Es stimmt mich nachdenklich, wenn ich lese was manche meiner christlichen Geschwister hier vom Stapel lassen.
Ist das gelebte Nächstenliebe abfällig von Ungläubigen zu sprechen? Manch eine(r) erhebt sich hier, sagenhaft.
Ein sehr nachdenklicher poe
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Es stimmt mich nachdenklich, wenn ich lese was manche meiner christlichen Geschwister hier vom Stapel lassen.
Ist das gelebte Nächstenliebe abfällig von Ungläubigen zu sprechen? Manch eine(r) erhebt sich hier, sagenhaft.
Ein sehr nachdenklicher poe
@Absalom: ich unterstelle dir nicht, abwertend und rassistisch zu sein. Aber du hast mit dem "heidnischen Ursprungsglauben" angefangen.
Ja, ich weiss auch um die "Entstehung" der Bibel, insbesondere auch des NTs und welche Philosophien und welches Gedankengut da miteingeflossen sind. Ich beschäftige mich schon etwas länger damit.
ABER: das spielt für meinen Glauben keine Rolle, denn ich glaube einfach, dass Gottes Geist da mit im Spiel war. Gott wußte was er tat, als er sein Wort in des Menschen Wort legte. Als über den Kanon entschieden wurde. Was in jede Übersetzung und Übertragung miteingeflossen ist. Und das macht für mich den Unterschied aus. Nenn es Dummheit oder Naivität. Es ist eine Frage der Herzenshaltung.
Geli, ich nenne es nicht Dummheit oder Naivität, ich benenne es überhaupt nicht. Wenn es deine Ansicht ist, das der „Hl.Geist“ da seine Finger mit im Spiel hatte, dann ist das deine Ansicht.
Meine Ansicht ist, dass der Geist Gottes mit Mord, Bestechung und bewusster Fälschung nichts zutun hat, und genau das ist nachweislich um die Kanonsbildung geschehen – mehrfach und mit wohlwollen der jeweiligen an der Macht seienden Kirchenfürsten! Was so etwas mit Gott zutun haben soll, ich weiß es nicht, aber wenn es zu deiner Herzen- wohl eher - Glaubensseinstellung gehört, dann kann es für mich nicht Gegenstand einer Diskussion sein.
Absalom
Also ich nenn es Ungebildet und Naiv zu glauben, das der Geist G“ttes aufgepasst hat, dass ja nur kein falscher Buchstabe und keine falschen Worte in die Christenbibel geraten konnten und aber in die Tora scheinbar schon. Das ist einfach kein Glauben, sonder eben Ungebildet und Naiv.
Und die Sätze wie „Es ist eine Frage der Herzenshaltung“.
Das sagt so viel wie, aus dem Darm kommt auch was.
Entschuldigung. Aber das ist doch so.
Und wenn sie schon so ungebildet und naiv glauben, warum dann auch noch so hartnäckig, schnell gereizt, sich ständig angegriffen fühlend und bis böswillig verteidigend?
Schlimm. Ich kann dazu nur schreiben, schlimm und abstoßend.
Dennoch hoffe ich auf Frieden und mehr sachliche Diskussionen.
lehit
Isaak
Lieber Nachstschatten,
Es gibt verschiedene sichtweisen und herangehensweisen bei den zehn geboten.
Eine sichtweise aus der chrsitlichen perspektive ist das die zehn gebote aufzeigen, wo der mensch versagt. Gott hat einen massstab aufgestellt, den es zu erfüllen gilt. Wer veruscht es aus eigener kraft zu erfüllen um Gott wohlzugefallen bzw Gott zu zeigen, wie toll er als christ ist, wird scheitern.
Aus christlicher perspektive führen die zehn gebote einem näher an Gott, weil sie deutlich machen, wie sehr wir von ihm abhängig sind. Nicht länger blicken wir auf uns und unsere egoistische bedürfnisse (lügen, stehlen, morden) sondern richten uns nach dem einzigen aus, der uns wahres leben schenkt.
Du hast so gesehen im gewissen sinne recht: Christen versagen. Sie beten den Gott des erfolgs an. Sie haben in der geschichte im namen Gottes unglaubliches leid verursacht. Sie verachten feirtage und sind workaholics. Sie schieben ihre eltern ab wenn sie alt werden. Sie haben menschen ermordet. Sie lügen. Sie sind untreu. Sie stehlen...
Ja, das alles wurde getan und wird getan.
Und dennoch schenkt Gott gnade und auferbauung demjenigen, der erkennt, das er falsch liegt. Er zeigt sich demjenigen, der seine abhängigkeit von Gott erkennt als barmherzig.
Ich bin froh über die 10 Gebote. Ich bin froh für dieses geschenk. Für mich ist es befreiend, weil ich erkenne, das ich immer mehr mich nach Gott ausrichten muss und immer weniger um mich selbst drehen soll.