In einer Sache stimme ich Asgard zu.
Das Christentum ist kalt.
Ja es ist kalt, aber auch nur, weil es sich von einer Lebenseinstellung zu einem Regelwerk, mit vielen Vorschriften und Strafen entwickelt hat. Übrigens auch die Germanen und Kelten hatten ihre Regeln und Vorschriften. Doch die damaligen Verhältnisse zwangen die Menschen zusammen zurücken. Dort gab es aber auch die Stammesfürsten, die selbstherrlich lebten. Außer den äußeren Details haben sich die Motive meiner Meinung nach nicht wirklich verändert.
Egoismus, Machtstreben, Reichtum - in allen Varianten und Abstufungen. Diese Dinge sind auch noch heute zu finden. Das Christentum ist kalt geworden, weil es zu einem Regelwerk verkommen ist. Das hat Jesus ja auch in einer seiner Aussagen gemeint. Ich denke, diese Abkehr von Gott und die Ignoranz gegenüber den göttlichen Prinzipien, ist das Problem im Christentum. Die Kirche hat sich ihre eigenen Regeln und Gesetze gemacht, das kann nicht funktionieren.
Das "echte" Christentum findet nicht in der "Institution Kirche" statt, sondern im realen Leben selbst.
Ich mag auch nicht diese Haltung, "katholische Kirche" der einzigste Weg zu Gott. Der einzigste Weg zu Gott ist Jesus, zumindest nach christlichem Glauben. Komischer Weise sind die angenehmsten Katholiken (Christen) nicht die, welche auf der Kanzel predigen oder in irgendwelchen Ämtern arbeiten, sondern die welche sich der Probleme und Nöte annehmen.
Das "institutionelle" Christentum ist kalt, das wirklich gelebte Christentum ist warm.



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