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Ich weiß nicht, was du jetzt hier mit Unterwelt meinst, wenn du damit aber auf 1. Pet 3,19 anspielst, dann ist das nicht korrekt. Da heißt es: "in welchem er auch hinging und predigte den Geistern, die im Gefängnis sind." Luther war hier im Irrtum, wenn er sagte, dass der Herr Jesus in seinem Tod den Ungläubigen in der Totenwelt noch das Evangelium gepredigt hätte.
"Das Hinaufsteigen aber, was besagt es anderes, als daß er auch hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde?" (Eph. 4:9.)

"In diesem (im Geist) ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt, die einst ungehorsam gewesen waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs abwartete, wärend die Arche gebaut wurde, ..." (1Pet. 3:19,20.)

"Denn dazu ist auch den Toten gute Botschaft verkündigt worden, damit sie zwar den Menschen gemäß nach dem Fleisch gerichtet werden (wurden), aber Gott gemäß nach dem Geist leben möchten." (1Pet. 4:6.)

Wenn im Gleichnis der reiche Mann mit Abraham reden konnte, warum konnte das Jesus nicht?

Durch den Glauben an den Herrn Jesus haben wir neues Leben empfangen, göttliches Leben.
Und zwar durch den Glauben an den Auferstandenen, denn "wenn Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden." (1Kor. 15:17.)
Die Teilhabe an seiner Auferstehung macht uns zu neuen Menschen.

Der Verbrecher kann nicht in diesem neuen Leben wandeln, da er gestorben ist. Dennoch musste er dieses unauslöschliche Leben empfangen haben.
Da er die Auferstehung Christi nicht erlebt hat, kann er das neue Leben nicht empfangen haben.