Du schreibst:
Wenn zu den Juden gesagt wurde, daß die Taufe rettet, obwohl sie nicht rettet, dann wäre es doch ein Betrug von Seiten Gottes (oder der Aposteln?). Und die, welche sich dann taufen ließen (weil sie halt gerettet werden wollten), dadurch den Unmut der jüdischen Gemende auf sich zogen und aus derselben ausgeschlossen wurden, dann wurden sie doch von den Aposteln in die Irre geführt. Oder? Denn, ihnen wurde die Rettung versprochen, welche dann ausblieb. Dadurch würden aber die übrigen Juden zu Maßnahmen prowoziert, um die Gemeinde von solchen Betrügern zu schützen. Ich frag mich, von welchem Geist diese Lehre wohl kommen mag?Die Stellen, in denen Taufe im Zusammenhang mit Errettung in der Bibel auftauchen, gehen an Juden, die sich durch die Taufe "outen" sollten, da Juden eigentlich mit einer solchen Taufe definitiv aus der Gemienschaft mit Juden ausgeschlossen waren.
Aber das stimmt alles nicht! Im Judentum wurde seit e und je getauft (eingetaucht). Die priesterliche Waschungen, die rituelle Waschungen der Essener und die Proselitentaufe.
Dann kommt Johannes der Täufer und tauft zur Vergebung der Sünden mit dem Blick auf den Kommenden. Und die Juden gingen scharenweise und ließen sich von ihm taufen. Keiner von den wurde aus der jüdischer Gemeinde ausgeschlossen. Es kamen sogar manche Pharisäer und Schriftgelehrte und wollten sich taufen lassen, weil Johannes im Volk hoch angesagt war.
Bei Jesus und später bei den Aposteln war dieselbe Taufe.
Die erste Gemeinde (etwa zehn tausend Mann?) war in Jerusalem. Alles getaufte. Und die versammelten sich jeden Tag im Tempel! Keiner von den wurde wegen der Taufe bedrängt oder verfolgt, sondern wegen der Predigt. So Petrus, so Paulus.
Ach ja. Isaak schrieb hier, daß auch heute in der Synagoge ein messianischer Jude aus der Thora vorlesen darf, er darf nur nicht Jesus Christus predigen.
Ausserdem richtet Petrus seine Briefe nicht an die Juden, von Paulus ganz zu schweigen.
Und was ich über die Taufe zitiert habe, kam überwiegend aus ihren Briefen.




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