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Thema: Gnaden Reich

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Isaak Gast

    Blinzeln ?

    Zitat Zitat von Nette Beitrag anzeigen
    ... du bist, wie du bist Isaak, weil dich deine Erfahrungen im Leben dazu geprägt haben und genauso handelst du auch - in Wort und Tat ... Wie jeder von uns ...
    (lächel) Nette ohne „chen“,

    glaubst du wirklich ich hätte nach dem gefragt wer ich bin und erwartet, dass du mir das erklären könntest? „Du bist wie du bist … und wir sind wie wir sind …“ Darauf wäre ich nicht gekommen.


    „Ist es der sich provoziert empfindende Anspruch auf den einzig wahren Glauben?“


    Aber das war die Kernfrage in meinem Posting #119.

    Dir einen schönen 3. Advent
    Isaak
    Geändert von Isaak (14.12.2008 um 11:41 Uhr)

  2. #2
    herold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Isaak Beitrag anzeigen
    Tja so etwas,

    ich sehe es gerade anders herum und zwar, in dem ein anderer Glaube, in diesem Fall der Jüdische und ich deshalb auf eine andere Art und Weise diskutiere und kommentiere, reagieren einige anwesende User darauf und schreiben von Provokationen und besserwisserischem Aufführen meinerseits.

    Interessant. Oder?

    Was ist es nur?
    Ist es meine Art und Weise?
    Ist es der sich provoziert empfindende Anspruch auf den einzigen und einzig wahren Glauben?

    Was ist es nur?

    Tja so was.

    Dennoch shalom und allen Lesern einen schönen 3. Advent.
    Isaak
    hmmm... es gibt doch ganz verschiedene richtungen im jüdischen glauben. wenn du also die angriffe auf DEN jüdischen glauben beziehst, dann müsstest du ja von dir überzeugt sein, mit deinem persönlichen glaubensstatement, alle jüdischen glaubensgruppierungen zu vertreten. aber das möchtest du ja sicher nicht behaupten, oder etwa doch?
    wenn es ja aber wahrscheinlich nicht so ist, dann betrachte doch die kontroversen alleine um deinen spezifischen glauben, nicht allgemein. es wäre irgendwie einfach logischer, findest du nicht?

  3. #3
    Isaak Gast

    Pfeil Was immer es ist und was uns bewegt, man liesst sich

    Da weder du noch ich irgend eine jeweilige allgemein gültige Religion oder Glauben vertreten können und es so aus sieht, dass du deshalb ein Betrachten von Kontroversen für jeden alleine empfiehlst, sollten wir vielleicht, deinem Rat folgend, eine Schließung des Forums beantragen.

    Findest du nicht?

    Aber vielleicht finden sich ja noch User welche das Thema Gnade auch inklusive Kontroversen und eigenen Meinungen behandeln wollen.

    Ich freue mich auf ein Widerlesen mit dir,
    Isaak

  4. #4

    Standard

    Hallo Isaak,
    ich bin noch neu hier und möchte auf Deinen Beitrag eingehen. Nicht im Streit, sondern aus interesse an das Judentum überhaupt. Juden und Christen beten den selben Gott an. Nämlich den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ich habe vor Jahren eine Sabbatfeier in einer Synagoge mitgemacht und war sehr angetan von dem Gesang des Rabbiners. Ich weiß schon, dass das Judentum eine andere Einstellung zu Christus hat als die Christenheit allgemein. Ich bin mir aber auch bewusst, dass das Christentum dem Judentum entsprungen ist. Oder besser: Das Haus Israel ist die Quelle der christlichen Religion. Hätte Israel nicht seine Geschichte aufgezeichnet, wir würden heute von Christus nichts wissen.

    Schreibe mir doch bitte, welche Bedeutung Christus für Dich hat. Mir selbst bedeutet er sehr viel, weil ich in ihn den Messias sehe, an den ja auch die Juden glauben.

  5. #5
    Isaak Gast

    Pfeil gemeinsam auf das Thema eingehen

    Liebe Inara,

    dein Beitrag #129 ließt sich für mich wie ein aufeinander eingehen. Ein sich einlassen auf das Thema, „Warum NUR über Jesus Christus?“
    Wie du auch beipflichtest, geht es möglicherweise dir ebenso wie mir, wenig darum einer Meinung zu werden. Und mir geht es hier tatsächlich darum die Mitmenschen zu fragen, welche glauben, dass es nur einen wahren Glauben gäbe, ob das so stimmen könnte.

    Die Antwort, „Ja für mich stimmt das so und zwar es gibt nur einen einzigen wahren Glauben.“, ist ebenso erlaubt und legitim, genauso wie meine Frage danach erlaubt sein sollte, ob es überhaupt so sein kann.

    Es ist nicht einfach, sich auf diese Gebiet des Glaubens zu begeben und es könnte auch sein, dass es nicht für jeden Leser gut sei, sich damit auseinander zu setzen. Deshalb dränge ich ja auch auf Themenbezug, so dass die User, welche sich damit nicht beschäftigen wollen, höchstens einmal bis wenige mal hier lesen. Das Nichtbeschäftigen ist ebenso richtig wie eben das darauf eingehen.

    Wer sich aber auf meine Fragestellung und Thema einlassen möchte, darf sich damit beschäftigen, wieso es ein NUR über Jesus Christus gibt, bzw. geben könnte.

    Man kann sogar Jesus Christus eher am Rand des Themas behandeln, die Frage präzensieren und fragen, „Gibt es ein NUR über eine einzig wahre Religion und einen einzigen wahren Glauben?

    Wer dazu ja sagt, darf das und ich bitte dann nur um eine mir verständliche Erklärung wieso das NUR so sein kann. Der Glaube allein ist für mich keine Antwort, denn ich glaube ebenfalls unerschütterlich an den Ewigen.

    Scheuen wir einmal was wir noch miteinander lernen können.
    Isaak

  6. #6
    Isaak Gast

    Pfeil anderes Thema anderer Thread

    Shalom Kerzenlicht,

    gerne werde ich auf deine Frage eingehen. Aber deine Frage berührt schon eine andere Fragestellung und anderes Thema.

    Daher antworte ich dir in einem anderen Thread: click itWer war Jesus?click it

    Shalom
    Isaak

  7. #7

    Standard

    Sei gegrüßt, Isaak,

    nun, da musste ich mal nachdenken über das "Warum NUR über Christus?", und hättest du mich als Christin damals gefragt, ich würde ebenso wenig wie heute eine Antwort darauf wissen. Der einzige Unterschied ist: Damals war es für mich eine unumstößliche Wahrheit, weil das jeder sagte, "NUR über Christus". In christlichen Kreisen sagt ja auch jeder "Jesus ist Gott"; darüber hatte ich früher auch nicht nachgedacht. Heute bin ich anderer Meinung, und ich habe (für mich) gute Gründe.


    "Gemeinsam auf das Thema eingehen" - das ist mit gewissen Menschen schwer möglich. Soweit ich richtig informiert bin, ist es im Judentum "gang und gäbe", miteinander zu diskutieren, sich (im Gottesdienst) auszutauschen, Fragen zu stellen, kritisch zu hinterfragen...sprich: Input-Output. In christlichen Gottesdiensten - zumindest so weit ich das erlebte - ist es eine Input-Situation: Der Pastor predigt, die Gemeinde hört brav zu, und wenn du kritische Fragen stellst...naja...

    Es ist immer legitim - und wichtig! - nach dem Warum zu fragen. Warum sollte ich blind etwas glauben? Ich glaube, es ist ein bisschen deutsche Mentalität, auf eine solche Frage mit Ablehnung zu reagieren. Die Schulzeit empfand ich als eine Erziehung zum "Friss oder stirb"-Prinzip; "keine Widerrede, mach, was ich sage!" Auch Eltern reagieren oft so auf ihre Kinder, wenn sie fragen: "Warum?" - "Weil ich es sage!" Es beweist einfach nur, dass man am Ende seiner Weisheit ist. Ehrlicher wäre es dann, zu sagen, dass man keine Antwort weiß, aber das geht ja auch nicht: zuzugeben, dass man "Schwächen" hat. Dabei öffnet die Frage nach dem Warum und das Verstehen so viele Türen.

    Am Anfang meines neuen Glaubensweges hörte ich mal jemanden sagen: "Du kommst zu Gott nicht nur über Jesus, da gibt es so viele Wege." Ich hab das absolut nicht verstanden. Ich konnte damit gar nichts anfangen. Ich fragte mich: "Ja, wie geht das denn?" Ich habe nachgefragt, ich habe nachgedacht, ich habe viel nachgedacht, und heute verstehe ich es. Heute tut es mir weh, dass ich den Ewigen so derart eingeschränkt habe, dass ich die Dreistigkeit hatte, IHM und anderen zu sagen, wie man zu IHM kommen könne - über NUR diesen EINEN Weg. Dass ich so vielen Menschen mit dieser Einstellung "verboten" habe, anders zu IHM zu kommen.
    Ich bin natürlich immer noch nicht bildfrei, aber ich denke, es hat sich gebessert. Und da ich heute weiß, wie falsch ich in der Vergangenheit bereits lag, da ich weiß, dass ich heute falsch liege und dass ich falsch liegen werde in Zukunft, bin ich etwas vorsichtiger geworden.




    Liebes Kerzenlicht,

    hast du nach dem Usprung des Christentums einmal wissenschaftlich geforscht? (Also, soweit wie wir Laien wissenschaftlich forschen können. :-)) Und dein Ergebnis war, dass der Ursprung beim Judentum zu suchen sei? Ich denke, da werden dir die Juden vehement widersprechen. :-) Und nicht nur die Juden...Nicht nur Gläubige, nicht nur Religiöse, sondern Wissenschaftler, Atheisten etc. (Natrülich werden dir auch viele Recht geben.)
    Falls du schon mal recherchiert hast und das dein Ergebnis war...ok. Falls nicht, dann nimm dir die Zeit, dich dahinter zu klemmen und dir eine Meinung zu bilden. Egal welche Meinung es sein wird, es wird DEINE sein. Keine eingeredete, gelehrte Meinung, sondern deine eigene.
    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!" (Kurt Tucholsky)

  8. #8
    Isaak Gast

    Standard

    Liebe Inara,

    gerne habe ich wieder deinen Beitrag gelesen.
    Ich bin mir nicht sicher, aber wenn du dich selbst vielleicht dennoch als Christin verstehst, wie würdest du dann deinen christlichen Glaubensgeschwistern deinen Glauben, ohne dass Jesus der einzige Weg zum Ewigen wäre verständlich machen? Wer wäre dann Jesus und was das Christentum? Ich denke, da gibt es viele Möglichkeiten.

    Und sicher hat das Christentum keinen Ursprung im jüdischen Glauben, sondern bedient sich mit Brauchbarem aus dem Selbigen und wandelt dies völlig zum Christlichen um.

    Shalom
    Isaak

  9. #9

    Standard

    Liebe Inara,
    ein wenig kenne ich mich im Christentum schon aus. Und was den Gelehrtenstreit betrifft, da mache ich nicht mit. Das Christentum gehört aus der Sicht des Islam zu den "Bücherbesitzern". Es verehrt die Bibel als Heilige Schrift und es gibt sogar Christen, die berufen sich ausschließlich nur auf die Bibel. Die Bibel aber besteht aus einem Kanon von Schriften, die Zeugnis geben vom Umgang Gottes mit dem Haus Israel. Die Bücher des Mose sind Teil der Tora
    Die Tora erzählt von der Schöpfung und Urzeit, den Erzvätern, dem Auszug aus Ägypten, der Offenbarung der Gebote am Sinai und der Wanderung der Israeliten durch die Wüste bis zu ihrer Landnahme im gelobten Land Kanaan. In diese Geschichtsüberlieferung eingebettet sind 613 Einzelgebote.
    Auf ihre Verschriftung und Kanonisierung (ab ca. 1000 bis ca. 250 v. Chr.) folgte eine lange mündliche Auslegungstradition, die die Rabbiner seit 70 n. Chr. in der Mischna und im Talmud sammelten und für alle Juden verbindlich machten. Danach sind die Zehn Gebote und das Gebot der Nächstenliebe die wichtigsten Toragebote.
    Dies entspricht der Tora-Auslegung des Jesus von Nazaret und des Paulus von Tarsus im Neuen Testament. Die Tora gilt mit dem ganzen Alten Testament auch im Christentum als normatives Wort Gottes.
    Der Gott des Alten Testaments, den das Haus Israel mit JHWH bezeichnete und dessen Namen sie nicht aussprachen ist auch der Gott der Christen. Sie nennen ihn Jehova. Alle Lehren und alle Prophezeiung des Alten Testaments weist auf Christus hin und Christus wiederum verwies auf die Propheten des alten Testaments.

    So unterschiedlich Juden- und Christentum auch sind, sie schöpfen aus derselben Quelle.
    Geändert von Kerzenlicht (15.12.2008 um 21:11 Uhr)
    Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben gegen das Leben


 

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