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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard

    Nun, ich komme mit den Texten in der chr. Bibel recht gut klar, nur betrachte ich die Texte nicht mit dieser durch die Kirche polarisierende Brille.


    Ps 37,9 Denn die Übeltäter werden ausgerottet; aber die auf JHWH hoffen, die werden das Land besitzen.

    Also hier steht, dass der Mensch auf den einen einzigen Gott JHWH hoffen soll, und nicht auf einen Messias oder selbstgemachten „Herrn“.


    Weiter finde ich, du selbsternanntes „Bibeltagebuch“, dein „Ha ha…“ schon sehr daneben. der Prolog von JoEv ist hier auch schon des Örtern durch besprochen worden. Aber ich weiss, dieses hellenistische heidnische Denken, welches schon vor Jesu sich verbreitete, hatte natürlich durch diesen Juden Jeshua etwas gar in ein eigene Sichtweise gestellt.

    Aber da du ja JoEV erwähnst, es ist ja dieser Johannes, der solche behauptet, und nicht Gott und ebenso nicht Jesus.

    Weiter kannst du alle Briefe aus der Liste der „Wort-Gottes“ streichen, den nirgends scheibt ein Schreiber, dass Gott ihm das so sagte, es aufzuschreiben.


    Also mach mir doch nix vor, was nicht ist…………. Und durch dein „Ha ha….“ Wird deine Argumentation eher lächerlich…

  2. #2
    Nachdenklich Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Ps 37,9 Denn die Übeltäter werden ausgerottet; aber die auf JHWH hoffen, die werden das Land besitzen.

    Also hier steht, dass der Mensch auf den einen einzigen Gott JHWH hoffen soll, und nicht auf einen Messias oder selbstgemachten „Herrn“.
    Meines Wissens wartete niemand so ausschliesslich und sehnsüchtig auf den Messias wie die wahren Juden. Ich finde es dennoch nicht allzu lächerlich, dass du hier also für einen bekennenden "Juden" so seltsam argumentierst, denn du bist ja - ebenfalls nur meines Wissens - ein Konvertierter, mit anderen Worten, einer der in der Bibel den einen wahren Gott nicht gefunden hat. Das liegt aber nicht an der Bibel, sondern wohl oder übel an dir, dessen Geist offensichtlich nicht völlig erwacht ist, denn der Gott der Juden wie der Christen ist Derselbe. Wo immer Menschen aufrichtigen Herzens den einen Gott ehren durch die Liebe zum Nächsten, da ist immer ein und derselbe GOTT, ein und derselbe Geist der LIEBE. "Allen - seien es Gläubige, Juden, Christen oder Sabäer -, wenn sie nur an Gott glauben, an den Jüngsten Tag und das Rechte tun, wird einst Lohn von ihrem Herrn, und weder Furcht noch Traurigkeit wird über sie kommen." (--> Koran, Sure 2,63) :-) Wer also liebt, kann gar nicht viel falsch machen, ganz wie JESUS im NT lehrt.
    Geändert von Nachdenklich (29.09.2013 um 09:51 Uhr) Grund: Wortergänzung

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von Nachdenklich Beitrag anzeigen
    Meines Wissens wartete niemand so ausschliesslich und sehnsüchtig auf den Messias wie die wahren Juden. Ich finde es dennoch nicht allzu lächerlich, dass du hier also für einen bekennenden "Juden" so seltsam argumentierst, denn du bist ja - ebenfalls nur meines Wissens - ein Konvertierter, mit anderen Worten, einer der in der Bibel den einen wahren Gott nicht gefunden hat. Das liegt aber nicht an der Bibel, sondern wohl oder übel an dir, dessen Geist offensichtlich nicht völlig erwacht ist, denn der Gott der Juden wie der Christen ist Derselbe. Wo immer Menschen aufrichtigen Herzens den einen Gott ehren durch die Liebe zum Nächsten, da ist immer ein und derselbe GOTT, ein und derselbe Geist der LIEBE. "Allen - seien es Gläubige, Juden, Christen oder Sabäer -, wenn sie nur an Gott glauben, an den Jüngsten Tag und das Rechte tun, wird einst Lohn von ihrem Herrn, und weder Furcht noch Traurigkeit wird über sie kommen." (--> Koran, Sure 2,63) :-) Wer also liebt, kann gar nicht viel falsch machen, ganz wie JESUS im NT lehrt.
    Moin,

    zwar ist nachdenklich gesperrt, aber dieser Text reizt doch für ein paar Richtigstellungen.

    Die Definition, was ein Jude ist, ist schwieriger als man gemeinhin denkt. Ich kenne ein paar jüdische Theologen, die sich an einer solchen Definition versucht haben, aber am Ende eingestanden, dass es so ganz dann doch nicht zutreffend ist.

    Was es nicht gibt, sind wahre Juden. Man ist Jude oder Nichtjude. Das ist eben anders als im Christentum, wo manche Christen munter mit Begriffen wie 'Namenschristen', 'wiedergeborene Christen', Taufscheinchristen usw. munter differenzieren mit dem Ziel, andere Christen herab zu würdigen.

    Jude ist der, der eine jüdische Mutter hat oder zum Judentum konvertiert ist (was allerdings auch schon ein weites Feld für Streitigkeiten öffnet). Die einzige Möglichkeit, sein Judesein zu verlieren, ist meines Wissens das Konvertieren zu einer anderen Religion (wie beispielsweise dem Christentum).


    Zum Begriff 'Bibel': Christen verstehen darunter oft nur die christliche Bibel. Nur hat diese auf die Bezeichnung 'Bibel' kein copyright. Auch der jüdische Tanach wird als Bibel (und zwar abschließend und nur als Bibelteil) bezeichnet.


    Und derselbe Gott kann es auch nicht im Judentum und Christentum sein. Das Judentum lehnt die Idee der Trinität strikt ab. Das geht stark in Richtung Götzendienst (ob es Götzendienst ist, ist im Judentum umstritten, weil Götzendienst im jüdischen weitergehend definiert ist als die Anbetung eines (oder mehrerer) falschen Gottes).


    In späteren postings wird auch auf den heiligen Geist eingegangen. Auch hier ist das jüdische Verständnis ein anderes als das christliche. Der heilige Geist eine niedere Form der Prophetie.


    Alles trefflich, um aneinander vorbei zu diskutieren. Insbesondere da Christen oft nicht sehen, dass ihr Wort-Verständnis mitnichten das einzige ist.

    Tschüss

    Jörg


 

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