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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Sicher hatte Jesus sein Leben nicht aus Spass gegeben, sondern weil er solches Blutgemetzel verhindern wollte welcher durch einen Aufstand gegen die Römer, hervorgerufen durch ihn, entstanden wäre. Deshalb sagte er ja, weinet nicht um mich, sondern um eure Kinder....


    Das Verlangen kann man nicht Töten, nur überwinden. Und dein Vergleich hinkt etwas zu sehr....


    Ja, der Messiach als König hat die Befugnisse (vom Ewigen aber gegeben), Jesus war aber nirgends König in Israel....

  2. #2
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    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Sicher hatte Jesus sein Leben nicht aus Spass gegeben, sondern weil er solches Blutgemetzel verhindern wollte welcher durch einen Aufstand gegen die Römer, hervorgerufen durch ihn, entstanden wäre.
    Was für ein Aufstand? Jesus zettelte keinen Aufstand an, im Gegenteil, er ermahnte seine Anhänger zu Gewaltfreiheit. Wäre es im Zuge seines Auftretens zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen, hätte Flavius Iosephus bestimmt darüber berichtet.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Und dein Vergleich hinkt etwas zu sehr....
    Mir geht es darum, dass Metaphern, wenn sie als Metaphern verstanden werden, wohl kaum Gewissenskonflikte verursachen können.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Ja, der Messiach als König hat die Befugnisse (vom Ewigen aber gegeben), Jesus war aber nirgends König in Israel....
    Das ist eben der grundlegende Unterschied im Messiasverständnis zwischen Christen und Juden: Ihr mögt in ihm einen weltlichen König sehen, der Israel zur Größe führt, aber wir sehen im Messias den Erlöser. Jesus hat auch selbst gesagt: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Insofern sah er sich also sehr wohl als König.

  3. #3
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    Nee, es hätte überhaupt keinen Aufstand gegeben, hätte sich Jesus dem Willen des Volkes gefügt, welches ihn zum König machen wollte, Hosanna .........Rette uns....

    Dann gebrauche auch selber keine Metaphern....

    Siehst, sein Reich ist nicht von dieser Welt, also hatte er keine Befugnisse in dieser Welt....


    Der Messias wird sehr wohl ein weltlicher Fürst sein, also ganz real in diesseits...


    Alef

  4. #4
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    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Nee, es hätte überhaupt keinen Aufstand gegeben, hätte sich Jesus dem Willen des Volkes gefügt, welches ihn zum König machen wollte, Hosanna .........Rette uns....
    Das war doch keine Königsproklamation! Wenn sie als solche gedacht gewesen wäre, dann hätten die Juden sich doch sofort gegen die Römer gewandt und die Antonia angegriffen statt wieder nach Hause zu gehen und Jesus seinem Schicksal zu überlassen. Die meisten der Jubler sahen in ihm wohl bloß einen berühmten Wunderheiler, und jubelnde Gaffer finden sich häufig. Wäre Jesus DSDS-Sieger gewesen, hätten sich auch zahlreiche Jubler versammelt.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Siehst, sein Reich ist nicht von dieser Welt, also hatte er keine Befugnisse in dieser Welt....
    Wenn Du so argumentierst, dann ist Jahwe, da er nicht unter uns wandelt, aber auch nicht von dieser Welt und hat somit auf der Erde keine Befugnisse, darf also nicht eingreifen. Aber für einen Gott gibt es natürlich keine Schranken. Und da Jesus mit Gottvater und dem Hl. Geist eins ist, gibt es für ihn logischerweise keine Beschränkungen.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Der Messias wird sehr wohl ein weltlicher Fürst sein, also ganz real in diesseits...
    Nur nach Eurem Verständnis.

  5. #5
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    Klar war das eine Königsproklamation vom Volk..... es wünschte es sich, dass es so war, oder verstehst du den Hosanna Ruf da nicht, den das Volk da rief?

    Weshalb sollte JHWH nicht unter uns „wandeln“. Er ist überall... Und ich dachte, der Gläubige ist auch mit dem Ewigen eins...

    Wenn du meinst, dass der Messias nur „geistlich“ sei, dann musst du aber etliches aus der Tenach streichen..... aber es ist ja bekannt, dass das Chrisentum den Inhalt des AT’s gestrichen hat.




    Alef

  6. #6
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    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Klar war das eine Königsproklamation vom Volk..... es wünschte es sich, dass es so war, oder verstehst du den Hosanna Ruf da nicht, den das Volk da rief?
    Wenn das eine Königsproklamation gewesen wäre, dann hätten die Jubler "Heil dem König" oder dergleichen geschrien und nicht bloß "Hilf uns!" Und welcher König reitet bei seiner Proklamation auf einem Esel? Da hätte Jesus sich doch lächerlich gemacht. Und wenn unter der Statthalterschaft des Pontius Pilatus in Jerusalem jemand von den Massen zum König ausgerufen worden wäre, dann hätte zumindest Flavius Iosephus darüber berichtet, vermutlich auch Tacitus. So ein Ereignis wäre doch von brennendem Interesse gewesen. Der "Hosianna"-Ruf legt nahe, dass sie in ihm wohl eher einen berühmten Wunderheiler oder Propheten sahen, zumal sie sich nach dem Spektakel auch rasch wieder verzogen haben.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Und ich dachte, der Gläubige ist auch mit dem Ewigen eins...
    Nicht, indem er Gott ist.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Wenn du meinst, dass der Messias nur „geistlich“ sei, dann musst du aber etliches aus der Tenach streichen
    Mir ist keine einzige Stelle im AT bekannt, aus der eindeutig hervorgehen würde, dass der Messias ein irdischer Herrscher ist, der ein irdisches Großreich errichtet. Die mir bekannten Verheißungen passen alle auch auf Jesus, man kann sie interpretieren wie man will.

  7. #7
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    „Hosanna dem Sohn Davids, gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn....“

    Also der Sohn Davids als König und Herrscher, als der Messiach und Erlöser aus Unterdrückung.... viel klaren konnten sie das kaum sagen... das war iher Erwartung an Jesus, aber ER wollte es nicht...

    „Esel“ ist nichts lächerliches... zudem wurden extra noch Kleider und Palmzweige auf den Weg gelegt, um die Reinheit zu erhalten...


    Dann studiere mal das AT, betreffend dem Fürst Israels... Sicher kann man alles uminterpretieren, solange man Verse zerstückelt, Im Kontext aber liegt die Wahrheit näher...


 

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