Hallo Geli
Ich habe deinen Vergleich mit der Familie sehr wohl verstanden.Irgendwie bringst du da was durcheinander. Ich hatte gemeint: die Gemeinde ist die Familie des Glaubenden, so wie es die Familie für ein Kind ist.
Nun, ich kann darin nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Jedenfalls war in unserer Familie Glaube immer Thema Nr. 1, ich würde sagen dies neben Schule, Sport und anderem.
So bin ich mir auch sicher, dass die Familie ein Ort ist, wo Glaube in einer Weise vermittelt werden kann, nicht indem man die Kinder anpredigt, sondern erstmal durch das Erzählen der biblischen Geschichten, durch das Einbeziehen der Kinder in die Gespräche (unsere Kinder durften deshalb schon ziemlich frühzeitig auch an unseren Hauskreisabenden teilhaben). Das heisst für mich, man spricht darüber und setzt sich offen und ehrlich damit auseinander. Sicher ist das eine grosse Herausforderung für Eltern. Und ehrlich gesagt bin auch ich oft an meine Grenzen gestossen. Denn wer handelt nicht in vielen Dingen falsch? In der Familie hat man im Unterschied zu einer Gemeinde nicht die Möglichkeit sich aus dem Weg zu gehen oder sich allenfalls, eine zu suchen, die einem angepasst erscheint.
Mein geistliches Zuhause ist der Ewige selbst, denn auf Menschen kann man sich doch nur bedingt verlassen.Ich meine ja nicht, dass der Christ nur in seiner Gemeinde seinen Glauben leben kann. Aber er braucht ein geistliches Zuhause!
Gruss



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