Nun, ich kann die Argumentation von Dave komplett nachvollziehen. Auch ich sehe den Begriff Religion im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben kritisch, da er ein falsches Bild bei Menschen auslöst.
Den christlichen Glauben unterscheidet von anderen Religionen, dass der lebendige Gott zu den Menschen, durch Jesus Christus, gekommen ist. Er hat uns zuerst geliebt, ohne eine von uns erbrachte Leistung.
Ich möchte hier kurz einwerfen, dass ich in einer freikirchlichen Gemeinde bin und unser Grundsatz ist, das Wort Gottes in seiner ganzen Wahrheit zu lehren und zu leben (Matt. 28,20). Religion könnte Teil meines Lebens sein, aber mein Glaube ist mein way of life. Insoweit ist auch Gottes Wort, die Bibel, Grundlage meines Glaubens und Lebens - also keine zeitweiligen Rituale, wie ums Lagerfeuer hüpfen damit es regnet bspw - sondern meines kompletten Lebens. Da Gottes Wort Grundlage meines Glaubens und Handelns ist, spielt der Katechismus für meinen Glauben eigentlich keine Rolle. In unserer Gemeinde findet auch der Gottesdienst am Sabbat statt. Es gibt gravierende Unterschiede zur christlichen Religion im Sinne des Katechismus (Samstag, Taufritus...). Gott ist Teil meiner Familie, er ist mein Vater und so spreche ich ihn auch an. Seine Güte und Liebe war unabhängig einer Leistung meinerseits zuerst für mich da und hat Bestand unabhängig einer Leistung meinerseits. Natürlich halte ich mich an sein Wort, das Wort meines Vaters, aus Liebe zu ihm. Würde ich das nicht tun, bspw weil ich sein Wort nicht kennen würde, würde er mich trotzdem lieben und beschützen.
Wie gesagt, für mich ist mein Glaube mehr als eine Religion, er ist mein kompletter way of life. Dabei ist mir aber egal, wenn andere ihn Religion nennen, das werde ich nicht ändern können, nur erklären.
Liebe Grüße
MaKo



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