Zitat Zitat von Seleiah Beitrag anzeigen
Was gegen Multikulti spricht? Gar nichts, nur sehen die Gruenen das etwas radikaler - denn die eigene nationale identitaet wird gerne in den hintergrund geschoben, hauptsache man hat genug kulturellen ausgleich in Deutschland, aber bloss keine eigene
Ich verstehe Dich nicht ganz.
Inwieweit versuchen die Grünen denn (Deiner Meinung nach) die Deutsche Kultur in den Hintergrund zu schieben?

Vieles ist doch auch von den westlichen Ländern hausgemacht.
Wir leben im Zeitalter der Globalisierung.
Der Austausch nimmt immer mehr an Bedeutung zu.
Und mit dem wirtschaftlichen Austausch wächst auch der kulturelle Austausch.
Das ist der Lauf der Dinge.
Was verstehe ich unter "hausgemacht"?

Das folgende mag nun als off-topic erscheinen, die Überleitung folgt.
Die Rohstoffpreise und Arbeitspreise der ärmeren Länder wurden jahrzehntelang von den Industrieländern künstlich niedrig gedrückt.

Die Industrieländer waren so immer die Nutznießer.
Irgendwann entwickelte sich dann eben auch die Hightech in den armen Ländern.
Nun konnten sie durch ihre günstigen Rohstoffpreise und günstigen Lohnkosten die "Industrieländer" um längen schlagen.
Seither geht es den "Industrieländern" etwas schlechter.

Wesentlich schlechter geht es aber nun all denen, die in den armen Ländern nichts von großen Kuchen abbekommen. Und wenn aus Ländern, in denen Menschen verhungern Schiffe wegfahren, die voll mit Lebensmitteln beladen sind, dann stimmt doch etwas nicht.

Was wundert es dann, dass diese Menschen, denen dort eine Zukunft fehlt, hier her kommen?
So werden nun neben den Konsumgütern auch Kulturgüter importiert.
Und mit den Nahrungsmitteln werden auch hungrige Menschen importiert.
Und das ist eben "hausgemacht".
Denn man kann keinen Nutzen aus der Not anderer ziehen, ohne auch an der Kehrseite der Medaille teilzuhaben.

Und mal ehrlich: das was wir dafür einstecken müssen, sind doch eher Peanuts!