Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
Ja, da hast du natürlich recht, aber sie war vor Luther zumindest einiger, als danach.
Ja aber so konnte es doch auch nicht weitergehen wie es damals ablief (Hoehepunkt: Zeit Luthers)

Ich betrachte es eher so: Ein jegliches "ungerechtes System" bricht frueher oder spaeter in sich zusammen.

Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
42000 Konfessionen
Der Grund warum ich ja von "Christentume" (Mehrzahl) auch immer spreche.

Unterschiedliche Ansichten/Stantpunkte/Entwicklungen --> Unterschiedliche Gottesbilder --> unterschielidche Konfessionen.

Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
Heutzutage ist es wohl immer häufiger der Mammon
Mich nervt das... (wobei selbst schon die Bibel vom "Mamonproblem" berichtete... und welchen Herrn man dienen moechte...

Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
Denn weil sich die Welt immer schneller dreht und man außerdem grundsätzlich Teil einer Leistungsgesellschaft ist, in der man zu funktionieren hat, drohen Momente der inneren Einkehr und der bewussten Auseinandersetzung mit dem Moment, immer mehr verloren zu gehen, weil Achtsamkeit heute kaum noch eine Tugend ist, die man irgendwo gelehrt bekäme.

Schon in der Schule stehen die Kinder ja heutzutage unter massiven Leistungsdruck und werden zudem auch noch 24/7 medial beschallt, weil sie wie jeder von uns, zur Zielgruppe für irgendwas geworden sind. Spiritualität hat in solch einer Gesellschaft dann kaum noch Platz und verschwindet zunehmend in irgendwelchen Nischen, die ein Großteil der Gesellschaft als vollkommen unnütz betrachtet, weil sie selbst auch niemals den Segen spiritueller Erfahrung machen durften/konnten.
Wieder sehr treffend beschrieben die Lage, find ich.
Da kann man sich manchmal echt Fehl am Platz vor kommen.

Aber ok... es ist ja nicht alles ent-spirituallisiert... immerhin.