Was für ein Aufstand? Jesus zettelte keinen Aufstand an, im Gegenteil, er ermahnte seine Anhänger zu Gewaltfreiheit. Wäre es im Zuge seines Auftretens zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen, hätte Flavius Iosephus bestimmt darüber berichtet.
Mir geht es darum, dass Metaphern, wenn sie als Metaphern verstanden werden, wohl kaum Gewissenskonflikte verursachen können.
Das ist eben der grundlegende Unterschied im Messiasverständnis zwischen Christen und Juden: Ihr mögt in ihm einen weltlichen König sehen, der Israel zur Größe führt, aber wir sehen im Messias den Erlöser. Jesus hat auch selbst gesagt: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Insofern sah er sich also sehr wohl als König.





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