Das kann ich nur fett unterstreichen. Du sprichst mir aus der Seele, Zeuge.&daumen
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Schon wieder wirst Du persönlich.Zitat:
Servant
Bist du so vergesslich? Wir sprachen doch vom Konzil in Nizäa 325
Aber gut - Du meinst das Konzil von Nicaea.
.
Nicht nur da, siehe oben.Zitat:
Wo war ich wie persönlich mit meiner Bemerkung wegen dem Missionieren und Übertritt zum Judentum?
Ich bin für gar nichts das Maas aller Dinge und beanspruche das auch nicht.Zitat:
Meinst du, dass *du *das Mass bist, wer nun konvertieren kann? Tja, soweit kommt es noch
Du darfst Dich gerne zum Judentum gehörig fühlen, das ist vollkommen ok.
Laut Aussage eines befreundeten Rabbiners ist es aber trotzdem so, dass das Konvertieren zum Judentum von den Juden selbst als eher "fragwürdig" angesehen wird. Aus den genannten Gruenden.
Natuerlich gibt es liberale Gemeinden, die Konvertiten annehmen. Dann gehoert man wie man das frueher nannte, der mosaischen Religion an, Jude ist man deshalb trotzdem nicht.
Und schon wieder wirst Du persönlich.Zitat:
Ich bin mit meiner Aussagen sehr sicher, besonders wenn sich jemand Orthodox nennt, Urchristlich und dabei etwas total anderes macht, als die Lehre jenes Juden Jesu nachzugehen
Lassen wir es einfach, Alef.
Du hast in allem uneingeschränkt recht.
In Christo+
Godsservant
Zeuge hat keine Ahnung von Wissenschaft bzw diverser Wissenschaften sonst wuesste er dass sich genug Physikalische Theorien auf Religioese ueberlegungen stuetzen und dass Physiker nicht umsonst mit dem Gott-Dilemma zutun haben dass materie und energie aus dem nichts in die Realitaet ploppen wofuer es keinerlei erklaerung gibt. Antireligioes oder Areligioes ist hier alles andere als irgendwas, zumal namhafte mathematiker als auch physiker, biologen, chemiker.. Weitgehends religioes gepraegt waren und genug von ihnen auch Gottglaeubig waren. Wie man die heutige Gesellschaft mit Atheismus verbinden will und das alles als hetze mit der Wissenschaft in einen Topf schmeissen will ist mir einfach unbegreiflich.
@Servant
Ich bin einfach erstaunt, wie du die Dinge drehst…. Aber es gehört wohl so zu dir. Ich will schon gar nicht mit aufzählen beginnen, mit deinen Unterstellungen und vagen, nicht stichhaltigen Vermutungen mir gegenüber….
Aber ja, ich lerne so gerne von Christen…
Sorry
Alef
es besteht tatsächlich ein grosses aufkommen unter wissenschaftlern die atheisten sind bzw waren. bei den versuchen, ihre forschungen zu erklären stiessen viele an grenzen. diese führten sie zu dem, was sie bis dato ausschliessen wollten: gott! plötzlich passten und fügten sich ihre forschungen, gaben erklärungen und erkenntnisse, dass sie den schöpfer aller dinge doch nicht mehr ausschliessen konnten. tja, gott zu leugnen ging von daher für sie nicht mehr.
mir hat mal ein weiser mensch gesagt:
atheisten sind gott meist näher, als jene, die meinen zu glauben. denn atheisten gehen mit einer gelassenheit an diese materie heran, die es ihnen ermöglicht, gott auf ganz unbefangene art zu begegnen.
ich denke, atheisten ist es im inneren schon bewusst, dass da wer/was ist. sie geben allerdings gott den raum, dass er ihnen begegnen kann.
wo hingegen viele gläubige in ihrem glauben verhäddert sind und vor lauter drüber nachsinnen, gott oft in ihrem leben verpassen ;)
An einen Schoepfer oder hoehere Intelligenz zu glauben die das Universum schuf ist logischer als es nicht zutun. Hingegen ist es nicht all zu logisch an einen religioes-gepraegten Gott wie dder der Bibel zu glauben, ein personifiziertes etwas mit einem Kosmischen Kaspertheater passt nicht all zu sehr in die komplexitaet des Universums. Daher sind Atheisten bestimmt nicht Gott nahe, eher an den Gedanken nahe dass ausserhalb des Universum jemand ist oder etwas war, was hierfuer verantwortlich ist; viele Wissenschaftler gehen auch davon aus. Genau so wie genug Atheisten oder Wissenschaftler davon ausgehen dass wenn es so jemanden gibt, dieser genau so geschaffen wurde wie wir auch, und dass es sich ins Unendliche zieht
Wenn Gott als Pauschalerklärung für das (noch) unerklärbare herangezogen wird,
dann läuft man in die Gefahr,
dass jene Nischen, die Gott noch zugedacht werden,
sich mit dem fortschreiten der Erkenntnistheorien nach und nach schließen.
Und selbst wenn man behauptet:
Der letztliche Ursprung von Allem kann nur durch Gott geschehen sein,
so degradiert man damit Gott zu einem Auslösemechanismus.
Wem wären denn etwas positives eingebracht, wenn angeblich die Wissenschaft Gott nachweisen würde?
Glauben ist und bleibt dennoch nun mal Glauben.
Und wer einen Beweis benötigt, um zu glauben, dessen Glauben kann allenfalls ein sehr schwacher Glauben sein.
Und Atheisten dürfen Atheisten bleiben.
Denn der Atheismus hat die selbe Daseinsberechtigung wie jede andere Glaubensform.
Wer an eine Sorte Gott glaubt, der/die von Seinen/Ihrem Anhängern erwartet,
Atheisten und Andersgläubige zu bekehren,
dem hat sein Glauben ohnehin nichts Positives Eingebracht.
Denn was die Welt positiv verändert sind nicht (dickköpfige) Überzeugungen,
sondern Ressourcen zu schonen, mitfühlend anderen zu helfen, sie zu trösten
und die eigene Lebensfreude nach außen zu tragen.
kindgottes, da stimme ich dir zu.
gott kann und muss nicht erklärt werden.
was ich sagen wollte ist, dass es tatsächlich wissenschaftler gibt, die während ihrer forschungen an den punkt kamen,
da gott ihnen begegnete. sie waren vorher atheisten und kamen so zum glauben an gott.
da hat kein mensch reingefurstelt, das war gott.
somit begriffen diese wissenschaftler, dass eben nicht alles erklärbar sein muss.
das es auf jeden selbst ankommt. auf sein umgehen mit den mitmenschen, mit der natur...eben mit gottes schöpfung.
glaube ist ein gnadengeschenk von gott.
daher lehne ich jegliche missionierung strikt ab.
ich kann von gott, von jesus erzählen, es selbst leben, beten, doch entscheiden darf der mensch selbst oder gott greift ein.
es wird nie eine bekehrung durch den menschen selbst geben, auch wenn bestimmte konfessionen sich das auf die fahne schreiben.
Amen!
Wir sollten uns aber nicht allzusehr davor fürchten, ein Bild von Gott zu entwickeln. Im Grunde geht es ja gar nicht anders, denn was Du beschreibst, KindGottes, ist ja schon insofern Bild von Gott, als dass es als Grundlage zumindest der drei großen Weltreligionen gelten kann. Wahrscheinlich können die o. g. Sätze auch Buddhisten, Hindus, Wicca und viele, von deren Existenz ich keine Kenntnis habe, unterschreiben. Prägend für die speziellen Gottesbilder und -vorstellungen sind Lebensumstände, Sprache, Kultur, geografischer und sozialer Raum. Deswegen ist es nicht gleichgültig, welches Bild wir uns von Gott machen. Wie und was Gott letzendlich ist, bleibt uns verborgen. Wir können uns nur annähern und sollten den Zweifel immer mitdenken. Wenn man die von Dir beschriebenen "Gebote" betrachtet, ist er sogar die Grundlage des Glaubens. Denn es ist schwierig, sich nicht in irgendeiner Form über seine Mitmenschen zu erheben, wenn man glaubt, als Einziger die Wahrheit über Gott zu kennen. Es ist gut, die Vorstellungen der Anderen kennen zu lernen und sich zu bemühen, sie nachvollziehen zu können, bevor man sich beeilt, seine eigenen Ideen in Abgernzung von denen der Anderen rechtfertigen zu wollen. Dazu besteht keine Notwendigkeit, für niemaden. Jedoch ist es schön, die Vielfalt Gottes zu schauen in den leuchtenden Augen eines Gottgläubigen, der seinem Glauben Ausdruck verleiht.
dispicio, dein letzter satz ist wirklich toll getroffen. wunderbar.
wer so einen satz schreibt, hat es selbst schon erlebt.
bei anderen oder eben auch bei sich selbst.
ein ganz besonderes und aussergewöhliches erlebnis.
...ja, das ist wahr, fishergirl - also: Augen auf, hinschauen lohnt sich! &daumen
worauf du dich verlassen kannst. bin mit von der partie.
Die Frage: Wer hat denn nun das "richtige" Gottes und Jesusbild?
Die Antwort: Ich :)
Nun, ich schrieb:
Ich schrieb ja nicht, dass man sich davor fürchten solle, sich ein Gottesbild zu machen.
Jede Vorstellung ist ein Bild und ohne eine Vorstellung kommen wir nun mal nicht aus.
Es geht darum, dass eine Vorstellung eben nur eine Vorstellung ist.
Und jede Rechthaberei darüber, wie Gott nun sei und wie nicht, ist ohnehin null und nichtig.
Denn darüber hinaus, dass wir es nicht wissen, wie Gott ist und wie nicht, hat Gott obendrein noch beliebig viele Fassetten.
Machen dann die leuchtenden Augen eines Atheisten einen Gläubigen ebenfalls zum Atheisten?
Macht Glauben immer glücklich, oder ist es nicht oft so,
je fanatischer und dogmatischer ein Mensch ist,
desto mehr lässt dieser Mensch es zu,
dass sein Glauben seine Lebensfreude gar noch untergräbt?
kind gottes, deine letzten hinterfragungen lassen für die einfache, schlichte und doch kraftvolle aussage von dispicio gar keinen raum.
sicherlich kann ich alles und jedes in frage stellen. doch ich muss da doch vorsichtig sein, dass ich mich nicht verrenne und in einer sackgasse lande.
bei dem thema "wer hat denn nun das richtige gottesbild!" ist der fall eh sehr heikel.
denn der mensch an sich, hat gern etwas vor augen, sei es ein bild in schrift- oder malform.
doch für mich ist gott so eh nicht greifbar. die, die er mit seiner gnade erwählt, können ihn hören, ihn fühlen...spüren sein eingreifen in ihr leben.
da in der bibel jesus davon spricht, dass die augen zeigen ob das licht oder die finsternis in dir lebt....denke ich, kann ein rechtgläubiger mit sicherheit erkennen, ob das licht von gott erfüllt ist oder von was anderem. denn gott führt die seinen nicht in die irre.
Was ist ein "Rechtgläubiger"?Zitat:
kann ein rechtgläubiger mit sicherheit erkennen
wenn du mein vorheriges posting gelesenen hast, weisst du es.
du solltest nicht ohne gründliches lesen, etwas herauspicken.
zeigt mir, dass du nur oberflächlich drübergeflogen bist.
denn deine frage ist schon im vorherigen beantwortet worden.
Nein, ist sie für mich nicht und deshalb frage ich.
Also: Wer ist rechtgläubig?
poe
Nein, sicher nicht. Wer an das Gute im Menschen und an die Liebe glaubt, kann schon mal unglücklich werden, wenn man sich den Zustand der Welt ansieht. Aber es geht auch im Glauben nicht vordergründig darum, glücklich zu sein. Glaube ist nicht bloße "Seelenwellness". Glaube erfüllt auch nicht unbedingt eine Funktion. Ich glaube einfach. Mein Verstand sagt mir so manches Mal, dass es Unsinn ist. Mein Herz aber interessiert das nicht - ich glaube.
Deine anderen Fragen verstehe ich nicht. Wieso sollten die leuchtenden Augen eines Atheisten, der seinem Atheismus Ausdruck verleiht - worin das bestehen kann weiß ich allerdings nicht - einen Gläubigen zum Atheisten machen?
ich vermute mal, da stösst du dich an dem wort "recht".
für mich bedeutet es im zusammenhang mit von gott berührte.
jene, die gott erkannt und auserwählt hat. jene wissen es und
tragen die verantwortung, ihr leben dementsprechend zu leben,
also recht/richtig/redlich/im glauben mit, für und durch gott zu leben.
Du übersiehst welche Macht unsere Gedanken haben. Alles fängt mit dem Gedanken an.
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Taten.
Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden zu deinem Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal.
Also, welches Gottesbild wir haben, in dieses Bild verwandeln wir uns selbst, ob wir wollen oder nicht. Das ist ein Gesetz des Geistes.
Das war gewissermaßen der Umkehrschluss aus diesen Beitrag:
Ich möchte damit lediglich sagen, dass ein Atheist einem Gläubigen in keiner Weise nachsteht.
Atheisten haben nicht weniger Lebensfreude.
Sie sind nicht schlechtere Menschen, sie sind nicht egoistischer.
Im Gegenteil:
Ein Gläubiger sich der für seine guten Taten eine Belohnung im Jenseits erhofft,
handelt gewiss eigennütziger, als ein Atheist, der gutes tut, ohne an eine Belohnung in der Anderswelt zu glauben.
All unsere Worte und Taten entstanden zunächst in Gedanken, zweifellos!
Aber darum geht es ja in diesem Thread nicht.
Es geht darum, ob es nun ein richtiges Gottesbild gibt, oder nicht.
Ich behaupte, dass jede Vorstellung von Gott Gott niemals gerecht werden kann.
Und wenn Menschen darüber streiten, welches nun das "richtige" und welches das "falsche" Gottesbild ist,
so behaupte ich, dass jedes Gottesbild falsch ist, da es unvollständig ist.
Ich behaupte ebenfalls,
dass Gott darüber erhaben ist,
was Menschen Ihm/Ihr nun für Attribute zuweisen oder absprechen.
Möge sich jeder Mensch sein eigenes Gottesbild zurecht basteln.
Es ist immer gut, solange es auch einen positiven Einfluss auf diesen Menschen,
in Bezug auf seinen Umgang mit seinem Umfeld hat.
Nun, da wußte Jesus was anderes: "Ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn ..." (Joh. 8:55)
Der Psalmist legt Gott folgende Worte in den Mund: "Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen." (Ps. 91:14)
Und Jeremia: "So spricht der Herr: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums. Nein, wer sich rühmen will, rühme sich dessen, daß er Einsicht hat und mich erkennt, daß er weiß: Ich, der Herr, bin es, der auf der Erde Gnade, Recht und Gerechtigkeit schafft. Denn an solchen Menschen habe ich Gefallen - Spruch des Herrn." (Jer. 9:22-23)
Weiter schreibt Johannes: "Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast." (Joh. 17:3)
Da wir uns mit der Erkenntnis Gottes schwer tun, hat Gott uns einen Mensch gegeben, der ihn erkannt hat, und durch den wir leichter Gott erkennen können.
Wie man aber zu der Erkenntnis Gottes kommt, steht auch in der Bibel: "Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst, der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst, wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest, wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden. Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht." (Spr. 2:1-6)
Dazu muß man natürlich zunächst die Bibel als das Wort Gottes anerkennen, und dann darin forschen, Tag und Nacht darüber nachdenken, und nicht locker lassen.
Aber genau damit tun die Menschen sich sehr schwer. Sie wollen heute alles erklärt wissen. Und wenn etwas sich ihrem derzeitigen Verständnis entzieht, dann verwerfen sie es einfach.
Sie lassen nicht zu daß die Bibel ihre Denkweise verändert, sondern passen die Bibel ihrer Denkweise an. Auch Christen, die, laut Moses, ein unverständiges Volk sind.
"Denn Stückwerk ist unser Erkennen, ..." (1Kor. 13:9)
Und wenn es zu einer neuen Erkenntnis kommt, dann kommt es zu einem Aufruhr und Spaltung. Denn einersets meint die Leitung alles erklärt und in Dogmen festgelegt zu haben. Anderersets meinen die, die diese neue Erkenntnis gewonnen haben, sich von der Mehrheit abspalten zu müssen (da die ja in die Irre gegangen sind!).
Das alles zeigt daß die Christenheit sich noch im Kleinkindesalter (Vorschulalter) befindet und nur die erste Stufe der Erkenntnis erreicht haben: daß ihnen durch seinen Namen die Sünden vergeben sind.
Den Vater haben sie noch nicht erkannt (Schulalter), geschweige denn den, der ohne Anfang ist (Erwachsenenalter). Dazwischen liegt noch das Jugendalter, wenn das Wort Gottes in uns wohnt und wir den Bösen besiegt haben. (1Joh. 2:12-14)
Jesus sagte: "Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt." (Joh. 13:35)
Und Johannes schreibt: "Daran haben wir die Liebe erkannt, daß er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben. Wenn (aber) jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?" (1Joh. 3:16-17)
Also, das richtige Gottes- und Jesusbild würde im theokratischen Sozialismus Ausdruck finden, der ja vor dem Turmbau zu Babel auch stattfand bei den Sumerer.
Die Verzehrung des Gottesbildes, b.z.w. die Zersplitterung Gottes in seine Einzelaspekte, und ihre Personifizierung, führte zum Untergang der Zivilisation der Sumerer.
Sicherlich hat Jesus auch manche Aspekte Gottes erkannt.
Womöglich viele.
Ich persönlich glaube sogar daran,
dass irgendwann die Individualität endet,
und sich die Seele wieder in das Göttliche ergießt.
Neben Jesus gab es ja auch andere Menschen,
die die Vereinigung mit Gott erfuhren:
Buddha, Ramakrishna, Yogananda etc.
Was fällt uns aber dabei auf?
Trotz Gottesvereinigung weichen ihre Lehren z.T. erheblich voneinander ab.
Vielleicht gibt es da noch eine weitere Schwierigkeit:
Ist die Vereinigung mit Gott vollzogen,
so ist es dennoch nicht möglich,
das Göttliche in dessen Gesamtheit mittels den Möglichkeiten, die einem Menschen zur Kommunikation gegeben sind,
an andere Menschen weiterzugeben.
Und - das möchte ich noch anmerken - zeitlebens wird das Göttliche, das durch diesen Menschen fliest,
dennoch von einem letzten Überrest von dessen Ego eingetrübt.
jesus war, ist und wird immer und ewig gottes sohn sein , bis er am letzten tag zurückkehren wird.
er kannte seinen vater, also gott, und gott erkannte jesus als sohn. jesus tat und redete was gott ihm geboten hat.
keiner ausser jesus , kein buddha oder sonst wer, starb am kreuz für die seinen um ihre sünden damit auf sich zu nehmen und zu vergeben.
keiner hat je grössere liebe zu den menschen gelebt und gezeigt und hat damit gottes liebe für den menschen erfahrbar gemacht.
das hat nichts mit verschmelzung zu tun. das ist gott. pure reine gelebte liebe.
alles was von der erde ist, kann nur bedingt mit gott in verbindung treten.
das ist der unterschied zu buddha und all den anderen.
sie waren menschen.
jesus ist gottes sohn, also göttlich. nicht irdisch.
wie sagte jesus: wer mich erkennt, hat den erkannt der mich gesandt hat!
Nun, von Jesus heißt es: "In ihm allein wohnt wirklich die ganze Fülle Gottes." (Kol. 2:9)
Es ist ein erheblicher Unterschied, ob man seine eigene Gerechtigkeit lebt, und den anderen nur erklärt, wie man sie leben muß, oder ob man für andere lebt (und stirbt).Zitat:
Trotz Gottesvereinigung weichen ihre Lehren z.T. erheblich voneinander ab.
Auch da unterscheidet sich die Lehre Jesu erheblich von allen anderen Lehren. Er lehrte eine Gemeinschaft, die eine Einheit darstellen, und wie ein Leib funktionieren soll.Zitat:
Ist die Vereinigung mit Gott vollzogen,
so ist es dennoch nicht möglich,
das Göttliche in dessen Gesamtheit mittels den Möglichkeiten, die einem Menschen zur Kommunikation gegeben sind,
an andere Menschen weiterzugeben.
In so einer Gemeinschaft lebt nämlich Gott. Denn "Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm." (1Joh. 4:16)
Bezüglich dieser Liebe schreibt Paulus:
"Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt:
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich drönendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenke, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
...
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe." (1Kor. 12:31 - 13:13)
"... denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht." (Kol. 3:14)
Keine Lehre kommt dieser auch nur annähernd heran.
Es muß das Herz angesprochen werden, nicht der Verstand.Zitat:
Ist die Vereinigung mit Gott vollzogen,
so ist es dennoch nicht möglich,
das Göttliche in dessen Gesamtheit mittels den Möglichkeiten, die einem Menschen zur Kommunikation gegeben sind,
an andere Menschen weiterzugeben.
Wenn man das von anderen sagen kann, nicht aber von Jesus.Zitat:
Und - das möchte ich noch anmerken - zeitlebens wird das Göttliche, das durch diesen Menschen fliest,
dennoch von einem letzten Überrest von dessen Ego eingetrübt.
"Denn es war angemessen, daß Gott, für den und durch den das All ist und der viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, den Urheber ihres Heils durch Leiden vollendete." (Hebr. 2:10)
"Zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden." (Hebr. 5:9)
Und wir?
Mußte aber zu dieser Erkenntnis heranwachsen (Lk. 2:40,52), genauso wie wir.Zitat:
er kannte seinen vater, also gott,
Das stimmt.Zitat:
keiner hat je grössere liebe zu den menschen gelebt und gezeigt und hat damit gottes liebe für den menschen erfahrbar gemacht.
Natürlich. Wenn wir meinen daß wir von der Erde sind.Zitat:
alles was von der erde ist, kann nur bedingt mit gott in verbindung treten.
Genauso wie wir:Zitat:
jesus ist gottes sohn, also göttlich. nicht irdisch.
"Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin." (Joh. 17:16)
Die Ansichten sind da verschieden.
Ich erzähle Euch gerne von meiner Ansicht:
Mensch, das ist nur eine vergängliche Hülle, etwas das wir früher oder später alle ablegen werden.
Es ist nun die Frage, ob wir uns mit der vergänglichen Hülle identifizieren, oder eben nicht.
Ich schlüpfe morgens in meine Hose,
bin ich deswegen die Hose?
Wir sind das, was unseren Körpern innewohnt, ewiges Sein.
Von Gott nicht getrennt und von Gott nicht verschieden.
Nur die Illusion lässt uns eine Getrenntheit und Verschiedenheit von Gott erfahren.
Doch auch Jesus wies die Pharisäer auf diesen Irrtum hin:
"Steht nicht in Euren Schriften geschrieben: Ihr seid Götter.'?"
Die Vereinigung mit Gott haben viele Menschen bereits erfahren.
Die Vereinigung muss ich Grunde auch nicht erzielt werden.
Es muss lediglich die Illusion überwunden werden, dass diese Einheit nicht bereits besteht.
Doch diesen einen und letzten Weg, den muss jede Seele letztlich für sich selbst gehen.
Die Illusion zu überwinden erfordert wahnsinnig viel Mut,
denn alles was zuvor vermeintlich beständiges Glück und beständige Sicherheit verhieß,
muss als Null und Nichtig erkannt werden.
Man geht sozusagen durch die Null um ins Unendlich hinein zu schreiten.
Wie gesagt: Meine Meinung.
Niemand hat behauptet, Atheisten wären schlechtere Menschen als Gläubige. Man kann auch an das Falsche Glauben. So wie der Gläubige, der Gutes tut, um eine Belohnung zu erhalten. Er glaubt an den Profit, nicht an das Gute. Und schließlich ist ja auch der Atheist ein Gläubiger, er glaubt eben nur an (das) Nichts. Deswegen schrieb ich, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie ein Atheist seinen Glauben lebt, da dieser nichts beinhaltet. Beinhaltet er doch etwas, würde ich ihn nicht als Atheisten bezeichnen.
Sind nicht auch viele gläubige Menschen im Grunde ihres Herzens Atheisten? Menschen, die die Macht der Umstände für wirklicher halten als die Macht des Göttlichen?
Ich meine das keineswegs vorwurfsvoll. Aber diese Frage stellt sich mir des öfteren.
Die Frage muss doch lauten: Woraus speist sich die Macht der Umstände, aus dem Zufall oder aus einer intentionalen Wesenheit? Atheisten - Gottlose - sind Gläubige in dem Sinne, dass ihr Bewusstsein sie von Gott trennt und, es scheint paradox, es ist auch das Bewusstsein, durch das wir von Gott wissen können.
Nein, diese Frage weicht aus. Der Punkt ist, wie wir Umständen begegnen. Unsere Reaktion auf Ereignisse und Umstände finde ich viel aussagekräftiger als unsere philosophischen, theologischen Überlegungen.
"Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht." (1Joh. 4:20)
Umfrasiert für die Einheit: Wer mit seinen Mitmenschen, die er sieht, nicht eins sein kann, der kann auch mit der Gesammtseele, die er nicht sieht, nicht eins sein.
Dazu auch dieses Zitat:
http://www.laitman.de/etwas-anderes-...nicht-gegeben/Zitat:
Der Mensch versteht immer besser, dass die Spiritualität nur durch die Gruppe erreicht werden kann. Dort ist der Ort des Zerbrechens und der Ort der Korrektur, dort ist der Schöpfer und die Schöpfung, die Gesamtseele von Adam. Alles ist in der Gruppe enthalten, sie ist ein System, das vom Schöpfer erschaffen wurde, etwas Anderes ist uns nicht gegeben.
Also, Kommunismus.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Glaube - das mag Dir fremd erscheinen - ist ja mehr, als theoretische philosophische Überlegung, wenn es tatsächlich Glaube ist und nicht bloß Gehorsam. Er beeinflusst unseren Umgang mit den Umständen, gibt ihm eine moralische Grundlage. Ausweichen tut der Atheist, der sich scheut, die Grundlagen seines Handelns zu hinterfragen - womöglich nur, weil er sich schämt - in einer die individuelle Autonomie vordergründig vergötternden Gesellschaft - sich zu dem zu bekennnen, was seine Werte schafft.
LiebeGnadenkinder,
ichverfolge interessiert eure Diskussion und wünschte, dass dieEingangsfrage, wer denn nun das richtige Gottesbild habe, tatsächlichbeantwortet werden könnte, aber ich befürchte zugleich,dass das leider nicht gelingen wird.
Wiedie Vergangenheit lehrt, haben sich an dieser Frage schon mancherleikriegerische Auseinandersetzungen entzündet und wir Menschenwerden nicht müde uns gegenseitig unsere Heiligen Schriften umdie Ohren zu hauen, im Bestreben danach, den Absolutsheitsanspruchder jeweiligen Lehre zu verteidigen.
Unddieser Absolutsheitsanspruch ist ( nicht nur) den sogenanntenabrahimitischen Religionen durchaus inhärent.
Allerdingsweiß zugleich eigentlich niemand so recht, was das sein soll:Das Judentum, das Christentum, der Islam.
Deshalbkommt es auch immer wieder innerhalb der einzelnen Religionen zuSpannungen und am Ende haben wir einfach nur Menschen jüdischen,christlichen, oder islamischen Glaubens in ihrer individuellenAusprägung.
Wennwir hier stehen bleiben und uns als Brüder und Schwesternbegegnen könnten, wäre allerlei nützliches vollbrachtund wir müssten nicht mehr auf unserem individuellen Glaubenswegden Nachbarn stoßen und überzeugen wollen, er liefefalsch.
Aberdas können wir nicht und das liegt an dem erwähntenAbsolutsheitsanspruch. Er ist der Stein des Anstosses, um den wir unsnun schon seit Jahrtausenden selbst drehen. Und ich möchte sogarsagen: Er ist das goldene Kalb, um das sich jedes positive Gottesbildalleine dreht.
Ihrhabt das gemeinsam ja schon sehr schön heraus gearbeitet, dassim Grunde jedes Gottesbild irgendwie nicht richtig ist und auch zurecht erwähnt, dass geschrieben steht:4Dusollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder vondem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch vondem, was in den Wassern, unter der Erde ist. ( 2. Mose 20,4Schlachter 2000)
Wirbefinden uns hier im Spannungsfeld zwischen positiver und negativerTheologie. Dazu ein Wikipediazitat (Negative Theologie):
DieBegriffe "positiv" und "negativ" sind dabei nichtin einem wertenden Sinn gemeint. Als "positiv" gelten alleAussagen, mit denen das Wesen Gottes bestimmt werden soll, indemfestgestellt wird, was er ist. Dies geschieht, indem ihm bestimmteEigenschaften wie beispielsweise Güte oder Weisheitzugeschrieben werden oder indem er mit diesen Eigenschaftenidentifiziert wird (z. B.Gottist gut ).Dabei werden Vorstellungen, die aus dem Bereich menschlicherErfahrung stammen, auf Gott übertragen. Die negative Theologielehnt eine solche Vorgehensweise ab und begründet dies mit derBehauptung, es sei prinzipiell unmöglich, bei positiven AussagenGottes absolute Transzendenz angemessen zu berücksichtigen.
Einwichtiger Vertreter der negativen Theologie war Meister Eckhart. Erhat sich vor rund 750 Jahren mit genau der gleichen Fragebeschäftigt, wie wir heute und er sagt:
Nichtshindert die Seele so sehr an der Erkenntnis Gottes wie Zeit und Raum.Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist Eines. Soll daher dieSeele Gott erkennen, so muss sie ihn erkennen oberhalb von Zeit undRaum; denn Gott ist weder dies noch das, wie diese (irdischen)mannigfaltigen Dinge (es sind): denn Gott ist Eines. Soll die SeeleGott sehen, so darf sie auf kein Ding in der Zeit sehen; denn solangedie Seele der Zeit oder des Raums oder irgendeiner Vorstellungdergleichen bewusst wird, kann sie Gott niemals erkennen. Wenn dasAuge die Farbe erkennen soll, so muss es vorher aller Farbe entblößtsein. Soll die Seele Gott erkennen, so darf sie mit dem Nichts nichtsgemein haben. Wer Gott erkennt, der erkennt, dass alle Kreaturen(ein) Nichts sind. Wenn man eine Kreatur gegen die andere hält,so scheint sie schön und ist etwas; stellt man sie aber Gottgegenüber, so ist sie nichts.
(Quint,MeisterEckehart, Pred.36, S. 325)
Eckhartversucht auf diese Weise Gott von allen Attributen zu befreien. Fürihn ist er ein Eines, das sich jeglicher Bestimmung entzieht, abertrotzdem im eigenen Leben erfahren werden kann. Er sagt weiter:
Dahersoll deine Seele allen Geistes bar sein, soll geistlosdastehen.Denn, liebst du Gott, wie er Gott,wie er Geist, wie er Person und wie er Bild ist, - das alles mussweg. ‚Wie denn aber soll ich ihn lieben?‘ – Du sollst ihnlieben wie er ist ein Nicht-Gott, ein Nicht-Geist, eine Nicht-Person,ein Nicht-Bild, mehr noch: wie er ein lauteres, reines, klares Einesist, abgesondert von aller Zweiheit. Und in diesem Einen sollen wirewig versinken vom Etwas zum Nichts. Dazu verhelfe uns Gott. Amen.
(Quint,MeisterEckehart,Pred.42,S.355)
Dasklingt uns mystisch und wir können nicht recht verstehen, wiewir Gott als Nicht-Gott lieben sollen und als lauteres, reines,klares Eines. Aber der Schlüssel zum Verständnis liegt auchnicht in unserem Intellekt (der gar nicht anders kann, als Gott imBilde zu begreifen), sondern in der Seele. Eckhart schreibt dazu:
Dusollst ihn bildlos erkennen, unmittelbar und ohne Gleichnis. Soll ichaber Gott auf solche Weise unmittelbar erkennen, so muss ichschlechthiner,und ermussichwerden.Genauerhin sage ich:Gottmussschlechthin ichwerdenund ichschlechthinGott,so völlig eins, dass dieses »Er« und dieses »Ich«Eins ist, werden und sind und in dieser Seinsheit ewig einWerkwirken. Denn, solange dieses »Er« und dieses »Ich«,das heißt Gott und die Seele, nicht ein einziges Hier und eineinziges Nun sind, solange könnte dieses »Ich« mitdem »Er« nimmer wirken noch eins werden. (1 Quint,MeisterEckehart,Pred. 42, S. 354)
Eckhartist davon überzeugt (ich behaupte, weil er es selbst erlebthat), dass Gott in die Seele eines jeden Menschen geboren werdenkann. Aber dazu ist es notwendig jedwede Vorstellung von Gott sein zulassen und so Gott sein zu lassen was er ist. Das passt nicht insBild jeder tradierten positiven Religion, die ja im Gegenteil alleinnur von Vorstellungen und Bildern lebt und in der Absolutsetzungdieser Bilder ihren Heilsanspruch definiert.
ZumSchluss möchte ich aber betonen, dass es für mich hier keinRichtig und kein Falsch gibt und ich glaube daran:7Bittet,so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wirdeuch aufgetan!(Matthäus 7,7 Schlachter 2000).
Aberich finde ein guter Maßstab für unsere Entwicklung imGlauben ist die Frage, ob wir in der Liebe zueinander wachsen und obwir um dieser Liebe willen bereit sind Gott sein zu lassen, was erwill. Dazu nochmal Eckhart:
Sageich ferner: Gott ist einSein- es ist nicht wahr; er ist (vielmehr) ein überseiendes Sein undeine überseiende Nichtheit!“ Ehe es noch Sein gab, wirkteGott; er wirkte Sein, als es Sein noch nicht gab. [...] Ich würdeetwas ebenso Unrichtiges sagen, wenn ich Gott ein Sein nennte, wiewenn ich die Sonne bleich oder schwarz nennen wollte. Gott ist wederdies noch das.
(Quint,MeisterEckehart, Pred.10, S. 196)
PS:Ich bin noch ganz neu hier und bitte euch mich darauf aufmerksam zumachen, wenn ich etwas falsch mache (z.B. in der Gliederung,Zitate...).
LG
Provisorium
Du machst das schon ganz gut, Provisorium ;)
Wenn meine Antwort auf die Frage auch irgendwie komisch wirkt (etwas weiter oben) so war sie doch ernst gemeint.
Ich habe (für mich) das richtige G"ttesbild - denn sonst würde ich nicht glauben, sondern zweifeln bzw. Nichtglauben. Genauso hast Du, Abs, Lily, Alef, Fishergirl, Fisch etc. alle das richtige G"ttesbild.
poe
Hallo poetry,
ich denke ich verstehe was Du meinst und bin da auch ganz bei Dir!
LG
Provisorium