Ergebnis 1 bis 10 von 312

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Auch noch zu dem Danke sagen meinen Senf dazugeb:

    In der Arbeit wird es ruhiger. Das heißt ich hab endlich wieder mehr Zeit für meinen Vierbeiner. Somit hab ich seit dieser Woche 2 Reitstunden und kann schneller lernen.

    Ich freu mich dass es so ist wie es ist.

    Ihr kennt sicher das Lied von ich&ich So soll es bleiben

    Ich hab im Moment das Gefühl:

    So soll es bleiben, weil endlich alles stimmt und mein Herz gefangen nimmt. Dieser eine Moment ist da und den feier ich.

    *smile
    Ist mir grad beim Durchlesen eurer Beiträge so im Kopf rumgegangen.

    LG
    Akelah
    Dein Pferd ist dein Spiegel,
    der deine guten und schlechten Launen unverfälscht wiedergibt.

    Sieh hinein in das Auge deines Pferdes,
    aber erschrecke nicht vor der Wahrheit.
    (Bent Branderup)

    *kicher

  2. #2

    Standard

    Oh heut war ja noch gar keiner da.

    Stell mal Kuchen und Kaffee hin für euch alle. (hab leider keinen anderen Kuchensmiley gefunden)

    Und bin dann scho wieder weg denn muss zu nem Geburtstag.

    LG
    Akelah
    Dein Pferd ist dein Spiegel,
    der deine guten und schlechten Launen unverfälscht wiedergibt.

    Sieh hinein in das Auge deines Pferdes,
    aber erschrecke nicht vor der Wahrheit.
    (Bent Branderup)

    *kicher

  3. #3

    Standard

    Liebe Akelah,

    wenn ich so zurück denke an die Zeit, wo es dir oft so schlecht ging und jetzt lese, dass du dich ganz wohl fühlst, da freu ich mich ganz toll.


    Du hast schon für Kaffee und Kuchen gesorgt. Da setz ich mich mal aufs rote Sofa und genieße beides.
    Ob wohl noch jemand dazu kommt???

  4. #4

    Standard

    Und heute auch wieder eine Geschichte:



    Mehr Leben in die Jahre.

    Auf dem Sterbebett soll Königin Elisabeth I. gesagt haben: "All meinen Besitz für einen Augenblick Zeit!" Das ist die Sehnsucht des sterblichen Menschen: Mehr Jahre in das Leben! Ein Stück weit hat die moderne Medizin diesen Traum erfüllt. Und wir wollen dankbar sein, dass viele Krankheiten, die früher Kinder und Erwachsene in der Blüte des Lebens hinweggerafft haben, heute überwunden werden können. Mehr Jahre in das Leben, eine Lebensverlängerung ist oft ein Geschenk. Aber noch viel wichtiger wäre das andere: Mehr Leben in die Jahre!

    Was nützen einige Jahre mehr, wenn sie nicht mit Leben erfüllt sind. Bloße Zeit wird zur Last, erfüllte Zeit erst wird zur Lust am Leben.

    Wenn es von den Menschen in der Bibel heißt, sie starben "alt und lebenssatt" (1.Mose 25,8), dann ist damit gemeint, dass sie in all den Jahren mit Leben gesättigt wurden. Ihr Lebenshunger wurde gestillt, nicht nur mit vielen Jahren, sondern mit Lebenserfüllung.

    Wie anders wird die Lebenszeit erfahren, wenn sie durch hohle Köpfe und durchlöcherte Seelen hindurchrinnt, die Jahre leer bleiben und die Menschen sagen, sie hätten das Leben satt.

    Mehr Leben in die Jahre ist unsere tiefste Sehnsucht und zugleich der tiefste Wille Gottes mit den Menschen. So kann die Begegnung mit dem lebendigen Gott unser Leben trotz aller Not und Sorge, Last und Gefahr eine erfüllte Zeit sein, die auf ein großes Ziel hin angelegt ist: die Ewigkeit.

    Axel Kühner
    aus "Überlebensgeschichten für jeden Tag"
    Aussaat-Verlag

  5. #5

    Standard




    Wirkliches Leben - erfüllte Zeit - was sind das für Worte.
    Vielen Menschen, auch vielen jungen, erscheint das Leben leer, sinnlos, alles andere als erfüllt.

    Was können wir tun, dass unser Leben erfüllt, gefüllt, sinnvoll wird?
    Vielleicht können wir uns darüber mal austauschen.

    Mir ging heute Nacht schon ein Satz durch den Kopf:

    "Wenn dein Leben ohne Sinn ist, gib ihm einen".

    (Ich weiß nicht, von wem dieser Satz stammt)

    Dem Leben Sinn geben. Da geht es ja um eine sinnvolle Aufgabe, sinnvolle Tätigkeit. Eine Aufgabe, die ausfüllt, die zufrieden macht.

    Am meisten zufrieden macht es doch, wenn wir für andere etwas tun, für andere da sind, nicht nur für uns selbst leben, uns nicht nur um die eigene Achse drehen.


    Ich finde, das ist ein spannendes Thema, ein Thema, das uns alle angeht.
    Ich würde es schön finden, wenn wir uns darüber austauschen könnten, wenn ihr euch dazu äußert.
    Ihr könnt uns auch gern mitteilen, welchen Sinn, welche Aufgabe ihr in eurem Leben seht.

  6. #6

    Standard

    Liebe Mirjamis,
    den Text von Axel Kühner fand ich sehr gut.

    Zu deinem Denkanstoß über den Ausspruch "Wenn dein Leben ohne Sinn ist, gib ihm einen" fiel mir aus meinen eigenen Erfahrungen ein, dass es für mich immer wichtig war, sich für kirchliche Gruppen und Veranstaltungen zu engagieren. So habe ich viele Jahre regelmäßig beim Frauenfrühstück mitgeholfen und in der Kinderbibelwoche, die immer in den Herbstferien stattfindet. Da waren unsere Kinder noch klein und es war immer sehr anstrengend, das alles zu schaffen. Aber ich dachte unbedingt, ich muss doch etwas Sinnvolles tun, vor allem für Gott und für die Gemeinde.

    Irgendwann habe ich dann aber mit all den vielen, wenn auch schönen Aufgaben, aufgehört, weil ich spürte, dass viel Zeit für meine eigene Familie fehlte. Und vor allem die Ruhe, um auf sie einzugehen. Die fehlte nämlich bei meinem immer vollen Terminkalender.

    Heute denke ich, es ist sinnvoll, dass ich meine Kraft, die Gott mir schenkt, da einsetze, wo er mich hingestellt hat, nämlich in meiner Familie.
    Ich bedaure zwar, dass ich zur Zeit nichts mehr für die Kirche mache, aber dafür habe ich den Kopf frei z.Bsp. für ältere Leute, ihnen zuzuhören und ihnen auch zu helfen bei Dingen, die sie selbst nicht mehr machen können.
    Ich fühle mich jedenfalls ausgeglichener, seit ich gelernt habe, mit der Zeit
    so zu haushalten, dass ich auch noch ein offenes Ohr für meine Mitmenschen haben kann.

    War das jetzt ein Roman, das hatte ich gar nicht vor, so viel zu schreiben!
    Dabei bin ich noch ganz neu hier, aber die Atmosphäre ist so einladend hier, dass ich einfach drauflos geschrieben habe...dafür stelle ich zur Erholung für euch einen Kaffee hin!



    Liebe Grüße von Clara

  7. #7

    Standard

    Liebe Clara,



    ich freu mich sehr, dass Du Dich hier bei uns wohl fühlst - so ging es mir auch gleich beim ersten Mal ...


    Liebe Mirjamis,

    Freude - ein wunderbarer Gedanke, sie nicht zu vergessen.
    Das Gebet aus Westafrika habe ich auch gewählt für meine Gottesienst morgen früh.
    ...

    und der Klassiker, der mir immer dazu einfällt, weil er mich ermutigt, mich selbst auf den Weg zu machen:
    Paul Gerhard hat ein so wunderbares Gebet geschrieben, mit dem er sich selbst immer wieder zum Leben durchgerungen hat - er schrieb es 1653 in der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg, inmitten auch eigener persönlicher Anfechtung - es ist mir auch zu meinem gebet geworden, mit dem ich mein eigenes Herz ermutige, meine Seele wachrüttele, meinem inneren verletzten Kind die nötige Rückenstärkung gebe, dennoch nicht aufzugeben, sondern die Freude an meinem Gott geschenkten Leben zu suchen und zu finden:
    1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben, sich ausgeschmücket haben.
    2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide, als Salomonis Seide. Matthäus 6,28.29
    3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder;
    die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder, Berg, Hügel, Tal und Felder.
    4. Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das Schwälblein speist die Jungen, der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus seiner Höh ins tiefe Gras gesprungen,
    ins tiefe Gras gesprungen.
    5. Die Bächlein rauschen in dem Sand und malen sich an ihrem Rand mit schattenreichen Myrten; die Wiesen liegen hart dabei und klingen ganz vom Lustgeschrei der Schaf und ihrer Hirten, der Schaf und ihrer Hirten.
    6. Die unverdroßne Bienenschar fliegt hin und her, sucht hier und da ihr edle Honigspeise; des süßen Weinstocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Kraft in seinem schwachen Reise, in seinem schwachen Reise.
    7. Der Weizen wächset mit Gewalt; darüber jauchzet jung und alt und rühmt die große Güte des, der so überfließend labt und mit so manchem Gut begabt das menschliche Gemüte, das menschliche Gemüte.
    8. Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen, aus meinem Herzen rinnen.
    9. Ach, denk ich, bist du hier so schön und läßt du's uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden: was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden, und güldnen Schlosse werden!
    10. Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein! Wie muß es da wohl klingen,
    da so viel tausend Seraphim mit unverdroßnem Mund und Stimm ihr Halleluja singen, ihr Halleluja singen.
    11. O wär ich da! O stünd ich schon, ach süßer Gott, vor deinem Thron und trüge meine Palmen: so wollt ich nach der Engel Weis erhöhen deines Namens Preis mit tausend schönen Psalmen, mit tausend schönen Psalmen.
    12. Doch gleichwohl will ich, weil ich noch hier trage dieses Leibes Joch, auch nicht gar stille schweigen; mein Herze soll sich fort und fort an diesem und an allem Ort zu deinem Lobe neigen, zu deinem Lobe neigen.
    13. Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen, der vom Himmel fleußt, daß ich dir stetig blühe; gib, daß der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe, viel Glaubensfrüchte ziehe.
    14. Mach in mir deinem Geiste Raum, daß ich dir werd ein guter Baum, und laß mich Wurzel treiben. Verleihe, daß zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben, und Pflanze möge bleiben.
    15. Erwähle mich zum Paradeis und laß mich bis zur letzten Reis an Leib und Seele grünen, so will ich dir und deiner Ehr allein und sonsten keinem mehr hier und dort ewig dienen, hier und dort ewig dienen.
    Text: Paul Gerhardt 1653

    Liebe Grüße allen
    Regenbogen
    Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
    sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Achtsamkeit.
    2. Timotheus 1,7


 

Ähnliche Themen

  1. Ermuntert einander!
    Von Victor im Forum Off-Topic
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 01.10.2010, 10:28
  2. Balkonis Wohnzimmer...gut das wir einander haben...
    Von Aloe im Forum Begegnungszimmer / Erlebnisse / Veranstaltungen
    Antworten: 199
    Letzter Beitrag: 21.11.2008, 12:37
  3. Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 15.08.2007, 15:12
  4. -Einander begegnen-
    Von KappaKrause im Forum Begegnungszimmer / Erlebnisse / Veranstaltungen
    Antworten: 67
    Letzter Beitrag: 06.09.2006, 17:48

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

tschau

gut dass wir einander haben notentschau gifgut dass wir einander habenblumengrüße

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •