Wie ist der Titel dieses Threads?

Beziehungspflege zu Gott.


Meine Schafe hören ........

Jeshua wird an einigen Stellen Rabbi genannt, was dann ein Rabbiner, ein Gelehrter gewesen ist. Rabbi ist ein Titel, eine Auszeichnung, welche man nicht einfach so hat.

Nun, dieser Rabbi Jeshua berief seine 12 Talmidim, seine Apostel, und viele andere folgten Jeshua als seine Jünger. Jünger oder Talmidim hörten darauf was der Meister, der Rabbi sagte. So sass Jeshua in Mt 5ff bei der Berglehre inmitten seiner Jünger und lehrte. Das ist das typische jüdische des Lehrers, er sitzt in der Mitte und die Schüler stehen um ihn herum (bei einer Predigt ist es genau umgekehrt).


Das Hören ist nicht nur einfach ein akustisches Wahrnehmen einer Botschaft, sondern das Hören beinhaltet ebenso das Befolgen dieser Botschaft. Dies ist sehr wichtig zu wissen, denn es ist eine Grundlage der Nachfolge im Judentum, dazumal wie auch heute noch. Jünger, die wohl Hörer waren, aber nicht Täter, waren keine wirklichen Jünger, die „hörten“ nicht, die hatten nicht verstanden. Die vernahmen zwar etwas, begriffen es aber nicht. Dieses Wort: „Schmah Jsrael“, höre Israel, was ja inzwischen bekannt sein sollte, beinhaltet genau dieses, hören und tun, es umfasst den ganzen Menschen, denn wer versteht, der macht es auch. Jeshua gab auch andere solche Beispiele.


Nun, Johannes setzte Jeshua mit dem Wort gleich. Das verkörperte Wort (das Wort wurde Fleisch), resp, die verkörperte Torah gegenüber der schriftlichen Torah (die Torah ist Wort Gottes, und nicht einfach die Lehre eines Mosche). Jeshua hielt diese Torah, er lehrte die Torah. Ja, und dafür dürfen wir ihm sicher dankbar sein, dass er uns gezeigt hat, dass die Torah gut ist. So wie er sich als Quelle des Lebens gibt, so ist die Torah in sich schon Quelle des Lebens, denn wer es TUT, der wird leben (wobei nicht nur das irdische Leben gemeint ist).

So verschmähte der Ewige Gottesdienste, Gesang und auch Opfer, weil diese Basis nicht mehr stimmte.


Er sagte auch, dass der ihn liebt, der ihm gehorcht. Er sagte auch, dass man von diesem Wort der Schrift nichts verändern sollte und auch nicht anderes lehren sollte. Dies kann man auch auf seine Lehre ausweiten. Ich verzichte mal, diese Verse hier her zu kopieren, denn „mann/frau“ wies, dass er das sagte, es wurde inzwischen schon oft hier in den Foren zitiert.

Ist jemand befugt, diese seine Lehre, resp, des Vaters Lehre zu ändern? Oder hat er sie später durch andere entgegen seiner eigenen Worte geändert?


Wie kann nun jemand in diesem Weinstock sein und bleiben, der das Grundlegende seiner Lehre verneint? (Übrigens ein gutes Beispiel dafür, dass Jeshua mehr ähnlich der Rebe ist als dem Weingärtner!) Wer ihn ihm ist, in seiner Lehre ist, im Wort Gottes ist, der bringt Frucht, und seine Lehre ist nun mal die Torah, und nicht eine gesetzlose Freiheit. Das ist ein Jünger Jeshuas, das war damals das Verständnis von Rabbi und von Tamidim, von Nachfolge und von Hören. In diesem Verständnis sprach Jeshua. So wird der Schüler EINS mit dem Lehrer, der Talmid mit dem Rabbi. Sie synchronisieren sich. Und so wie Jeshua synchron oder eins mit dem Vater war/ist, so sollen auch wir eins werden mit ihm, mit dem himmlischen Vater. Aber wenn ich nun ein Teil seine Lehre relativiere, gehe ich nicht mehr synchron mit ihm, ich falle aus diesem Einssein hinaus.


So ehre ich Jeshua damit, indem ich tue, was ER sagt. Und dadurch kommt auch das Leben mit dem Ewigen in Einklang mit dem Worte Gottes. Dadurch entsteht Kommunikation, weil da nichts im Wege steht. Aber wie gesagt, mal geht es besser und mal etwas weniger gut. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern dass man dran bleibt.


Gruss

Alef