Seinen Freuden gibt er’s schlafend
Seinen Freuden gibt er’s schlafend. Ps. 127,2.
Wir führen unser Leben nicht in ängstlicher Sorge, sondern in fröhlichem
Glauben.
Unser himmlischer Vater will für die Bedürfnisse seiner Kinder sorgen, und er
weiß, was wir nötig haben, ehe wir ihn bitten. Wir können uns deshalb zur
rechten Zeit schlafen legen und brauchen uns nicht kaputt zu machen mit
spätem Aufsitzen, um zu planen und zu überlegen.
Wenn wir gelernt haben, unserem Gott zu vertrauen, werden wir nicht wach
liegen, weil die Furcht an unseren Herzen nagt, sondern alle Sorgen dem Herrn
überlassen; unser Nachdenken über ihn wird tröstlich sein, und er wird uns
erquickenden Schlaf schenken.
Dass der Herr uns liebt, ist die höchste Ehre, die man sich denken kann, und
wem die zuteil wird, der wird das Gefühl haben, dass selbst der Ehrgeiz sich
nicht mehr wünschen könnte und jeder selbstsüchtige Wunsch sich daher
schlafen legen kann.
Gibt es etwas Größeres im Himmel als die Liebe Gottes?
Darum sei ruhig, meine Seele, den du hast, was du brauchst!
Trotzdem wälzen wir uns hin und her, bis der Herr selbst uns nicht nur Grund
zur Ruhe, sonder auch die Ruhe selbst gibt. Und das tut er, Jesus ist unser
Friede, unsere Ruhe, unser alles.
An seiner Brust schlafen wir in vollkommener Geborgenheit,
im Leben wie im Tode.
Mit diesem Blut aufs neu besprengt, schlaf ich nun ruhig ein, es ist dein Arm,
der mich umfängt; drum wer’ ich sicher sein.
C. H. Spurgeon
Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin. Hes 36,11
Baruch Ata Adonai Elohenu Melech HaOlam - Gelobt seist du Ewiger, unser Gott, König der Welt
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