Zitat Zitat von tiffi74 Beitrag anzeigen
komisch, dass Mensch meint, nur weil er eine Hypothese halbwegs verfolgen kann, er habe das ganze auch initiiert und erfunden und könnte es nachahmen. (wie bastele ich mir ein weltall)
klar ist das erstaunlich dinge zu beoachten weil die schöpfung erstaunlich ist und mensch einige fähigkeiten hat,
aber mehr als unzulänglicher beobachter eines ausschnitts wird mensch nie sein und sein hirn hat er auch nicht sich selbst zu verdanken und anwendung ist manchmal glückssache.
Bravo tiffi!
Ich denke an das alte Mütterchen, das sich keinen Large Hadron Collider in den Keller stellen konnte. Es ging einfach auf seine Knie und stand in Kontakt mit dem Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Und dann bekam es, was es erbat und es war getröstet und alles war gut.

Dieses Gottvertrauen ist der Menschheit aber abhanden gekommen, seit man eine vielfach widerlegte Theorie zur absoluten Wahrheit erhob, die Evolutionstheorie nämlich. Nun, unser Mütterchen hatte von dieser "absoluten Wahrheit" keine Ahnung - warum sollte es auch?

In der Vergangenheit wurden systematisch archäologische Funde vernichtet, die der Evolutionstheorie hätten gefährlich werden können, so z. B. Knochenfunde von ausgestorbenen Riesenmenschen, die in der Tenach erwähnt sind. Wer das Beweismaterial für die denkbar logischste Entstehungsgeschichte vernichtet, der muss natürlich einen milliardenteuren LHC bauen, um etwas zu beweisen, das sich gar nicht beweisen lassen kann. Wie kann man die Entstehung von etwas beweisen, indem man etwas kaputt macht?

Wie viel sind eine Milliarde Euro? Ein normaler deutscher Arbeitnehmer mit einem Lohn von linear 2000,- €, der arbeitet genau 41666 Jahre und 8 Monate für eine Milliarde. Von Adam bis heute sind gemäss jüdischem Kalender dagegen lächerliche 6000 Jahre vergangen.

Als ich meine Lehre beendet hatte, da arbeitete ich in der Qualitätskontrolle einer Gesenkschmiede. Aus der Produktion wurden laufend gefertigte Teile entnommen und zum Zwecke von Qualitätsmessungen kaputt gemacht. Wir wussten zwar nachher, ob sie den geforderten Ansprüchen genügten, aber der Werdegang des Werkstücks in der Produktion liess sich daraus nicht mehr rekonstruieren.

Ich vermute einmal, dass man durch die Forschung neue Erkenntnisse bekommen kann, aber so einen Urknall zu beweisen, halte ich für ausgeschlossen. Da ist es wohl eher wahrscheinlich, dass die Forschungsergebnisse so verfälscht werden, dass man den Urknall beweisen kann, weil man ihn beweisen muss. Angenommen, die Milliardeninvestition beweist zweifelsfrei den biblischen Schöpfungsbericht - man stelle sich einmal die blamablen Folgen vor! Das System ist ja bekannt: Die Erde ist eine Scheibe und jeder, der das Gegenteil beweisen kann, landet auf dem Scheiterhaufen. Und: Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'. Wie können sich Forscher bezahlen lassen und das Gegenteil des geforderten Befundes liefern?

Der Mensch lernt halt nichts aus der Geschichte.

Shomer