Nun, lieber Shomer,
ich muss offen sagen, dass ich meine Lehre nicht aus dem NT beziehe sondern aus anderen Quellen des Judentums. Ich will nur kurz auf einige wesentl. Punkte zu deinem Posting eingehen: solange er lebt ist der Mensch körperlich und seelisch nie "fertig"...jede neue Situation wird ihn vor neue Entscheidungen stellen. Natürlich weiß ein G-tt naher Mensch, was G-tt von ihm will, denn Ruach liegt auf ihm und läßt ihn erkennen...aber das bedeutet keinen Automatismus, dass er immer das Richtige und in jeder Situation tun wird was G-tt gefällt...Selbstläuterung oder Korrektur der eigenen Seele ist ein langer Weg der Läuterung, ein Umgeformt-Werden hin zu G-tt, Ruach hilft zu erkennen, was an den "Wegkreuzungen" G-ttes Wille ist, aber es existiert m. E. definitiv von der Wiege bis zur Bahre kein Automatismus der Erlösung oder Läuterung. So sehe ich den Weg Jeschuah's z. B. als einen sehr steinigen Weg der eben keinesfalls von Anfang bis Ende so vorgezeichnet war. Jeschuah hat in den entsprechenden Situationen letztendlich immer richtig im Geiste des Vaters gehandelt und ist somit das beste Beispiel für den makellosen Weg eines Sohn des Allerhöchsten.
Ich will hier niemand mit meiner Meinung irgendwie verletzen, wie gesagt, meine Sichtweise ist nicht vollumfänglich die des NT, allerdings denke ich, dass dieses Forum offen genug ist, auch andere Sichtweisen zu tolerieren.
Dank euch allen, bin jetzt leider mal einige Tage offline.
Meine Mama ist noch im Krankenhaus nach einer schwierigen Op und ich bin verständlicherweise weniger am PC.
Seid alle umarmt,
eure Tanuki



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