Wieder einmal eine Nachricht von Open Doors.
Ich finds einfach wichtig, dass wir wissen, wie es Christen in anderen Teilen der Welt geht.
OPEN DOORS GEBETSMAIL – 07. September 2007
Türkei: Christen sind potenzielle Zielscheiben
Der Pastor der protestantischen Gemeinde in Izmit im Westen der Türkei muss sich ständig von einem Leibwächter begleiten lassen. In der Kirche wurden vor einigen Monaten Überwachungskameras installiert. Der Pastor ist der Schwager von Necaty Aydin, einem der drei Männer, die beim Anschlag auf ein christliches Verlagshaus am 18. April 2007 ermordet wurden.
Einer der verhafteten Schuldigen dieses Anschlags gab zu, den Pastor in Izmit ebenfalls ermorden zu wollen. Diese Aussage wurde in der Presse publiziert. Diesen Sommer bezeichneten einige Zeitungen den Pastor als nächstes Opfer einer Bande von Kriminellen. Ebenfalls diesen Sommer bewarfen Jugendliche die Fassade des Gemeindehauses mit Eiern.
Am Montagnacht um 3 Uhr filmten die Überwachungskameras einen Mann, als er beim Gemeindegebäude Feuer legte und Schüsse in die Luft abgab. Als er gefasst wurde, sagte er, „er sei verärgert, weil er von dieser Gemeinde gelesen und gehört habe. Mit seiner Aktion wolle er die Öffentlichkeit alarmieren“.
Dies zeigt den Druck, der auf die christliche Minderheit in der Türkei ausgeübt wird. Die Lage wird in einem von der türkischen protestantischen Allianz am 1. September veröffentlichten Dokument scharf verurteilt: „In den letzten Jahren hat die Anzahl Drohungen gegen Gemeinden und die Angriffe gegen Kirchengebäude eine Rekordzahl erreicht“. Das Dokument zeigt auch die Verantwortung der Medien auf: „Die protestantische Gemeinschaft ist von der Desinformations-Kampagne der Medien betroffen, die die Christen als potenzielle Zielscheiben zeigt.“ Der Bericht endet mit einem Appell an den Staat, der „die Religionsfreiheit und die Sicherheit der Personen und Güter garantieren muss“.



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