An das Projekt um dadurch das Projekt zu erweitern.
So kann es wachsen.
Was wir betreiben ist Hilfe zur Selbsthilfe.
Wenn nachhaltig etwas erreicht werden soll, dann kann das Projekt nicht dauerhaft durch Spendengelder finanziert werden.
Es muss sich irgendwann selbst tragen.
Um etwas aufzubauen braucht man Kredite.
Die Banken dort geben aber keine Kredite an landlose Bauern.
Und mit Krediten lässt sich wiederum mehr erreichen als mit Geldgeschenken.
Denn hierbei lernen Menschen besser zu wirtschaften.
Ist der Kredit zurückgezahlt (der ja Zinslos gewährt wird), so steht ein monatlicher Überschuss an Geld dem Kleinbauer zur Verfügung.
Mit den zurückgezahlten Krediten lassen sich nun neue Kleinkredite vergeben.
Das Ganze ist so kalkuliert, dass es sich trägt.
Es fließen Gelder von Deutschland hinein, die später teilweise in des Projekt zurückfließen.
Ein finanzieller Gewinn entsteht herbei nicht.
Die Arbeit meiner Eltern in Deutschland ist ein Ehrenamt.
Meine Arbeit fünf Jahre dort war ebenfalls Ehrenamt.
Sogar für meinen Lebensunterhalt kam ist selbst auf, der dort aber vergleichsweise sehr niedrig ist.
Das Spendenkonto meiner Eltern ist ein Treuhandkonto, in dem regelmäßig die Bilanzen offen gelegt werden.
Einen Flug nach Indien zahlen wir aus eigener Tasche, nicht aus den Spendengeldern.
Der Flug Marreddys nach Deutschland wird ebenfalls Privat finanziert.
Begonnen hat das Ganze übrigens durch meinen Großvater, der B. Marreddy sein Priesterstudium finanzierte. Meine Großmutter, als sie noch lebte, zahlte ihm damals die Flüge. Sie hat dort ein kleines Denkmal bekommen. Nur dass der Name Barbara dort nicht geschrieben wurde, weil der Barber eine niedrige Kaste ist - Indien eben.




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