Hallo Geli

Nun, ich denke schon, dass es einer Gemeinschaft bedarf. Einer christlichen Gemeinschaft - d.h., ein gemeinsames Glaubensbekenntnis sollte verbinden. Wenn sich nur um eine kleine Gruppe handelt, wie z.B. einer Hausgemeinde, ist es gut, wenn diese sich dennoch einem größeren Zusammenschluß (Bund) zugehörig weiß. Sonst besteht die Gefahr, ins Sektentum abzugleiten.
Viele Dinge entstehen aus Angst und Nicht-Vertrauen. Sektentum ist doch nur eine Gefahr, wenn man sich auf fixe Glaubenssätze festlegt. Jeder der sich abgrenzt wird sozusagen Sekte. Die Grösse der Gruppe spielt da keine Rolle.

Glaube ist doch letztlich immer das, was sich zwischen Dir und Gott abspielt. Oder hängt er irgendwie an Äusserlichkeiten?

Und es ist niemand da, der mich tröstet und für mich betet, wenn ich durch Krisenzeiten hindurch muss. Wenn mich Zweifel oder Ängste plagen.
Ich bin in Krisenzeiten schon durch mir völlig fremde Menschen getröstet worden. Beim Einkaufen führe ich ab und zu tiefe Gespräche mit mir völlig unbekannten Menschen. Ab und zu tröste ich, bin aber auch schon selbst gestärkt und ermutigt nach Hause gekommen. Da staune ich immer wieder wie präzis Gott handelt und mir immer mal wieder einen „Boten“ schickt.

Gruss