Ergebnis 1 bis 10 von 34

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Warum hast Du Schwierigkeiten mit
    dem Anliegen des Herrn Staaden ?
    Ich denke, diese Frage habe ich hinreichend beantwortet.

    Eine kleine praktische Kostprobe?

    Jeder, der seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft. Da er seinen Vater oder seine Mutter verflucht hat, soll sein Blut auf ihn kommen. (Lev 20,9)

    Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde! Deuteronomium 32.42

    Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, Deuteronomium 20.16-17

    So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; Numeri 31.17

    so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen, daß ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen. Levitikus 26.28-29

    Wie klangen doch die Worte von Herrn Staaden? "Die Torah muss so belassen werden wie sie ist und man sollte nur eins lernen, das Staunen vor Ihrer und Seiner Größe!" Wahrlich, welch Größe....

    Absalom

  2. #2
    luxdei Gast

    Standard

    @ O-Ton

    Jedes Lesen eines Buches bedeutet, es zu deuten. Denn wenn wir lesen, verstehen wir das Gelesene vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen und Sichtweisen und vor unserem historisch-kulturellem Background.
    Und das ist dann zwangsläufig Deutung!

    Gruß
    LD

  3. #3
    Obertonmusik Gast

    Standard

    Zitat Zitat von luxdei Beitrag anzeigen
    @ O-Ton

    Jedes Lesen eines Buches bedeutet, es zu deuten. Denn wenn wir lesen, verstehen wir das Gelesene vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen und Sichtweisen und vor unserem historisch-kulturellem Background.
    Und das ist dann zwangsläufig Deutung!

    Gruß
    LD
    Schon klar, werter luxdei !
    es ist ja auch nicht meine Sichtweise; mich faszinieren
    unterschiedliche Menschen und deren Anschauungen.
    Wie bunt und interessant ist doch der menschliche Geist !
    Der Mensch ist konditioniert und eingebunden in Kulturen
    und Traditionen - sich davon zu lösen erfordert eigene
    Anstrengungen und ist kein leichter Weg. . .
    Ich möchte gerne flexibel bleiben und halte im Grunde
    nichts für un-möglich.
    Man schilt mich deweilen einen leichtgläubigen, naiven
    Narren; sei's drum.
    Liebe ein Narr als ein Betonkopf.

    LG

  4. #4
    Jeda Gast

    Standard

    Denke Luxdei hat Vollkommen Recht,
    so übernimmt man ungefiltert einen Vers, und hat gleich eine Negative Meinung
    ohne Mündliche Tora wird das nichts,
    sonst würde noch jemand auf die Idee kommen so jemandne Hinzurichten obwohl das gar nicht dort steht.

    lg Jeda

  5. #5
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Jeda Beitrag anzeigen
    sonst würde noch jemand auf die Idee kommen so jemandne Hinzurichten obwohl das gar nicht dort steht.
    Was noch nicht geschrieben steht, kann ja noch geschrieben werden. <<< alte religionsgeschichtliche Erfahrung

  6. #6
    Jeda Gast

    Standard

    Was noch nicht geschrieben steht, kann ja noch geschrieben werden. <<< alte religionsgeschichtliche Erfahrung
    Das kann natürlich leider geschehen, wer aber an die mündliche Lehre gebunden ist, erkennt das hier keine Grenze überschritten werden darf, Todesstrafe, nur dann zur Geltung käme wenn es explizit dastehen würde.
    Wenn es nicht dabei direkt in der Tora steht, darf sowas unter keinen Umständen erlaubt sein.
    Genau wie beim Thema Homos. so jemand darf nie Hingerichtet werden.
    Es steht nichts von da.
    jemand der eben das nicht weiß, könnte hier zum Schaden der Menschen falsch verstehen und handelt damit gegen G"tt.
    Schwarze Schafe kann es immer mal geben die widerrechtlich handeln, das heißt aber nicht das es dann auch richtig ist.

    lg Jeda
    Geändert von Jeda (04.08.2010 um 16:48 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Das kann natürlich leider geschehen, wer aber an die mündliche Lehre gebunden ist, erkennt das hier keine Grenze überschritten werden darf, Todesstrafe, nur dann zur Geltung käme wenn es explizit dastehen würde.
    Wenn es nicht dabei direkt in der Tora steht, darf sowas unter keinen Umständen erlaubt sein.
    Genau wie beim Thema Homos. so jemand darf nie Hingerichtet werden.
    Es steht nichts von da.
    jemand der eben das nicht weiß, könnte hier zum Schaden der Menschen falsch verstehen und handelt damit gegen G"tt.
    Schwarze Schafe kann es immer mal geben die widerrechtlich handeln, das heißt aber nicht das es dann auch richtig ist.

    lg Jeda

    Hallo Jeda, manchmal zweifle ich an deiner Sach- und Fachkenntnis über jüdisches Kultur- und Religionsgut und dies nicht nur bei deinen hiesigen Ausführungen.

    Der Einfachheit halber zitiere ich hier einen gut ausgearbeiteten Artikel von Ha Galil / Prof. Dr. Felice-Judith Ansohn:

    Homosexualität in der hebräischen Bibel und im Talmud

    Die Normen finden wir in der Heiligen Schrift und, mehr beiläufig, im Talmud, den für das Judentum grundlegenden beiden Büchern. In der Bibel steht das strikte Verbot: „Du sollst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; ein Greuel ist das." (Wajjikra/Lev 18, 22). Und, zwei Kapitel weiter, noch schärfer: „Wenn ein Mann mit einem Mann schläft wie mit einer Frau- ein Greuel haben beide verübt, sterben, ja sterben sollen sie, ihr Blut über sie!" (ebd 20, 13). Beide Verbote stehen nicht für sich; sie sind jeweils eingebettet in eine ganze Reihe von Verboten der verschiedensten sexuellen Praktiken.

    Die Mischna (mSanhedrin 7, 4) bekräftigt die biblische Androhung der Todesstrafe für den sexuellen Verkehr zwischen zwei Männern). Auch wenn dies unter veränderten Verhältnissen nur noch symbolische Bedeutung hat, zeigt es doch deutlich die anhaltende Schärfe der Verurteilung.
    Der Talmud (bSanhedrin 54a) bekräftigt diese Einstellung. Wenn es sich um zwei erwachsene Partner handelt und sie beide einvernehmlich handeln, müssen beide sterben, andernfalls nur der erwachsene Partner oder der Vergewaltiger. An einer anderen Stelle allerdings erklärt der Talmud kurzerhand, dieses Problem existiere für das Judentum nicht, da es keine jüdischen Homosexuellen gebe. Ein prominenter Lehrer hatte einst verboten, daß ein unverheirateter Mann männliche Kinder unterrichte, oder daß zwei unverheiratete Männer unter einer Decke schliefen (mKidduschin IV, 13, 15). Aber die Mehrheit hatte das Verbot nicht akzeptiert. Denn, so verekündet der Talmud lapidar, „in Israel gibt es niemand, der schwule Praktiken (mischkáv sachúr) betreibt" (bKidduschin 82a. Mit anderen Worten: wer Jude ist, tut so etwas nicht. Wer es tut, ist kein Jude.

    Weibliche Homosexualität wird in der Bibel nicht erwähnt. Im Talmud wird sie ebenfalls verworfen, wenn auch nicht so schroff wie die männliche. Ein rabbinischer Kommentar aus der Mischnazeit (2./3. Jahrhundert u.Z.) bezieht das biblische Verbot in Lev 18 und 20 ausdrücklich auch auf lesbische Praktiken (Sifra 9, 8). Da die Bibel lesbische Liebe nicht erwähnt, wird ersatzweise, unter Bezugnahme auf Lev 18, 3, auf die „Sittenlosigkeit" in Ägypten und Kanaan hingewiesen, zu der auch die sexuelle Liebe zwischen Frauen gehöre; diese dürfe Israel nicht nachahmen. Der Talmud sieht in Liebesakten zwischen Frauen zwar kein „Greuel", aber doch eine „Obszönität" (perizút, bJevamot 76a). (Prof. Dr. Felice-Judith Ansohn)

    - Ich möchte bewusst jetzt nicht auf aktuelle Geschehnisse in Israel eingehen, die insbesondere von Seiten orthodoxer Kreise gegenüber dieser homosexuellen Gesellschaftsschicht in überaus aggressiver und militanter Weise getätigt wurden und werden.

    Deine Bibelschönrederei und Ignoranz faktischer historischer Tatsachen ist wohl ein Produkt elementarer Unwissenheit. Anders kann man sich solches gar nicht erklären.

    Absalom


 

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