort, dass wir in einer gefallenen Welt leben. Wenn er alles Leid verhindern würde, müsste er uns unseren freien Willen nehmen. Das würde bedeuten wir würden zu Marionetten werden. Das würde bedeuten es gäbe keine wahre Liebe (deren Urgrund freie Entscheidung ist). Gott ist Liebe und schenkt uns deswegen einen freien Willen, sodass auch wir lieben können. Ohne freien Willen gäbe es zwar kein Leid, aber auch keine Liebe – weder zwischen den Menschen noch zu Gott. Das dein Großvater gestorben ist, ist sicher schwer. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Aber ist es damit aus? Diese Frage beantwortet dir dein Herz. Frag doch mal einen 50, 60, 70, 80 oder 90 jährigen, ob das Leben lang ist. Jeder (mit noch gesundem Verstand) wird dir sagen, „es verging wie im Flug“ oder „das Leben ist kurz“. Hast du dich mal gefragt, warum so viele sagen: „Die Zeit vergeht so schnell“. Gott sagt in seinem Wort, er habe einem jedem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt. Uns allen kommt diese Zeit hier so kurz vor, weil wir für die Ewigkeit geschaffen sind.
    Habe ich meinen Glauben bisher als Nützlich gesehen? -Glaube (egal welcher) gibt vielen Leuten Kraft - auch wenn er inhaltlich falsch und eigentlich unhaltbar ist? Wie gehe ich denn mit diesem Widerspruch um? Darf ich es akzeptieren, dass es so viele Leute gibt, die aus Unwahrheiten und unbewiesenen Behauptungen Kraft beziehen?
    Ist das so?

    Du darfst ihnen von dem erzählen, der als einziger sagte: „Ich bin die Wahrheit und das Leben…“
    Wer den Glauben verliert, weil die Zweifel zu stark werden, wer zu der Erkenntnis kommt, dass es einen liebenden Gott einfach nicht geben kann - ist für den gleichzeitig die Gemeinschaft gestorben oder das Prinzip der Nächstenliebe?
    „Wenn wir allein für dieses Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendsten von allen Menschen.“ Das heißt natürlich kannst du das Prinzip der Nächstenliebe folgen – jeder Mensch kann das. Aber ohne einen liebenden Gott gibt es keinen Sinn für Nächstenliebe bzw. der Sinn der Nächstenliebe wäre ad absurdum geführt. Warum? Du würdest Nächstenliebe aus Eigennutz praktizieren, dass es dir und anderen gut ergeht für die Zeit dieses Lebens. Wenn es aus Eigennutz passiert ist es aber keine Nächstenliebe. Denn Liebe ist bedingungslos – sie ist eine Entscheidung, egal ob ich dafür etwas zurückbekomme oder nicht. Deshalb sagt man beim christlichen Eheschwur auch „…in guten wie in schlechten Tagen…“ Deshalb ist Jesus am Kreuz für uns gestorben, obwohl es keiner von uns verdient hat –er hat sich für uns entschieden und seit dem Kreuz gibt es keinen Zweifel mehr, dass Gott uns liebt. Gott hat uns zuerst geliebt!
    Kann man also nicht lieben ohne Jesus Christus?
    Menschliche „Liebe“ gibt es auch ohne Jesus. Aber das ist nicht die Definition der Liebe aus der Bibel. Wahre, uneigennützige und bedingungslose Liebe kommt nur aus und ist in Gott. Zur Liebe wie die Bibel sie beschreibt ist kein Mensch fähig, aber lies selbst:
    1. Korinther 13:
    „Wenn ich in Sprachen rede, die von Gott eingegeben sind – in irdischen Sprachen und sogar in der Sprache der Engel –, aber keine Liebe habe, bin ich nichts weiter als ein dröhnender Gong oder eine lärmende Pauke. Wenn ich prophetische Eingebungen habe, wenn mir alle Geheimnisse enthüllt sind und ich alle Erkenntnis besitze, wenn mir der Glaube im höchsten nur denkbaren Maß gegeben ist, sodass ich Berge versetzen kann – ´wenn ich alle diese Gaben besitze,` aber keine Liebe habe, bin ich nichts. Wenn ich meinen ganzen Besitz an die Armen verteile, wenn ich sogar bereit bin, mein Leben zu opfern und mich bei lebendigem Leib verbrennen zu lassen, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts. Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach. Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit. Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand. Die Liebe vergeht niemals. Prophetische Eingebungen werden aufhören; das Reden in Sprachen, ´die von Gott eingegeben sind,` wird verstummen; die ´Gabe der` Erkenntnis wird es einmal nicht mehr geben. Denn was wir erkennen, ist immer nur ein Teil des Ganzen, und die prophetischen Eingebungen, die wir haben, enthüllen ebenfalls nur einen Teil des Ganzen. Eines Tages aber wird das sichtbar werden, was vollkommen ist. Dann wird alles Unvollkommene ein Ende haben. Als ich noch ein Kind war, redete ich, wie Kinder reden, dachte, wie Kinder denken, und urteilte, wie Kinder urteilen. Doch als Erwachsener habe ich abgelegt, was kindlich ist. Jetzt sehen wir alles nur wie in einem Spiegel und wie in rätselhaften Bildern; dann aber werden wir ´Gott` von Angesicht zu Angesicht sehen. Wenn ich jetzt etwas erkenne, erkenne ich immer nur einen Teil des Ganzen; dann aber werde ich alles so kennen, wie Gott mich jetzt schon kennt. Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber am größten von ihnen ist die Liebe."
    Aktualisiert: 22.01.2014 um 12:46 von AndreM
  6. Avatar von Jamy
    Kommt auf den Hintergrund und das Ausmaß der Sünde an...... Kann durchaus so sein, dass er verloren geht > s. Hebräer - Brief...... :(
  7. Avatar von anonym004
    hallo jamy
    ich hatte das schon als wir den hund noch hatten. also ich denk nich das es verschwinden würde wenn holly wieder hier wäre. aber es würde mir dann trotzdem besser gehn, ich vermisse sie.

    lg lily
  8. Avatar von anonym004
  9. Avatar von anonym004
    wortlos...heute bin ich wortlos. DU bist es, die mich wortlos macht. jeden gedanken, jeden laut erstickst du im keim. ich möchte es sagen, alles raus lassen aber du hälst mich zurück. du ermahnst mich, streckst wieder deine krallen nach mir aus.
    ich vermisse sie so, meine kleine holly, mein treuer hund. du sagst schmerz ist gut, schmerz ist eine prüfung. ein grund, ein anlass mehr auf mich zu hören. der schmerz, der kummer ist ein grund nicht zu essen, du musst das nutzen. ich bin so traurig, da ist so viel schmerz. ich will das er verschwindet. das ganze gift, es soll einfach rausfließen. aber du lässt das nicht zu, du quälst mich, lachst mich aus. wie fest ich doch in deinem würgegriff bin...bin so verirrt in deinem labyrinth, keine ahnung wo ich stehe. was liegt vor mir, was ist um mich...ich weiss es nicht. mein blick ist so betrübt.
  10. Avatar von anonym004
  11. Avatar von anonym004
    heute ist sonntag. draussen regnet es, es ist ein bischen kühler geworden. alle langweilen sich... da kommt eine idee. sie kommt von meiner schwester. wir können doch was essen gehen... begeisterte gesichter.
    sofort spüre ich deinen klammergriff. du hälst mich fest, zu feste. deine stimme flüstert zu mir: verhindere das. niemals, niemals in der öffentlichkeit essen. es ist eklig, es ist ungehorsam. ungehorsam gegen mich. und wenn du ungehorsam bist dann musst du es ausbaden!
    mir wird übel, ich will nicht mit, möchte nicht in einem raum sitzen mit so vielen menschen. alle essen, sie essen nicht, sie schlingen. es gibt kein anderes thema als essen. nachschlag, nachschlag und mich mästen sie mit. ich habe angst, alle werden mich beobachten, zusehen was ich esse, wie ich esse, wieviel ich esse. sie wollen es kontrollieren, sie wollen es sehen.
    nur ich kontrolliere dich! sagt deine stimme zu mir, nicht die anderen und schon gar nicht du...
    menschen die essen sind schlecht, aber du bist stark, du kannst widerstehen...deine worte quälen mich.
    es sind zu viele, alle wollen gehen, nur ich nicht. ich bin überstimmt, muss mich dem beugen. wer am ende siegt... das ist offen.
  12. Avatar von anonym004
  13. Avatar von anonym004
    rituale... jeden tag rituale. aufstehen...wiegen. gestern war es mehr, heute ist es wieder weniger. ich bin erleichtert, so erleichtert. und ich bin traurig, so traurig. erstmal in die küche...iwas essen. nein lieber etwas trinken. jeden morgen der selbe kampf.
    die rituale, sie durchziehen meinen tag. vor dem essen: wiegen. nach dem essen: wiegen. morgens wiegen, mittags wiegen, abends wiegen. nicht einmal, nicht zweimal, lieber dreimal, viermal. alles muss einen bestimmten rhythmus haben. nicht davon abweichen, immer in der linie bleiben.
    heute ist freitag. heute wäre ein gelber tag gut. nur gelbe sachen essen und trinken. orangensaft, gelbe paprika, banane, honigmelone, etwas käse... oder ein dreiertag. alles essen immer in 3 teile schneiden bevor ich es esse. drei streifen knäckebrot, jede kartoffel in drei scheiben schneiden...
    es sind deine rituale, deine regeln. du zwängst sie mir auf. sie helfen, helfen zu kontrollieren, helfen sich in der spur zu bewegen.
    und wenn am ende vom tag die waage doch wieder ein paar gramm mehr anzeigt tröstest du mich. du sagst, du hast alle rituale befolgt. morgen ist ein neuer tag, vielleicht ein roter tag, vielleicht ein grüner...oder ein vierer?
    wie schön muss es sein, durch den tag zu gehen ohne farben, ohne zahlen, ohne wiegen, ohne zählen, ohne angst, ohne schlechtes gewissen, ohne zwang... ich frage mich: erlebe ich das auch bald?
  14. Avatar von anonym004
    danke jamy :)
  15. Avatar von anonym004
    hallo jamie,

    ich weiss nich ob es so hilfreich für andere is das zu lesen. ich schreibe meine gefühle und das was ana mit mir macht auf. sehr positiv is das ja nicht gerade. in erster linie is das hier so eine art befreiungssschlag für mich..alles rauszuschreiben was ich sonst nich ausspreche.
    danke aber für deinen zuspruch :)

    lg lily
  16. Avatar von anonym004
  17. Avatar von anonym004
    ana... meine freundin, mein feind, es ist soweit. eine entscheidung muss bald her. sie sagen zu mir, du musst weg, dahin wo dir geholfen wird. ich will nicht weg. so weit weg von zuhause...alleine, wo ich niemanden kenne, in einer stadt in der ich noch nie war. was soll ich nur tun, bin so verzweifelt. du flüsterst zu mir: hör nicht auf sie, du brauchst das nicht, du brauchst nur mich!
    du spaltest mich in zwei hälften, die eine, die dir glaubt und sich so geborgen fühlt und die andere, die deine list erkennt und dich abschütteln will. deine gewichte, sie ziehen an mir, du lässt mich schwanken wie eine fahne im wind.
    was bin ich ohne dich...was wird aus mir, wenn du nicht mehr da bist? werde ich dann wieder zu einer gläsernen puppe? ich will dich so sehr als teil von mir und ich will dich so sehr für immer los sein...
    andere sagen mir, streng dich an, du musst einfach normal sein....was ist das? was ist normal sein? so sein wie alle? nicht auffallen, monoton?
    was wird, wenn ich ihnen folge? was wird nur werden... ich würde es so gerne wissen.
  18. Avatar von anonym004
    hi jamie,

    lieb von dir was du schreibst. du brauchst keine angst zu haben. ich hab ja genügend hilfe. hier in dem blog schreibe ich meine gedanken und gefühle nieder, ich weiss die wirken auf aussenstehende vll sehr komisch oder heftig..aber iwo müssen sie raus.
    du fütterst übrigens gar nix damit....du schreibst ja mir, nich meiner essstörung.

    lg lily
  19. Avatar von anonym004
    ein neuer morgen, ein neuer tag, eine neue chance? kaum schlage ich die augen auf verfolgst du mich wieder. du bist in meinen gedanken, in meinem ohr. begleitest mich am frühstückstisch... apfel 52 kcal, 2 löffel müsli 264 kcal, joghurt 72 kcal, brötchen 187 kcal...deine stimme flüstert mir ins ohr. verboten, alles verboten. nimm es, iss es, gleich es aus!
    neben mir wird schon das mittagessen vorbereitet... nudeln 352 kcal, hackfleisch 202 kcal, möhren 26 kcal, paprika 20 kcal...ich rieche es, ich schmecke es...das soll später auch noch rein...wie soll das nur gehn. angst breitet sich aus, das schlechte gewissen-es ist deine stimme die mir sagt was zu tun ist. dein gesicht auf der waage sagt da ist was weg, dein gesicht im spiegel sagt, da kam was dazu! streit...alles was du auslöst ist streit. streit mit mir selbst, streit mit den anderen.. du isolierst mich, sagst mir ich bin allein. nur du bist da, jeden tag, 24 stunden lang.
    ich glaube du lügst, ich bin nicht allein. du hälst mich nur fest, willst mich nicht gehn lassen. du streckst deine langen krallen nach mir aus. ein neuer tag, eine neue chance...
  20. Avatar von anonym004
    heute nacht hast du mich im traum besucht. ich hab dich gesehen. ohne den schleier der alles gut aussehen lässt. du warst dünn, so dünn. am ende hat dich der tod geholt. alles tut weh, kann nicht schlafen... angst vor dem was ich im traum gesehen... ist das dein wahres gesicht? was habe ich gesehn? dich oder mich..?
    so hin und her gerissen bin ich wieder...wie gehts weiter, was soll ich nur tun..
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