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  1. #1

    Lächeln

    Zitat Zitat von luxdei Beitrag anzeigen
    Da stimme ich dir zu. Glaubensgewissheit ist stets subjektiv. Stets vor dem Hintergrund des subjektiven Verständnisses eigener Erfahrungen gewonnene Überzeugung. Da gibt es nichts objektives. Wozu dann aber missionieren? Andere zu missionieren, macht doch nur dann Sinn, wenn ich meine eigene Überzeugung als wahrer ansehe, als die anderer. Womit ich dann aber die von Dir geäußerte Erkenntnis, dass es keine absolute Gewißheit geben kann, leugne. Wenn wir doch zu der obigen Erkenntnis fehlender Objektivität durchgedrungen sind, dann sollten wir doch auch die Aufrichtigkeit und den Mut finden, unser Handeln entsprechend auszurichten.

    Gruß
    LD
    Hi Luxdei,

    nun, ich sehe meinen Glauben als wahr an. Ich sagte, dass ich nicht sagen würde, er sei der einzig Wahre. Dazu kenne ich zu wenig Religionen. Dass Jesus lebte, ist bewiesen.
    Auch die Änderungen durch Konstantin, halten mich nicht ab, von der Wahrheit meines Glaubens überzeugt zu sein. Den Tag des Herrn begehe ich mit meiner Gemeinde Samstags. Ich ehre eben nicht Sonntags den Sonnengott. Die Änderungen sind auch nicht so groß, dass sie die Kernaussage der Bibel oder die Taten des Herrn verändertn hätten, oder der Bibel neuen Inhalt oder Sinn gaben. Auch die zeitlich und zahlenmäßigen minimalen Widersprüche der Evangelien untereinander ändern nichts am Handlungsablauf im Leben Jesu. Der ist überall im Grunde gleich, oder?

    Fakt ist, Wissenschaftler versuchen seit 2000 Jahren die Bibel zu widerlegen und sind im Grunde nicht weitergekommen. Das ist Wahrheit.

    Dass ich meinen Glauben für wahrhaftiger als alle anderen mir bekannten Religionen ansehe, ist Fakt. Würde ich mehr Wahrheit in einem anderen Glauben finden, würde ich den doch annehmen. Die Wahrheit des eigenen Glaubens brauche ich doch zum Glauben, nicht erst zum Missionieren.

    Nur die Tatsache, dass ich auch die kritischen Texte zum Wort Gottes lese und weiß, dass Textstellen der Bibel verändert wurden, lässt mich an meinem Glauben nicht zweifeln. Ich wusste von Anfang an, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde. Es sind meine Erlebnisse mit Gott, die meinem Glauben Kraft geben und stärken. Der Glaube meiner Gemeinde, lebt nicht vom Bibellesen, sondern von der Beziehung zu Jesus (ev. Fk, char., apost.).Missionieren heißt: eine Glaubenslehre verbreiten. Die Bibel bildet die Grundlage meines Handelns und Glaubens, aber die Nahrung und Stärkung ist der Herr.

    Wie gesagt, ich glaube an Gott, Jesus, Erlösung...aber auch an die Fehlbarkeit der Menschen, die die Bibel schrieben. Wir könnten uns jetzt über Hermeneutik austauschen, aber ich denke, dass wird zu krass.

    Ich bin überzeugt genug, dass ich ruhigen Gewissens meine Glaubenslehre verbreiten kann. Aber das ist eigentlich nicht meine Intention hier und das solltest du auch wissen, da ich ja schon einige Zeit hier bin. Aber ich bin auch jederzeit bereit, das Handeln und die Grundlagen von missionarisch tätigen Usern, hier im Glaubensforum, zu verteidigen (wenn sie nicht von den Redlichen kommen), da ich selbst aus einer Missionsgemeinde komme.

    Liebe Grüße
    MaKo

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von mako Beitrag anzeigen

    Fakt ist, Wissenschaftler versuchen seit 2000 Jahren die Bibel zu widerlegen und sind im Grunde nicht weitergekommen. Das ist Wahrheit.
    Die bibel gibts nicht seit 2000 jahren, komische wahrheit die du da zurecht biegst

  3. #3

    Lächeln

    Zitat Zitat von Seleiah Beitrag anzeigen
    Die bibel gibts nicht seit 2000 jahren, komische wahrheit die du da zurecht biegst
    Hi Seleiah,

    bitte entschuldige, ich meinte natürlich die einzelnen Geschichten, Bücher, Handlungen, Aussagen..., die der Bibel zugrunde liegen.

    Und bitte entschuldige die ggf (gerundete) ungenaue Zeitangabe.

    Eine Korrektur auf ein exaktes Datum würde aber an dem Grundtenor meiner Aussage nichts ändern.

    Liebe Grüße
    MaKo

  4. #4
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von mako Beitrag anzeigen
    Fakt ist, Wissenschaftler versuchen seit 2000 Jahren die Bibel zu widerlegen und sind im Grunde nicht weitergekommen. Das ist Wahrheit.
    Versuchen Wissenschaftler, die Bibel zu widerlegen?? Das glaube ich kaum. Eher nehmen sie sich einzelne Geschichten oder Ereignisse heraus, untersuchen sie und weisen dann darauf hin, daß dieses oder jenes anders gewesen sein dürfte. Die Bibel ist halt weder ein Geschichtsbuch, noch eine naturwissenschaftliche Abhandlung.


    Ich wusste von Anfang an, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde.
    Deshalb war ich über Deine Parteinahme verwundert. Zumal die eigentlichen Adressaten Absaloms und meiner Fragen es bislang vorzogen, sich in Schweigen zu hüllen.

    Gruß
    LD

  5. #5
    luxdei Gast

    Standard

    @ D.VE.

    Auf der wortwörtlichen Ebene oder in einem symbolische-allegorischem Sinne?

  6. #6
    Registriert seit
    20.03.2010
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    Good old Germany
    Beiträge
    32

    Standard

    Versuchen Wissenschaftler, die Bibel zu widerlegen?? Das glaube ich kaum. Eher nehmen sie sich einzelne Geschichten oder Ereignisse heraus, untersuchen sie und weisen dann darauf hin
    Das kommt unterm Strich auf's gleiche raus. Ob man die Bibel nun direkt versucht als ganzes zu leugnen oder sie scheibchenweise kaputt-theoretisiert... oder sollte ich sagen "-theologiesiert"??

    Die Bibel ist halt weder ein Geschichtsbuch, noch eine naturwissenschaftliche Abhandlung.
    Die Bibel ist sehr wohl Geschichtsbuch, wenn das auch nicht der primäre Sinn und Zweck ist.

    Auf der wortwörtlichen Ebene oder in einem symbolische-allegorischem Sinne?
    Deinem Verständnis nach, wahrscheinlich auf der wörtlichen Ebene.
    Bibelforum und FAQ - Fragen die immer wieder gestellt werden

  7. #7
    godelind Gast

    Standard

    Nun entschuldigt meine Einmischung als Nichtchrist.
    Aber das beste Zitat das ich kenne ist von Martin Buber?(ich lass mich gerne eines besseren belehren):
    Man kann die Bibel wörtlich nehmen oder ernst.
    Für mich sagt das eine Menge aus.
    In diesem Sinne liebe Grüße einer "Ungläubigen"
    Gode

  8. #8
    outiouti Gast

    Standard

    @ alef

    wie Du kennst die Gebote nicht ?


    mfg

  9. #9
    Registriert seit
    20.03.2010
    Ort
    Good old Germany
    Beiträge
    32

    Standard

    Dann sei so nett und beantworte meine Frage aus Post #55. Erfüllst Du alle unten aufgeführten Voraussetzungen?
    Ich habe in einer Band gespielt die nach dieser Bibelstelle benannt wurde. Bis auf die Sache mit dem Gift haben wir alle beschriebenen Dinge erlebt (kann natürlich sein, dass uns jemand versucht hat zu vergiften und wir das aufgrund dessen, dass es uns nicht geschadet hat einfach nicht mitbekommen haben, aber ich denke eher nicht ;-), und ich erlebe es auch heute noch immer wieder.

    Das Problem ist nicht, dass Gott heute keine Wunder tut, sondern dass auch die Christen meist nicht mehr daran glauben. Dort steht, WENN ein Gläubiger Kranken die Hände aufgelegt...
    In den großen Kirchen findest Du nicht mehr sehr viele Christen, die das tun. Das wurde alles von irgendwelchen sehr klugen Leuten, die sich alle sehr gut auskennen und einen Doktor in Theologie haben, für ungültig erklärt. Die können Dir aus dem Stehgreif tausend Gründe dafür nennen, dass Jesaja eigentlich garnicht Jesaja ist, sondern dass es drei Jesajas gab, dass die Wunder eigentlich keine Wunder sind, dass Israel nur durch eine seichte Furt das rote Meer überquert hat und dass die Speisung der 10.000 einfach nur darin bestand, dass jeder halt ein bisschen was dabei hatte...

    Gruß, Dave
    Bibelforum und FAQ - Fragen die immer wieder gestellt werden

  10. #10

    Lächeln

    Hey Outi,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Nun, du hast natürlich recht, wenn du sagst, beten und Hände auflegen kann jeder, aber mit welchem Effekt? Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott erfüllt uns mit dem Heiligen Geist, Seinem Geist, damit erhalten wir die Gnadengaben (1. Korinther 12,7-11). Das Heilen von Krankheiten fällt darunter. Durch den Heiligen Geist nimmt der Herr von uns Besitz und wirkt unmittelbar durch uns, das ist die Vollmacht, die wir erhalten. Da Er den Heiligen Geist sandte und der mit dem Erhalt der Gnadengaben verbunden ist, denke ich schon, dass man von ausgeschütteter Kraft (die Sendung Seines Geistes auf die Erde) reden kann und muss.

    Natürlich kann man Christ sein und (noch) nicht vom Heiligen Geist erfüllt (Apg. 8,14-17), aber ich schätze, dann sieht es mit den Gnadengaben eng aus.

    Liebe Grüße
    MaKo
    Ich lade dich in meine Gemeinde ein.
    www.christenmitmission.de


 

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