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Thema: Gefühle

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    *räusper* ...ähm, ich lese in den bibelbezogenen Threads ab un an mit,
    in der Hoffnung noch was lernen zu können.
    Ich fänds echt klasse, wenn ihr euch nicht immer "prügeln" müsstet.. ;-)
    Die Dialoge könnten sonst durchaus interessant sein!
    Notfalls sich vielleicht auch mal zurückhalten und für den Anderen beten??
    Oder ist das zu fromm, gar langweilig.. ;-)

    ok, nur mal als Einwurf, ansonsten, schön, dass ihr da seid!
    Segenswünsche,
    saved

  2. #2

    Standard

    @saved... also ich find nicht daß grad mit Worten geprügelt wird... zumindest jetzt noch nicht.

    Falls der @Ed aber wieder zu stark provozieren sollte in diese Richtung dann beende ich eh den Dialog... eben weil ich kein Sinn seh "sich zu prügeln"...

    Wollts nur erwähnt haben...

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    @saved... also ich find nicht daß grad mit Worten geprügelt wird... zumindest jetzt noch nicht.

    Falls der @Ed aber wieder zu stark provozieren sollte in diese Richtung dann beende ich eh den Dialog... eben weil ich kein Sinn seh "sich zu prügeln"...

    Wollts nur erwähnt haben...
    danke für deine Antwort, net.krel!
    ja," zumindest jetzt noch nicht" war gut, bzw treffend.. :-)
    Es scheint tatsächlich so, dass jeder hier sich mehr oder weniger bemüht, es nicht ausarten zu lassen und es mMn nicht wirklich darauf anlegt zu streiten. Die Positionen sind halt extrem gegensätzlich - jeder "meint es eigentlich nur gut", denke ich..., ich zB finde mich da in etwa in der Mitte wieder. Heißt, das Wort Gottes/ die Bibel ist "meines Fußes Leuchte" und mir enorm wichtig, ich erlebe es aber auch so, dass ich ohne Gott/den Heiligen Geist ziemlich schnell an meine Grenzen komme.

    Das sieht praktisch so aus, dass ich mich danach sehne, von ihm verändert zu werden, mich hinterfrage, korrigieren lasse - mitunter "sogar" durch Menschen - die manchmal meine Glaubensgeschwister sind, aber Gott ebenso "Ungläubige" zum Werkzeug macht, um mir Dinge klarzumachen/zu zeigen. Ich erlebe es so, dass es weder ohne Bibel geht, noch, dass ich mich allem anderen verweigern sollte. Wichtig ist mE der ständige Kontakt zum Herrn und der tiefe, ehrliche Wunsch, ihm - und den Menschen - zu dienen und eines seiner kleinen Lichter in der zunehmenden Finsternis zu sein. Ein Licht, das den Weg zu ihm und seinem Wort, dem rettenden Evangelium, weist. Dass er mich in meiner Unvollkommenheit nutzen will, erstaunt mich immer wieder... ;-)

    Allen liebe Segenswünsche
    beloved'nsaved

  4. #4

    Standard

    @Saved... Hab grad Dein Beitrag gelesen...

    Zitat Zitat von saved Beitrag anzeigen
    ja," zumindest jetzt noch nicht" war gut, bzw treffend.. :-)
    haha ja... :-) War auch leicht Vorauszusehen :-)

    Meine Kommentare...

    Zitat Zitat von saved Beitrag anzeigen
    Das sieht praktisch so aus, dass ich mich danach sehne, von ihm verändert zu werden, mich hinterfrage, korrigieren lasse - mitunter "sogar" durch Menschen - die manchmal meine Glaubensgeschwister sind, aber Gott ebenso "Ungläubige" zum Werkzeug macht, um mir Dinge klarzumachen/zu zeigen.
    Was vom Prinzip her schon zur Zeit Paulus (Romerbrief, Kapitel 11) offensichtlich der Fall war.

    "Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme." (Ro 11, 23)...

    (Leider drueckt sich Paulus immer so kompliziert aus... aber vom Prinzip her ist es das was auch Dir ja schon oefters aufgefallen ist)

    Wobei ich Vorsicht bin beim Begriff "Unglaube"... Richtiger waere imho in den meisten Faellen wo man dem anderen "Unglaube" vorwirft eher: "Andersglaeubig"... Das gilt selbst fuer Atheisten... denn auch diese glauben an etwas (und zwar mit der selben Festigkeit wie "Glaeubige" auch)... meist ist es bei diesen zB der "reine Materialismus" (bleibt ja auch nicht viel anderes ueberig um sich seine persoenliche Existenz und die der Welt dann noch zu erklaeren... falls man ueberhaupt danach fraegt :-) ... gibts ja auch :-) )

    Zitat Zitat von saved Beitrag anzeigen
    Wichtig ist mE der ständige Kontakt zum Herrn
    Das ist letztendlich auch meine Ansicht... lediglich anders Formuliert.

    Wobei da natuerlich auch das persoenliche Gottesbid eine Rolle spielt... aber Grundsaetzlich sehe ich das auch so wie Du.

  5. #5

    Standard

    Hallo ed.
    es scheint, dass Du immer noch die Positionen einnimmst, die wir sattsam von Dir kennen. Da sehe ich auch nicht viel Grund mit Dir über Dinge des Glaubens zu reden. Nur soviel: Wer am Buchstaben klebt. hat es nötig, weil er eben noch unreif ist. So gehen fleischliche Christen vor. Die kennen nur den Buchstaben und müssen sich an Äußeren, sei es "das Wort" oder Zeremonien festhalten.
    Über diese Dinge, und da kann ich nur von mir sprechen (obwohl ich denke, dass das auch andere hier sagen können) bin ich hinaus.
    Das ist Kindergarten. Aber wenn Du daran festhalten willst - Deine Sache.
    Sicher lernt man Christus über die Bibel kennen. Aber dann geht man auch schon über den Buchstaben hinaus. Das macht den Unterschied. Nur die, die darüber hinausgehen, haben Lehrbefähigung, denn "der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes" (1. Kor. 2,14). Der Hebräerbrief bemängelt, dass viele, die längst Lehrer sein müssten, wieder der Milch bedürften. Ja, konnten sie nicht die Bibel lesen? - Natürlich konnten sie das, aber das ist es eben nicht, worauf es ankommt. Dagegen aber gab es auch damals welche, die sich vermaßen, Bescheid zu wissen. Von diesen steht geschrieben: Sie „wollen die Schrift meistern und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten.“ (1. Tim. 1,7) Ähnlich Petrus: Einiges in der Bibel ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die anderen Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2. Petr 3,16) Deshalb schreibt Jakobus (Jak 3,1) "Liebe Brüder, nicht jeder von euch soll ein Lehrer werden; und wisst, dass wir ein desto strengeres Urteil empfangen werden."
    In heutiger Zeit gute Lehrer zu finden ist schwer. Du kannst Dich aber an Tersteegen halten. Der weiß noch recht gut, worauf es ankommt.

    LG,
    Digido

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Wer am Buchstaben klebt. hat es nötig, weil er eben noch unreif ist. So gehen fleischliche Christen vor. Die kennen nur den Buchstaben und müssen sich an Äußeren, sei es "das Wort" oder Zeremonien festhalten.
    Über diese Dinge, und da kann ich nur von mir sprechen (obwohl ich denke, dass das auch andere hier sagen können) bin ich hinaus.
    Das ist Kindergarten. Aber wenn Du daran festhalten willst - Deine Sache.
    Mit dem Buchstaben meinst du die Bibel? Da war Paulus aber anderer Meinung:

    12 Es bleibt also dabei: Das Gesetz ist heilig, und seine Forderungen sind heilig, gerecht und gut.
    14 Wir wissen ja, dass das Gesetz vom Geist Gottes erfüllt ist. ... (Röm. 7)

    14 Ein natürlicher Mensch kann nicht erfassen, was vom Geist Gottes kommt. Er hält es für Unsinn und kann nichts damit anfangen, weil es eben durch den Geist beurteilt werden muss.
    15 Doch ein Mensch, der den Geist Gottes empfangen hat, kann das alles richtig beurteilen. (1Kor. 2)

    Wer am Buchstaben klebt. hat es nötig, weil er eben noch unreif ist. So gehen fleischliche Christen vor. Die kennen nur den Buchstaben und müssen sich an Äußeren, sei es "das Wort" oder Zeremonien festhalten.
    Über diese Dinge, und da kann ich nur von mir sprechen (obwohl ich denke, dass das auch andere hier sagen können) bin ich hinaus.
    Das ist Kindergarten. Aber wenn Du daran festhalten willst - Deine Sache.
    1 Ich weise euch noch einmal auf die gute Botschaft hin, die ich euch gebracht habe, liebe Geschwister. Ihr habt sie angenommen und steht darin fest.
    2 Durch diese Botschaft werdet ihr gerettet, wenn ihr sie unverfälscht festhaltet und in keinem Punkt davon abweicht. Andernfalls wäret ihr vergeblich zum Glauben gekommen. (1Kor. 15)

    Oder wie es in der Einheitsübersetzung steht:

    1 Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.
    2 Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?

    Am Wort festhalten!

    63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. (Joh. 6)

    15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.
    16 Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.
    17 Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
    21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
    26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Joh. 14)

    Sicher lernt man Christus über die Bibel kennen. Aber dann geht man auch schon über den Buchstaben hinaus. Das macht den Unterschied. Nur die, die darüber hinausgehen, haben Lehrbefähigung, denn "der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes" (1. Kor. 2,14).
    Hier verdrehst du das Wort der Schrift.
    Der natürliche Mensch vernimmt den Sinn des Wortes Gottes nicht. Er vernimmt den Geist der Bibel nicht. Er vernimmt da nur den Buchstaben. Sonnst vernimmt er in der Bibel gar nichts.
    Und er läßt sich vom Bauchgefühl leiten, das er für die Stimme des Geistes Gottes hält.

    Der Hebräerbrief bemängelt, dass viele, die längst Lehrer sein müssten, wieder der Milch bedürften. Ja, konnten sie nicht die Bibel lesen? - Natürlich konnten sie das, aber das ist es eben nicht, worauf es ankommt.
    Eben, sie konnten es nicht verstehen.
    Und weiter ruft der Verfasser des Hebräerbriefes auf, "beiseite lassen, was man zuerst von Christus verkünden muss, und uns dem Vollkommeneren zuwenden".
    Und? Verweist wieder auf die Schrift!

    Dagegen aber gab es auch damals welche, die sich vermaßen, Bescheid zu wissen. Von diesen steht geschrieben: Sie „wollen die Schrift meistern und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten.“ (1. Tim. 1,7) Ähnlich Petrus: Einiges in der Bibel ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die anderen Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2. Petr 3,16) Deshalb schreibt Jakobus (Jak 3,1) "Liebe Brüder, nicht jeder von euch soll ein Lehrer werden; und wisst, dass wir ein desto strengeres Urteil empfangen werden."
    Und damit sind die gemeint, die sich von ihrem Bauchgefühl leiten lassen, das sie für den Geist halten.
    Weder Paulus noch Petrus oder Jakobus haben von der Schrift weggeführt, sondern immer wieder auf sie hingewiesen.

    2 Verlangt, gleichsam als neugeborene Kinder, nach der unverfälschten, geistigen Milch, damit ihr durch sie heranwachst und das Heil erlangt. (1Pet. 2)

    12 Darum will ich euch immer an das alles erinnern, obwohl ihr es schon wisst und in der Wahrheit gefestigt seid, die ihr empfangen habt.
    13 Ich halte es nämlich für richtig, euch daran zu erinnern, solange ich noch in diesem Zelt lebe, und euch dadurch wach zu halten;
    14 denn ich weiß, dass mein Zelt bald abgebrochen wird, wie mir auch Jesus Christus, unser Herr, offenbart hat.
    15 Ich will aber dafür sorgen, dass ihr auch nach meinem Tod euch jederzeit daran erinnern könnt.
    16 Denn wir sind nicht irgendwelchen klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, verkündeten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe.
    17 Er hat von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit empfangen; denn er hörte die Stimme der erhabenen Herrlichkeit, die zu ihm sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.
    18 Diese Stimme, die vom Himmel kam, haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.
    19 Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden und ihr tut gut daran, es zu beachten; denn es ist ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen.
    20 Bedenkt dabei vor allem dies: Keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden;
    21 denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag Gottes geredet (2Pet. 1)

    16 Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit;
    17 so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein. (2Tim. 3)

    21 Darum legt alles Schmutzige und Böse ab, seid sanftmütig und nehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten.
    22 Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst.
    23 Wer das Wort nur hört, aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch, der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet:
    24 Er betrachtet sich, geht weg und schon hat er vergessen, wie er aussah.
    25 Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und an ihm festhält, wer es nicht nur hört, um es wieder zu vergessen, sondern danach handelt, der wird durch sein Tun selig sein. (Jak. 1)

    In heutiger Zeit gute Lehrer zu finden ist schwer.
    Meine Tochter studiert alsthebräisch mit den künftigen Pastoren. Und sie wundert sich über ihre Unkenntnis der Bibel.
    Aber die meinen, sie wollen ja keine Theologen werden, sondern Seelsorger. Und dazu brauchen sie die Bibel nicht.
    Da braucht man sich über die Lage in der Kirche nicht zu wundern.
    Geändert von ed (18.01.2016 um 08:15 Uhr)

  7. #7

    Standard

    @Digido... ja... gleich zu Anfang im Video als sie Sinngemaess sagte dass umso naeher die einzelnen Religionen "am Kern" sind unmso friedlicher (und einstimmiger) sie sich auch untereinander begegnen... und umso weiter sie "vom Kern" entfernt sind umso feindlicher gar kriegerischer gehts zu - was ja auch meine Ueberzeugung ist - ... da hab ich schon gemerkt dass sie keine "Religions-Rassistin" sein kann wie so viele die ihre Religion als "die einzig Wahre" betrachten und im gleichem Atemzug entsprechend die anderen nicht selten regelrecht verteufeln...

    Ich frage mich eh immer... also ich mein: Wie kommen die Menschen ueberhaupt auf diese absurde Idee dass Gott sich nur in ihrer speziellen Religion - respektive damaligen Zeit, Kultur und Menschen - "offenbart" haette und in anderen Religionen/Zeiten/Kulturen nicht?

    Als ob es nur in der "Gruendungszeit" ihrer speziellen Religion die oder den "Gott Gesalbte/n" gegeben haette... und alle anderen Kulturen haetten nie einen von "Gott gesalbten/erleuchteten/ver-innigten" authentischen Lehrer/Meister etc... gehabt?

    Fuer mich geben solche und andere aehnlich "gestrickte" Vorstellungen nur Zeugnis davon ab dass hier das eigene begrenzt weltlich/menschlich geeichtes Denken auf Gott projektiert wird...

    Davon sind vor allem(!) de Grossteil der (Kirchen)Theologen (alias: Schriftgelehrte) der jeweiligen Religionen nicht ausgeschlossen... wenn ich mir so die verschiedenen ("offiziellen") theologischen Positionen alleine nur innerhalb der (Kirch)Christentume ansehe... da wimmelt es nur so von "Religions-Rassismus"... zwar meist schoen und nett verpackt dass es nicht ganz so auffaellt... aber die "Message" ist da schon klar:

    "Nur WIR... und die anderen NICHT..."

    Wie auch immer...

    "Der Vater und ich sind eins. - Ich lebe ständig im Einheitsbewusstsein und bin gleichzeitig als Mensch vollbewusst. Und ich ermögliche jeder und jedem, diesen Weg zu gehen."

    Wie gesagt betrachte ich das auch als das, worum es geht... um "die (innere) Bewustwerdung mit Gott"... anders formuliert.

    Das bedeutet zumindest fuer mich "der Weg ins Himmelreich" um es mit biblischen Worten auszudruecken...

    Die ja aller meisten "Kirchenchristentume" haben jedoch nur einen weiteren Opferkult daraus gemacht... und zwar vom Prinzip her sehr aehnlich wie jener Opfer(Tempel)Kult zur Zeit Jesus der Pharisaeer und der(en) "Schriftgelehrten" und "Tempel[ober]priester"... also jener Kult derjenigen, die fuer die (zuerst)Ablehnung, dann Verspottung, Bekaempfung, Denunzierung und Verfolgung und letztendlich auch dann die Ermordung Jesus mitverantwortlich waren...

    Und dieses "Credo" lautet: Jesus sei gekommen um am Kreuz fuer unsere Suenden stellvertretend unsere Schuld zu bezahlen... wer dieses Suehneopfer im Glauben annehme... [nur] der sei erettet und [nur] diejenigen kaemen in das Himmelreich nach dem leiblichen Tode... (so die Kurzform dieses Credos... dieses Opferkultes nur im anderen Gewandt]

    Diese nachtraegliche(!) "Message"... dieser angebliche "Kern" der angeblichen Lehre Jesus... dieser angebliche Kern des "Christentums"... zerstoert in meinen Augen die eigentliche Sache um die es geht/ging.

    Das hat nichts mehr mit der Bewustwerdung Gottes in sich zu tun...

    Das ist auch "kein Weg"...

    Das ist nicht mehr: "...denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch" als Jesus vom "Kommen des Gottesreich" lehrte (Lukas 17,20)


    Oder auch Paulus, dem ja am meisten Unterstellt/Interpretiert wird, die Kreuztod-Theologie als das angebliche "eine Evangelium" gepredigt zu haben... (nicht mal Paulus unterstelle ich derartiges...):

    Wie kann Paulus (Philipper 3) "vom Weg" sprechen, den er selbst noch nicht zu Ende gegangen ist, und er selbst noch nicht weis wann er "das Ziel" erreichen wird... wenn die sog. "Erloesung" ja darin bestuende, an ein angebliches stellvertretendes Suehneopfer am Kreuz zu glauben, um nach dem leiblichen Tode deshalb dann quasi als "Glaubens-Belohnung" in den Himmel "einzukehren"?

    Das passt hinten und vorne nicht zusammen und ergaebe ja absolut keinen Sinn... wuerde die Kreuztod-Theologie stimmig sein... und unzaehlige andere unvereinbare Widersprueche zur "Kreuztod Theologie" im NT mehr dieser Art...

  8. #8

    Standard

    Und noch was @Ed... damit Du es gleich weist...

    Gehen wir 2000 Jahre zurueck... du mit deiner Hardcore Buchstaben-Getreu-Schrift-Fundamentalistischen Ansichten... und ich mit meiner "Ueber das Herz spricht Gott zu einem schon die Wahrheit und gibt Fuehrung... sofern man gewillt ist zu hoeren"

    NT gabs noch keins...nur AT (grob gesagt)... und Jesus war auch noch ein von den schriftfundamentalistischen "Gelehrten" Verachteter... (ist ja vom Prinzip heute noch so... nur merken sies immer noch nicht...)

    Das hoechste Gesetz waren die Mosaischen in den "heiligen Schriften"... wo zB drinn steht:

    "Ich bin der HERR, euer Gott. Haltet meine Satzungen und tut sie; denn ich bin der HERR [...] Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben" (3 Mo 20,7)
    Und Du und ich stehen zufaellig mitten unter dem Mob, die grad die Ehebrecherin steinigen wollten, und zwar exakt aufgrund dieser angeblichen "Satzung Gottes"...

    Und der Mob und die Schrift(un)gelehrten schrein:
    "Im Gesetz hat uns Mose geboten, solche zu steinigen"... (Jo 8,5)
    Sie hatten also "die Schrift" und "das [angebliche] Gesetz" voll und ganz auf ihrer Seite... Schwarz auf Weis und unmissverstaendlich....

    Wer von uns beiden waere wohl auf der Seite des Mobs gestanden... wer wer auf der Seite des von ihnen auch noch verachteten Jesus?

    Und das war jetzt nur eins von vielen Beispielen in den Evangelien wo hervorgeht, dass Jesus und seine Anhaenger niemals Schriftfundamentalisten gewesen sein konnten... denn viel haben sie ja nicht vom mosaischen Gesetz uebrig gelassen...

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Und noch was @Ed... damit Du es gleich weist...

    Gehen wir 2000 Jahre zurueck... du mit deiner Hardcore Buchstaben-Getreu-Schrift-Fundamentalistischen Ansichten... und ich mit meiner "Ueber das Herz spricht Gott zu einem schon die Wahrheit und gibt Fuehrung... sofern man gewillt ist zu hoeren"

    NT gabs noch keins...nur AT (grob gesagt)... und Jesus war auch noch ein von den schriftfundamentalistischen "Gelehrten" Verachteter... (ist ja vom Prinzip heute noch so... nur merken sies immer noch nicht...)

    Das hoechste Gesetz waren die Mosaischen in den "heiligen Schriften"... wo zB drinn steht:

    "Ich bin der HERR, euer Gott. Haltet meine Satzungen und tut sie; denn ich bin der HERR [...] Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben" (3 Mo 20,7)
    Und Du und ich stehen zufaellig mitten unter dem Mob, die grad die Ehebrecherin steinigen wollten, und zwar exakt aufgrund dieser angeblichen "Satzung Gottes"...

    Und der Mob und die Schrift(un)gelehrten schrein:
    "Im Gesetz hat uns Mose geboten, solche zu steinigen"... (Jo 8,5)
    Sie hatten also "die Schrift" und "das [angebliche] Gesetz" voll und ganz auf ihrer Seite... Schwarz auf Weis und unmissverstaendlich....

    Wer von uns beiden waere wohl auf der Seite des Mobs gestanden... wer wer auf der Seite des von ihnen auch noch verachteten Jesus?

    Und das war jetzt nur eins von vielen Beispielen in den Evangelien wo hervorgeht, dass Jesus und seine Anhaenger niemals Schriftfundamentalisten gewesen sein konnten... denn viel haben sie ja nicht vom mosaischen Gesetz uebrig gelassen...
    Blödsinn. Damit zeigst du wieder, daß du nicht mal den Buchstaben richtig verstehen kannst, geschweige denn den tieferen Sinn.

    Zunächst war es nicht der Mob, sondern Schriftgelehrten und Pharisäer, sozusagen der Adel der Gesellschaft.

    Dann, erlaubte das Gesetz keine Sünde.

    10 Wer das ganze Gesetz hält und nur gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt.
    11 Denn er, der gesagt hat: Du sollst nicht die Ehe brechen!, hat auch gesagt: Du sollst nicht töten! Wenn du nicht die Ehe brichst, aber tötest, hast du das Gesetz übertreten. (Jak. 2)

    Und dann darfst du andere nicht richten.
    Richten durfte nur der, der selbst ohne Sünde war. Was Jesus auch sagt.

    Daher ist das Gesetz immer noch gerecht und heilig. Denn es ist das Prinzip Gottes, nach dem Er mit uns umgeht. Wenn auch nicht sofort.

    4 Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden und das Ehebett bleibe unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten. (Hebr. 13)

    Wie gesagt, andere richten darf nur der, der selbst ohne Sünde ist. Und da keiner der Schriftgelehrten oder Pharisäer ohne Sünde war, war das Gesetz auch nicht auf ihrer Seite. Denn es verurteilte sie, genau so wie die Ehebrecherin.

    Aber es ging ihnen dabei auch nicht so viel um die Bestrafung der Frau, wie darum, Jesus eine Falle zu stellen. Schließlich durften die Juden kein Todesurteil vollziehen. Das lag in der Gewalt der Römer.
    Weil er sie immer wieder bezichtete, gegen das Gesetz zu verstoßen, wodurch er Sympatien des Volkes auf sich zog, wollten sie ihn hier durch seine Gesetzestreue dem Volk verhaßt machen.

    Aber du siehst wieder nicht mal das, was auf der Hand liegt.

  10. #10

    Standard

    Man muss sich dann fragen warum (angeblich)Gott in 3 Mo 20,7 anweist Ehebrecher zu toeten (und auch all die anderen Todes-Straf-Satzungen fuer "schwere Suender") wenn es gleichzeitig heist dass nur Suendenfreie Menschen diese Strafen ausfuehren duerfen... (und 100% Suendenfreie Menschen wie es Jesus nachgesagt wird wuerden es dann ja eh nicht tun)

    Diesen Widerspruch kann der Bibelfundamentalismus nicht loesen...


 

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