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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von Zeuge Beitrag anzeigen
    Man darf nicht vergessen, oder vielleicht besser gesagt, man sollte erkennen, daß die Religion bistimmt die Wirtschaft, und nicht umgekehrt, wie bei Marx.
    Und wenn dieses Projekt von Dauer sein soll, dann sollte man parallel zum wirtschaftlichen Teil, die Suche nach einem gemeinsamen Nenner zwischen den Religionen führen.
    Der Dialog zwischen den Religionen funktioniert in Indien gemeinhin besser, als es laut Presse so der Fall ist.
    Und wenn eine Glaubensrichtung ein Fest feiert, dann feiern die Anderen häufig mit.
    Es gibt aber einen Grundsatz:
    Glauben ist nichts für einen leeren Magen.
    Genug zu essen, genug zu trinken und Bildung für die Kinder, das ist der Grund der Bedürfnispyramide.
    Und wenn ein Grund steht, dann kann alles andere darauf bauen.

    Würde man diese Projekte aber mit einer bestimmten Ideologie verbinden, so wären diese Projekte eher gefährdet.
    Ist die BJP an der Regierung, so werden alle Missionierungsversuche überaus kritisch beäugt und es werden einem Steine in den Weg gelegt.
    Wenn sie aber sehen, dass derartige Versuche nicht unternommen werden, dann fördern sie diese Projekte (wie in unseren Fall, der Erlass der Schenkungssteuer).
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  2. #2
    manlovi Gast

    Standard

    ... Bei aller Bewunderung ...

    Zitat Zitat von KindGottes Beitrag anzeigen
    Es gibt aber einen Grundsatz:
    Glauben ist nichts für einen leeren Magen.
    Genug zu essen, genug zu trinken und Bildung für die Kinder, das ist der Grund der Bedürfnispyramide.
    Und wenn ein Grund steht, dann kann alles andere darauf bauen.
    Das ist aber eher ein humanistischer Gedanke.
    Würde man diese Projekte aber mit einer bestimmten Ideologie verbinden, so wären diese Projekte eher gefährdet.
    Ist die BJP an der Regierung, so werden alle Missionierungsversuche überaus kritisch beäugt und es werden einem Steine in den Weg gelegt.
    Wenn sie aber sehen, dass derartige Versuche nicht unternommen werden, dann fördern sie diese Projekte (wie in unseren Fall, der Erlass der Schenkungssteuer).
    Gott steht demnach nicht im Vordergrund.
    Vielleicht ist an dem Satz: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!" auch etwas dran ...

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von manlovi Beitrag anzeigen
    ... Bei aller Bewunderung ...
    Gott steht demnach nicht im Vordergrund.
    Der Weg zu Gott führt niemals am Menschen vorbei.
    Franz von Assisi

    Der Dienst am Mitmenschen ist wichtiger als der Gottesdienst, denn Gott braucht unseren Dienst nicht.

    Mit anderen Worten: Gott steht immer dann im Vordergrund, wenn wir anderen etwas Gutes tun, von dem wir selbst nichts haben. Denn dies ist das Göttliche Prinzip. Ob wir das nun so benennen, so deklarieren, oder nicht spielt dabei überhaupt keine Rolle.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  4. #4
    manlovi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von KindGottes Beitrag anzeigen
    Der Dienst am Mitmenschen ist wichtiger als der Gottesdienst, denn Gott braucht unseren Dienst nicht.
    Das sehe ich nicht so.

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von manlovi Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so.
    Anders gesagt:
    Der einzige Dienst, den wir Gott tun können IST der Dienst am Mitmenschen.
    Wir dienen Gott nicht, indem wir Gott loben.
    Und Gott hat auch kein Lob nötig.
    Und Gott ist es auch gleich, ob ein Mensch Ihn/Sie lobt oder nicht.
    Wenn wir sonst noch etwas tun können, dann dass wir unser Herz von Ärger und dergleichen möglichst freihalten, dass wir unser Herz unseren Mitmenschen und -tieren öffnen.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  6. #6
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von KindGottes Beitrag anzeigen
    Der einzige Dienst, den wir Gott tun können IST der Dienst am Mitmenschen.
    Das stimmt.
    "Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren." (Jak. 1:27.)

    Wir dienen Gott nicht, indem wir Gott loben.
    Nein. Aber dadurch erbauen wir uns selbst:
    "Das Wort Chisti wohne unter euch reichlich, in aller Weisheit lehrend und ermahnend einander mit Psalmen, Lobgesängen, geistlichen Liedern, in Gnade singend in euern Herzen Gott!" (Kol. 3:16.)
    Denn gemeinsames Singen, Loben und Preisen verstärkt in uns das Gefühl des Zusammengehörens.

    Und Gott ist es auch gleich, ob ein Mensch Ihn/Sie lobt oder nicht.
    Das denke ich nicht.
    "Rufe mich an am Tag der Not; ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!
    ...
    Wer Dank opfert, verherlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen."
    (Ps. 50:15, 23.)

    Denn ist Singen und Preisen nicht ein Ausduck der Freude, der Begeisterung und der Bewunderung?
    Ich freue mich, wenn ich jemandem, und besonders meinen Kindern oder menem Enkel eine Freude machen kann. So, denke ich, freut sich auch Gott, wenn wir uns über seine Gaben freuen.
    Und je mehr wir uns über seine Gaben freuen (und es zum Ausdruck bringen), desto mehr gibt er uns.
    "Denn nur die, die mich ehren, werde ich ehren, die aber, die mich verachten, geraten in Schande." (1Sam. 2:30.)


    P.S. Liegt nicht darin (nach der Reformation) der wirtschaftliche Erfolg des Westens?
    Geändert von Zeuge (19.05.2009 um 07:39 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Nochmals zum Vorigen...

    Die aktuelle Zahl:
    inzwischen sind über 2500 Kinder in unseren Einrichtungen in Südindien.
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