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Baum-Darstellung

  1. #29
    Nachdenklich Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zeuge Beitrag anzeigen
    Ach!, bei dir ist es der Heilige Geist, und wenn ich die Bibel zitiere, dann tu ich es aus mir selbst?)

    Ich hatte nie einen Zweifel, dass der Heilige Geist Sich in dir genauso wie in mir (und in einem jeden anderen Menschen) ausspricht. Das Problem ist bloss, dass du Sein Wort für dich selber nicht beachtest und beherzigst und es statt dessen an die Anderen weitergibst, als wären die Verse, die du empfängst, nicht etwa in erster Linie für dich, sondern ausschliesslich für die Anderen bestimmt. Gott spricht nicht mit fremder Sprache und in unverständlicher Rede, deren Worte du nicht verstehst, zu dir (oder zu mir...). Mit Bibelzitaten spricht Er Sich in aller Deutlichkeit unmissverständlich in deinen eigenen Gedanken und in deinem Verstande aus. Doch du willst sie nicht für dich beherzigen; es fehlt dir der Wille dazu. Hast du nicht eine harte Stirn und ein trotziges Herz? Ich meine damit: du bist nur gesinnt, andere zu (be-)lehren und hast nicht die Bereitschaft, (von anderen auch etwas) zu lernen.

    Hättest du diese Bereitschaft, so müsstest du zugestehen, dass deine Gesinnung, die zum Ausdruck kommt in lieblosen Aussagen über Menschen wie "Krebsgeschwür, das es zu entfernen" gilt, "reissende Tiere,* die keine Menschen mehr sind" (in deinen Augen), oder die Aussage, (d)ein Bruder gehört nicht zum Leib Christi (zur Einheit), weil er nicht glaubt / nicht glauben kann, dass Jesus Christus der Messias ist (Ausgrenzen von Andersdenkenden), Gott habe Israel erwählt zum Ausrotten und Bestrafen von Schuldigen etc. - wenn du die Bereitschaft hättest auch zu lernen, so müsstest du eingestehen, dass solche lieblosen Aussagen in keiner Weise mit der Lehre und dem Vorbild Jesu im Einklang sind. Jesus hat nicht einmal Judas von sich gewiesen, obwohl Er wusste, dass Judas an Ihm zum Verräter würde. Er hat auch die Schafe, die nicht auf Ihn hören woll(t)en, nicht von Sich gewiesen, sondern sie umworben in geduldiger Rede und langen Streitgesprächen. Auch sind (noch heute) die Nachfolger Jesu ausgesandt "zu den verlorenen Schafen Israels", um sie zu suchen und heimzubringen zu Ihm. Weil den Schriftgelehrten (damals) der Wille fehlte, auf Jesus zu hören und jeder von ihnen eine harte Stirn (einen Dickschädel?) und ein trotziges Herz hat(te), appellierte Jesus an sie: "Wenn ihr nicht auf Mich hört / wenn ihr Mir nicht glaubt, werdet ihr in euren Sünden sterben. Ihr werdet in euren Sünden sterben." (Johannes 8,24). Und weiter sprach Jesus traurig und resigniert: "Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um Mich sammeln wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt." - Wie passt dies Verhalten mit deinen lieblosen Aussagen zusammen? - Ferner hat Jesus zum Verbrecher, der neben ihm gekreuzigt wurde, gesagt: "Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein." Und Er hat schliesslich über Seinen eigenen Mördern die Vergebung ausgesprochen: "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Wie verträgt sich denn diese Lebenshaltung / dieses Verhalten Jesu mit deinen lieblosen Aussagen, auf denen du noch immer beharrst wider alle einleuchtenden Argumente? Kasper hat dir in allen Einzelheiten im T "Wer hat die Bibel schon ganz gelesen" auf Seite 10 aufgezeigt, dass dein Gedankengut das Gebot der Nächstenliebe mit Füssen tritt.

    ( *Anmerkung zu den reissenden Tieren, die deiner Überzeugung nach auszurotten sind: Das vergangene Jahrhundert hat uns gelehrt, dass auch die reisserischen Tiere eine Funktion im Einheitsgefüge der Natur innehaben. Wenn wir sie ausrotten, stören wir das Gleichgewicht / die Gesundheit der Einheit oder das biologische Gefüge der Natur! Ein Ausrotten hätte verhehrende Folgen, letztlich auch für uns Menschen, denn unsere Taten fallen letztlich immer auf uns selbst zurück. Das heisst aber nicht, dass wir uns nicht schützen dürfen oder sollen vor ihnen, da sie unser Leben gefährden können. Aber auch hier hat sich die Wahrheit des uralten Gebotes bestätigt: "Du sollst nicht töten.")

    Du gehst also nicht auf die wohlbegründeten Einwände deiner Geschwister ein und kehrst die Bibelzitate, die du in deinem eigenen Geiste empfängst gegen deine Geschwister, als wären deine inneren Impulse ausschliesslich für sie bestimmt und gegen sie gerichtet. So ver(sch)wendest du das Wort Gottes aus dem Heiligen Geist, dir in unmissverständlicher Deutlichkeit kundgetan zum Beispiel in einem deiner Bibelzitate: "Schafft den Übeltäter aus eurer Mitte". - Warum siehst du diesen Übeltäter nicht auch in dir? Du tust so, als hätte dies Bibelwort nichts mit dir zu tun, obwohl du es empfangen hast. Du wirfst uns deine Bibelzitate um die Ohren, (wohl unbewusst), um den Wurm in deinem schlechten Gedankengut zu kaschieren. Bibelzitate sollen das Gute im Menschen bestätigen und nicht zur Legitimation von Schlechtem missbraucht werden oder als Ablenkung benutzt werden, damit das Faule aus dem Blickwinkel gerät. Du lenkst ab von den wesentlichen Punkten unserer Fragen und weichst auf andere und anderes aus, weshalb auch immer. So gebärdest du dich wie ein Wendehals - auch in anderen Punkten. Einmal ist "der Weise" aus dem fremden Forum gut, um ihn hierher zu verlinken und dein eigenes Gedankengut zu unterstützen und zu bestätigen, ein andermal fragst du, wer dieser Weise sei, der - nebenbei erwähnt - ein Lobredner Hitlers ist. - Wenn du doch im unbezweifelbaren Recht bist mit deinen Ansichten und geeignet bist zum Lehrer, dann zeige uns auf, wie deine Aussagen mit der Nächstenliebe Jesu konform gehen! Warum zierst du dich denn so lange, wenn Kasper's und auch meine Einwände und Fragen so leicht von der Hand zu weisen sind? Bestätige und belege deine menschenunwürdigen Aussagen mit den Worten und dem Beispiel Jesu, wenn du kannst! - Oder dann entschuldige dich, nimm zurück, was dir unbedacht über die Lippen / in die Finger gehuscht ist. - Und vielleicht wäre es nicht schlecht für die Zukunft, doch auch ein Stück als Lernender unter Lernenden in der Welt zu stehen, auch als Fehlbarer unter Fehlbaren, und seinen Mitmenschen als ebenbürtigen Geschwistern zu begegnen, denn da gibt es keinen unter uns Sterblichen, der alleine alles für sich bekommen hätte von Gott aus, sondern wir alle sind so geschaffen, dass wir aufeinander angewiesen sind und einander ergänzen.

    Das ist nun mein Rat, den ich - wohlgemerkt - zugleich auch fest für mich persönlich beherzige / beherzigen will, damit ich nicht's versäume, was mir Gott / Jesus Christus / der Heilige Geist etwa von Aussen zukommen lässt, weil ich es in meinem Inneren zuwenig beachte oder gewichtet habe bis jetzt.


    Im übrigen hat Jesus mit der Aussage über den Aufbau der Kirche (oder Gemeinde) nicht die Einheit des Leibes Christi bezeichnet (wie es Paulus im Korintherbrief tat), sondern Jesus sprach vom Fundament der Kirche (oder des Reiches Gottes, dem Reich der Nächstenliebe und Erbarmung). Er spricht vom unerschütterlichen Glauben eines Petrus, der Jesus Christus als den Messias und Sohn Gottes mit unverbrüchlicher Gewissheit erkannt hat(te). Auf dieses unerschütterliche Fundament, auf diesen Glauben, der aus dem Erkennen im Herzen zur Gewissheit wird, soll(te) das Reich Gottes zuerst im Bewusstsein des Menschen (und dann auf Erden ganz allgemein) aufgebaut werden. "...und die Mächte der Unterwelt (die unbewussten, verkehrten Neigungen im Inneren des Menschen?) werden sie (die Kirche / das Reich Gottes / das Reich der Liebe und er Erbarmung) nicht (mehr) überwältigen." Mit dieser Bibelstelle hast du mir also meine erste und beinahe schon uralte Frage noch immer nicht beantwortet: Wie kannst du (d)einen Nächsten vom Leib Christi abtrennen kannst, bzw. ihn aus der Einheit ausschliessen, ohne selber aus der Einheit zu fallen.
    Mit einem solchen Urteil über deinen Nächsten verstösst du doch gegen die Nächstenliebe und schliessest dich genau in selbem Moment selber aus aus dem Reiche Gottes aus. Wirst du also nicht selber zum Schuldigen neben einem (vermeintlich) Schuldigen? Lehrt Jesus nicht, wir sollen 77 mal vergeben?


    Schliesslich noch ein Wort zu den Nazis: Warum hebst du in deinem Beitrag weiter oben hervor, dass diese "Menschengeisel" von Gott aus eine kurze Zeit geduldet war auf Erden? Es gibt rühmlichere Gruppierungen, auch Individualisten, die ein segensreiches Erbe hinterliessen und darum auch weitaus länger Bestand hatten, als die Nazis oder ein Hitler, die du zu verteidigen suchst. Von Letzterwähnten kann man nur lernen, was man nicht tun soll, denn ihr Leben und Vorbild spricht jeglicher Nächstenliebe den Hohn.

    ---

    Ich ziehe mich nun endgültig von dir zurück und werde in Schweigen verharren, weil du "ein Mechaniker" bist. Meistens verstehst du nicht wovon ich rede, und möglicherweise habe auch ich kein (zu wenig) Verständnis für deine Ebene. Ich betrachte dich als zu mir gehörend und niemals würde ich einen bösen Gedanken gegen dich hegen, denn ein jeder Mensch steht in Gottes Hand. Jesus weiss, wozu du bestimmt bist. Ich habe den deutlichen Auftrag, meine Kräfte nicht (mehr) an dich zu verschwenden, damit du nicht meine Mitte einnimmst. Du gehörst zu "meinen Hausgenossen", auch wenn du (vorerst noch) ein Aussenstehender bleibst, - und von denen steht geschrieben: "...die Aussenstehenden richtet Gott" (gibt Gott Richtung). So kann ich und soll ich dich getrost loslassen.

    Dies ist der sichtliche Unterschied zwischen deiner Art, mit Bibelzitaten umzugehen, und meiner Art.

    Zitat Zitat von Zeuge Beitrag anzeigen
    "Von seinen Wegen wird satt, wer abtrünnigen Herzens ist." (Spr. 14:14)
    "Denn ich lasse einen Hirten im Land auftreten. Um das Vermißte kümmert er sich nicht, das Verlorene sucht er nicht, das Gebrochene heilt er nicht, das Gesunde versorgt er nicht. Statt dessen ißt er das Fleisch der gemästeten Schafe und reißt ihnen die Klauen ab." (Sach. 11:16)

    Siehe, diese Worte hast du aus dem Heiligen Geiste zuerst und vor allem für dich empfangen. Suche den Sinn darin, der Jesus als Dein Meister, dir vermitteln will. Tritt einen Schritt zurück und beherzige den Sinn der in diesen Worten enthalten ist und den du mir zugedacht hattest. Du bist das Ziel dieser Botschaft, denn du hast sie empfangen. Erkenne dich selbst und siehe dich mit den Augen Gottes, wie Er dich sieht, indem Er zu dir diese Worte spricht. Die Worte die du empfängst sind zuerst und vor allem zu deiner Belehrung und als Richtungsweiser und Ratgeber für dich bestimmt. Ebenso spricht Sich der Heilige Geist in einem jeden anderen Menschen aus und legt ihm die zu ihm passende Botschaft in dessen Herz und Sinn, damit keiner sich beklagen kann, er hätte von nichts gewusst, weil Gott ihn (nur) durch seinen Bruder in unverständlicher Sprache und fremder Rede belehrt habe.
    Geändert von Nachdenklich (31.08.2011 um 22:58 Uhr)


 

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