Naja, wie du teilweise mitgelesen haben könntest, bin ich diesbezüglich schon öffters inhaltlich mit Alef in diesem Punkt kollidiert.
Ich finde es durchaus bemerkenswert, was man sich durch Selbststudium aneignen kann, besonders wenn es um etwas ursprünglich Fremdes geht.
@Isaak:
Der jüdische Glaube ist aber für die Juden extra reserviert.Wer sich intensiv mit unserem jüdischen Glauben beschäftigt und zwar wirklich mit dem unsrigen und nicht mit den christlichen Interpretationen unseres Glaubens, dieser gelangt an Hintergrundwissen, welches sehr viele christliche Lebensformen und Inhalte nicht mehr so glauben und hinnehmen kann, wie sie im christlichem dargestellt und gelehrt werden.
Im Neuen Testament (Testament = Bund (rechtsverbindliche Verfügung) ) lehrt Jesus nirgends das man jemanden vertreiben soll wegen seines Glaubens. Dem Volk Israel hat das zögern von 8 Leuten (sie waren ängstlich vor den Bewohnern) 40 Zusatzjahre Wüste beschehrt. Nur 2 sind hineingekommen, so etwas gibt es nirgends, auch nicht ansatzweise im Testament (längste angegebene Zeitspanne etwa 30 Jahre - Geburt Jesus bis Wirkungsbeginn) .
Ich gebe dir vollkommen Recht, das ohne das Judentum das Christentum nicht existiert. Doch ich sehe das Christentum nicht als eine abgespaltene seperate Religion, auch wenn die Geschichte das leider immer wieder zeigt (Ideologen und ihre einseitige Sicht der Dinge + Anhänger).
In der Bibel steht auch nicht, das ich jemanden das Christentum (dort steht Evangelium = frohe Botschaft) bringen soll. Sondern ich soll die frohe Botschaft, also die Erlösung aller verkünden. Also auch die der Heiden verkünden, wer es hört oder hören will, gerne (Math. 28.19).
Doch ich habe keinen speziellen Auftrag für eine bestimmte Personengruppe (alle Völker). Mein Auftrag ist es die frohe Botschaft zu verkünden und eventuelle Fragen zu beantworten und vorallem es selbst vor zuleben.
Übertritt sollten immer freiwillig sein (keine Untergangspredigt, aber auch nicht die Wahrheit -Jesus- verschweigen).
(nicht auf die Person schauen - fällt schwer, der Mensch geht halt nur all zu gern nach einfachen Regeln)
Auch im "Christentum" gibt es viele Strömungen, wie du selber schon gesagt hast. Ich muß dazu sagen, ich bin nicht durch den klassischen Weg gegangen. Kindstaufe-Konfirmation-Kommunion-braves Kirchenleben (hoffentlich war das richtig in der Reihenfolge). Weder bei Ev. noch Kath. oder einer anderen gr. Kirche. Ich bin ehr Quereinsteiger, also zu dem "Verein" ^^ bin ich mit jenseits der 20 gekommen. Außerdem bin ich auch nicht in irgendeine "Schule" gegangen oder so.welches sehr viele christliche Lebensformen und Inhalte nicht mehr so glauben und hinnehmen kann, wie sie im christlichem dargestellt und gelehrt werden



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