Meine Augen sehen nach den Treuen im Lande
Meine Augen sehen nach den Treuen im Lande, dass sie bei mir wohnen;
und habe gerne fromme Diener. Ps. 101,6.
Wenn der Psalm sagt, dass Gott die Treuen sucht, dann dürfen wir gewiss sein,
das der Sohn Gottes ebenso denkt.
Jesus schaut aus nach treuen Menschen, um sie voranzubringen, sie zu
ermutigen und zu belohnen. Kein Treuer soll denken, dass er übersehen wird!
Der König selbst hat sein Augenmerk auf ihn gerichtet.
Es werden zwei Folgen dieser königlichen Bekanntmachung genannt. Zuerst
lesen wir: „dass sie bei mir wohnen“. Jesus bringt die Treuen in sein Haus,
lässt sie in seinem Palast wohnen, macht sie zu seinen Gefährten, erfreut sich
an ihrer Gesellschaft.
Wir müssen unserem Herrn treu sein, dann wird er sich uns offenbaren. Wenn
unsere Treue uns am meisten kostest, wird sie am besten belohnt werden; je
wütender die Menschen uns verwerfen, desto freudiger wird der Herr uns
aufnehmen.
Und dann sagt er von dem Aufrichtigen: „ Der soll mir dienen.“
Jesus wird die zu seiner Verherrlichung gebrauchen, die kluge Tricks verachten
und ihm, seinem Wort und seinem Kreuz treu sind. Die sollen als geehrte Diener
seiner Majestät in dem königlichen Gefolge sein.
Gemeinschaft mit Gott und Fruchtbarkeit sind der Lohn der Treue.
Herr, mache mich treu, damit ich bei dir wohne und dir diene!
C. H. Spurgeon
Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin. Hes 36,11
Baruch Ata Adonai Elohenu Melech HaOlam - Gelobt seist du Ewiger, unser Gott, König der Welt
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