Ich möchte mal ein Thema ansprechen, dass für alle Christen eine Bedeutung haben sollte und sicherlich ein zentrales Thema ist.
Es ist die Frage nach der Taufe.
Welche Bedeutung hat die Taufe für euch? Wie und durch wen sollte sie vollzogen werden?
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Ich möchte mal ein Thema ansprechen, dass für alle Christen eine Bedeutung haben sollte und sicherlich ein zentrales Thema ist.
Es ist die Frage nach der Taufe.
Welche Bedeutung hat die Taufe für euch? Wie und durch wen sollte sie vollzogen werden?
Wichtig ist finde ich, dass man das Christ werden in zwei Schritte gliedert. Wenn man sich bewusst für Jesus als Erlöser entscheidet, dann ist nach heutiger christlicher Auffassung bereits alles vollbracht und man ist errettet von seinen Sünden. Im Normalfall folgt danach die Taufe, sie ist aber ein symbolischer Zusatz und keine Bedingung für die Errettung.
Ich persönlich halte wenig von der Taufe. Ich wurde gleich nach meiner Geburt getauft und hatte mich dazu natürlich komplett bewusst entschieden. Wer behauptet, ungetaufte Menschen seien ohne Taufe verloren, der sollte seine Bibel mal genauer lesen oder einfach mal seinen gesunden Menschenverstand benutzen, ob es Gott wirklich auf ein paar Tropfen Wasser auf der Stirn ankommt oder auf das, was man im Herzen trägt.
Die Taufe
steht am Beginn eines neuen Lebens mit Christus. Zunächst wird jemand über den Inhalt des Glaubens unterrichtet; er erkennt, dass er Jesus Christus braucht; er wird sich Jesus zuwenden, der sein Leben ändert. Schließlich bekennt der Mensch seine Entscheidung für ihn in der Taufe. Sie hat eine tiefe Bedeutung: Wie Jesus Christus starb und am dritten Tag auferstand, so wird ein Mensch beim Untertauchen ins Wasser begraben und er aufersteht zu einem neuen Leben mit Jesus Christus (Römer 6, 3-7). Deshalb werden nach dem Zeugnis des Neuen Testaments Menschen durch Untertauchen getauft, wenn sie Jesus Christus erkennen, sein Wort annehmen und an ihn glauben.
Sicher rettet der Glaube nicht das Werk der Taufe. Wer glaubt und getauft wird, der wird seelig werden, wer nicht glaubt der wird verdammt werden. Aber doch halte ich die Taufe unter umständen für Heilsentscheidend. Buße bedeutet ja mit dem Alten zu brechen und nun sich nach gottes Geboten auszurichten. Somit ist es klar eine Sünde sich nicht Taufen zu lassen wenn man die Erkenntnis darüber gewonnen hat das es ein klarer Befehl von Jesus ist.
Sicher es gibt Menschen die den genannten Vers teilen und sagen: Aha wer nicht glaubt wird verdammt werden. Also reicht wohl auch der Glaube aus. Ich frage mich was das soll. Wollen diese Menschen die Bibel durchforschen um noch möglichst ungehorsam sein zu können und grade noch im rettenen Boot mit drin zu sein? Ein Prediger sagte mal am Tag des Gerichts werden einige Christen zum Himmmel blicken und den Vers sehn: Wer da glaubt und getauft wird der wird seelig werden. Und sie werden immer noch trotzen und sich gegen die Taufe stellen aber die realität wird was anderes zeigen. Wen man aber die Lehre der Taufe nicht kennt und glaubt mit reinen Gewissen das man als Kind getauft worden ist ist ok. Ich denke da wird Gott gnädig sein. Alle erkenntnis ist Stückwerk. Aber wenn ich an Hand der Bibel seh was mit der Taufe gemeint ist würde ich lieber nichts riskieren.
Die Taufe ist die Einbürgerung im Reich Gottes.
Zeuge jetz habe ich dein Komentar bei dem Gesetzestread gesehn und jetz hier. Für dich scheint die Taufe ganz klar Heilsentscheidend zu sein. Welcher Gemeinde gehörst du an?
So steht es geschrieben!
Keiner. Früher gehörte ich zu den Baptisten, daher kenne ich ihre Lehre über die Taufe in und auswendig.Zitat:
Welcher Gemeinde gehörst du an?
Gott hat mir Jesus aber durch die Bibel offenbart, und nicht durch irgendwelche Prediger. Darum war sie für mich schon immer die höchste Autorität. Und ich hab mich immer gewundert, wie freizügig mit der Bibel umgegangen wird. Aber erst als Gott mir offenbarte, daß die sogenannte "Glaubenstaufe" von Menschen, die biblische dagegen vom Himmel ist, hab ich die Baptisten verlassen.
Taufe ist mit absoluter Sicherheit nicht heilsentscheidend .......
Lehit
Alef
Der Ritus an sich nicht, aber der Sinn. Dazu ein Beispiel: du kennst doch die Geschichte mit der Frau, die zwölf Jahre an Blutungen litt, und dann, als sie Jesus berührt, gesund wird?
"Im selben Augenblick fühlte Jesus, daß eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewandt berührt?
Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt?" (Mk. 5:30,31.)
Die Leute, die sich um Jesus drängten, berührten ihn unabsichtlich, oder besser gesagt, ohne etwas von ihm zu erwarten. Und sie bekamen auch nichts.
Die Frau aber berührte ihn mit einer bestimmten Absicht: sie wollte von ihrer Krankheit geheilt werden. Und sie bekamm, was sie wollte. Denn was sagt Jesus zu ihr:
"... dein Glaube hat dir geholfen."
Wer bei der Taufe nichts von Gott erwartet, sondern selbst Gott etwas geben will (wie die Freikirchler), der bekommt auch nichts.
Wer aber bei der Taufe mit Erwartung auf Gott blickt, in der Hoffnung zu bekommen, was Gott in verbindung mit der Taufe versprochen hat, der bekommt es. Denn Gott steht zu seinem Wort.
hallo alef
hängt davon ab, wie man heil definiert.
und dann noch dies:
luk.7.28 Denn ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer als Johannes der Täufer; aber der Kleinste in dem Reich Gottes ist größer als er.
29 Und das ganze Volk, das zuhörte, und die Zöllner haben Gott recht gegeben, indem sie sich mit der Taufe des Johannes taufen ließen;
30 die Pharisäer aber und die Gesetzesgelehrten haben den Ratschluß Gottes für sich selbst wirkungslos gemacht, indem sie sich nicht von ihm taufen ließen.
einen schönen tag noch.
Um vom Ewigen etwas zu erwarten, ist offensichtlich nicht von einer Taufe abhängig. Durch die irrige Meinung, dass Taufe Heilsnotwendig sei, wurden tausende Zwangsgetauft, ja sogar Tote (stellvertretend) werden danach getauft.
Zeuge und Herold, eure Hinweise besagten mitnichten, dass eine Taufe heilsnotwendig sein ist. Du kannst dich tausendmal taufen, bist deswegen nicht mehr Errettet als wenn du nicht getauft bist, schöner Tag hin oder her.
Lehit
Alef
Heil – Rettung hat viele Bedeutungen, soll ich dir nun alles erklären?
Ob nun der Tag schön ist oder nicht .....
Lehit
Alef
Siehst, dann muss ich ja dir doch alles sagen, ......
nur, was hat das hat ja nix mit der Taufe zu tun.
Ob nun schöner Tag oder nicht
Lehit
Alef
hallo alef
sag doch einfach, was du denkst, was notwendig ist, damit ich sehe, was du meinst, was denn heil für dich bedeutet, wozu diese bedeutung dann ohne taufe erlangt werden kann.
und wenn du halt viel schreiben musst, es macht mir nichts aus auch viel zu lesen.
einen schönen tag noch.
Nee, dafür fehlt mir die Zeit ... da es trotzdem keiner Handlung der Taufe bedarf, wie ich oder die Bibel es auch immer schreibt.
Aber trotzdem, ob nun schöner Tag oder nicht
Lehit
Alef
hallo alef
ich hab versucht, deine definition zu erfahren, um zu sehen, ob wir vom selben sprechen. da du das aber nicht kannst oder willst, und auch nicht interressiert bist, was denn der andere darunter versteht, solltest du vielleicht deine meinung gar nicht mehr dazu kundtun. man kann sie nämlich nicht verstehen, auch wenn man es will. du verhinderst es ja selbst. und ein zugehen auf den anderen zeigst du auch nicht.
so frag ich mich:was willst du denn mit deinem beitrag erreichen, wenn du nicht mal in der lage bist, deine begriffswelt zu erklären? oder die des anderen erklären zu lassen?
einen schönen tag noch.
@Zeuge
Du stellst ja schon komische absurde Verbindungen und Vergleiche her, in dem du etwas nicht Passendes in Zusammenhang bringst und es zusammenfügen willst.
Und wenn Mose den Stab ausstreckte, dann war es Moses Auftrag, die eherne Schlange bewahrte nur zeitgebunden, und wurde später durch Hiskia zerstört, da damit Widergöttliches und Zweckbestimmtes praktiziert wurde und Naeman war Aussätzig und befolgte den Rat des Mannes Gottes.
Die Taufe ist nicht zu einem Heil oder Errettung notwendig, wie absurd! Jesus lehrte nirgends, dass eine Taufe für das Heil Bedingung sei.
Lehit
Alef
@herod
Was ich tun und lassen kann, darf dir nun wirklich egal sein, und Vorschriften kannst du andern nicht machen. Aber ich verstehe, dass da nichzt alles in dein Hirn (Schema) passt. Lass auch deine Vorstellungen, wie andere sein sollen. Du verkriechst dich ja selber in einer Blackbox, aber andere willste belehren? Soso ...
Du unterstellst irrig, dass ich nicht fähig wäre, mich zu erklären, solches ist schlicht und einfach üble Nachrede! Du gibt dir ein treffendes Zeugnis .....
So ist es ist auch nicht einfach nur meine Meinung, dass eine Taufe nicht Heilsnotwendig ist, denn solches wird nicht von Jesus gelehrt.
Ob nun der Tag schön oder weniger schön ist,
lehit
Alef
Dann lerne zuerst zu lesen
Jesus lehrte nirgends, dass eine Taufe notwendig ist zum Heil. Ist das zuwenig neutestamentlich? Aber mit tausenden von Worten lässt sich auch solches herum biegen, so wie man an vielen Orten Gewalt antut, und Dinge anders lehrt, als Jesus es lehrte und "altes" bestätigte.
Lehit
Alef
hallo alef
wenn ich nicht lesen könnte, würde ich dir wohl kaum antworten.
und über jeweiliges verständnis der schrift sollte man nicht streiten. schon gar nicht, wenn man seine eigene sicht nicht verständlich machen kann/will.
daher: ende. bring nun wie immer dein abschlusswort.
einen schönen tag noch.
Herod
Oh, du hast nix mehr zu sagen, da du bei deinem Unverständnis angelangt bist. OK
Tag hin oder her, wie er sich auch immer gestalten wird.
Lehit
Alef
Nun will ich mal euren Dialog unterbrechen und in Sachen Taufe darauf hinweisen, welches Beispiel uns Christus gab:
Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müßte von dir getauft werden und du kommst zu mir? Jesus antwortete ihm: Laß es nur zu! Denn so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen Matth. 3:13-15
Wenn Christus sich taufen ließ, um die Gerechtigkeit ganz zu erfüllen, wie können wir sagen, die Taufe wäre nicht notwendig? So dachten wohl die Pharisäer:
Doch die Pharisäer und die Gesetzeslehrer haben den Willen Gottes mißachtet und sich von Johannes nicht taufen lassen. Lk 7:30
Einer der Pharisäer war Nikodemus. Er muss sich wohl Gedanken gemacht haben. Da er ein führender Jude war, suchte er Jesus des Nachts auf, denn er wollte nicht gesehen werden. Er sagte zu Jesus:
Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist. Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn nicht jemand von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Nikodemus fragt weiter und Jesus antwortet ihm:
Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Die Taufe stellt eine Neugeburt aus Wasser dar. Die Neugeburt aus Geist ist ein anderes Thema.
Deutlicher kann man wohl nicht mehr die Taufe, die von Christus gelehrt wurde, darstellen. Die Dringlichkeit der Taufe hat er durch sein eigenes Beispiel bezeugt, obwohl sie für ihn tatsächlich nicht nötig war und hat sie mit dem zweimaligen "amen" in seiner Belehrung an Nikodemus bekräftigt.
"Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; ..." (Mk.
"...: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen." (Joh. 3:5.)
"...: Kehrt (denkt) um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." (Apg. 2:38.)
"Was zögerst du noch; Steh auf, laß dich taufen, und deine Sünden abwaschen, und rufe seinen Namen an!" (Apg. 22:16.)
"... die Taufe, die jetzt euch rettet, ... dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi." (1Pet. 3:21.)
"Wißt ihr denn nicht, daß wir alle, die wir auf Christus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und (damit) wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so /sollen/ auch wir als neue Menschen leben." (Röm. 6:3,4.)
"Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt." (Gal. 3:26,27.)
"In ihm habt ihr eine Beschneidung empfangen, die man nicht mit Händen vornimmt, nämlich die Beschneidung, die Christus gegeben hat. Wer sie empfängt, sagt sich los von seinem vergänglichem (sündhaften) Körper.
Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.
Ihr wart tot infolge eurer Sünden, und euer Leib war unbeschnitten; Gott aber hat euch mit Christus zusammen lebendig gemacht und uns alle Sünden vergeben." (Kol. 2:11-13.)
"Wir haben also die Zufersicht, Brüder, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten.
Er hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch.
Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist,
laßt uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewißheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Besprenung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.
Laßt uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu." (Hebr. 10:19-23.)
"Er hat uns gerettet - nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens - durch das Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist." (Tit. 3:5.)
Diese Taufe rettet auf jeden Fall! Und nur diese Taufe zählt. Denn bei der Taufe geht es nicht um den Ritus, sondern um den Sinn:
"Wißt ihr denn nicht ...? ... Wir wissen ... So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, ..."
Dieses "sich für die Sünde für tot halten" ist an die Taufe geknüpft. Wo die Taufe nicht so erklärt wird, war sie umsonnst.
Joh 3,5. Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.
Hier ist garantiert kein Taufwasser gemeint, nimmt doch hier Jesus Bezug auf Hesekiel 36,25ff.
In der Taufe wird man nicht geboren. Jesus nimmt hier keinen Bezug zur Taufe.
Dieses Wasser hier hat ebenso eine Symbolische Bedeutung und meint nun wirklich keine äussere Handlung. Wasser hat verschiedene Bedeutung im jüdischen.
Somit stellt die Taufe keine Geburt dar, und die Taufe rettet auch nicht, sondern UMKEHR!
Lehit
Alef
Nein. Aber im Wasser stirbt man, wie die erste Welt. Und nur Noa mit seiner Familie kamen aus dem Wasser heraus, wurden sozusagen, für die neue Welt wiedergeboren.
Symbolische oder sinnbildliche?Zitat:
Dieses Wasser hier hat ebenso eine Symbolische Bedeutung und meint nun wirklich keine äussere Handlung. Wasser hat verschiedene Bedeutung im jüdischen.
Die Taufe stellt den Tod des alten Menschen (des Sünders) dar. Und nur wer als Sünder gestorben ist, kann als Gerechter und Heiliger wiedergeboren werden. Denn die Wiedergeburt ist die Teilhabe an der Auferstehung Jesu Christi:Zitat:
Somit stellt die Taufe keine Geburt dar, und die Taufe rettet auch nicht, sondern UMKEHR!
"Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten." (1Pet. 1:3.)
"Ihr wart tot infolge eurer Sünden, ...; Gott aber hat euch mit Christus zusammen lebendig gemacht ..." (Kol. 2:13.)
"Er hat uns mit Christus auferweckt ..." (Eph. 2:6.)
Das ist die Wiedergeburt. Aber wie will jeman an der Auferstehung Jesu Anteil haben, wenn er an seinem Tod nicht Anteil genommen hat?
Nein, Zeuge, im Wasser stirbt man nicht, Fische leben im Wasser. Und wenn nun "Menschenfischer" diese Fische aus dem Wasser holen wollen, geht es ans Leben. Aber das ist auf einer anderen Ebene als die Taufe.
Taufe, also die wirkliche Taufe stellt nicht den Tod dar.
Und auch wenn du nun versuchst, dies als Tod hinzustellen, so ist die Taufe dennoch keine Heilsbedingung.
Wiedergeburt ist etwas anders als die Taufe.
Lehit
Alef
Wenn du ein Fisch bist ...
Vielleicht die Taufe, mit der du getauft wurdest. Aber die biblische Taufe stellt den Tod dar.Zitat:
Taufe, also die wirkliche Taufe stellt nicht den Tod dar.
"Wißt ihr denn nicht, daß wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod ..." (Röm. 6:3.)
In das Reich Gottes kommen keine Sünder rein. Jeder muß ans Sünder sterben, und als Heiliger wiedergeboren sein, um ins Reich Gottes reinzukommen.Zitat:
Und auch wenn du nun versuchst, dies als Tod hinzustellen, so ist die Taufe dennoch keine Heilsbedingung.
Die Taufe ist ein Bestandteil der Wiedergeburt.Zitat:
Wiedergeburt ist etwas anders als die Taufe.
Soso, Wasser ist tödlich, aber weshalb wohl lebendiges Wasser, reines Wasser, durch Wasser geboren, Quelle des Heils ....
Nein, die biblische Wasser-Taufer, wie es Jesus lehrte, stellt absolut nicht den Tod da.
Gut zu wissen, dass auch sogenannte Heilige wieder sündigen und somit zu Sünder werden, aber das hat nun wieder nix mit der Taufe zu tun.
Die Taufe ist keineswegs ein Bestandteil der Wiedergeburt, und auch nicht Heilsnotwendig.
Lehit
Alef
Christus spricht auch von lebendigen Wasser. Wenn man die Taufe auch als tauchen versteht, dann kommt der Täufling aus lebendigem Wasser hervor, reingewaschen und von Sünde befreit. Christus hat sich immer wieder als Quelle des Lebendigen Wassers bezeichnet. Diese Neugeburt aus Wasser kann auch sinnbildlich gesehen werden wenn ein Mensch von einer Frau geboren wird. Das Ungeborene, das sich den Weg bahnt aus der mit Wasser gefüllten Fruchtblase hinaus in die Welt.
Rein und unschuldig.
Hoffen wir doch sehr, dass es lebendiges, also fliessendes Wasser ist, worin man leben kann, und was auch zu einer Taufe notwendig ist, und nicht etwas totes, abgestanden Wasser oder ein paar Wassertropfen..... darin lässt sich kaum was waschen, es bleibt stinkend.
Nur, diese Wassertaufe ist immer noch keine Heilsnotwendigkeit, da durch eine Taufe, oder Waschung ebenso wenig zu bewirken ist wie durch Opfer.
Es ist doch auch eine Widersprüchlichkeit, wenn behauptet wird, dass allein der Glaube „selig“ macht (wobei der Glaube ja leben soll, sich in Taten (pl.) erweisen soll), und nun will man aber doch wieder eine Taufe, eine Handlung zu einer notwendigen Bestimmung für das Heil bedingen.
So fügt man das eine zum andern, dies musst du Glauben und jenes auch noch dazu, damit du wirklich Ewiges Leben haben wirst, und die Liste wird immer länger, oder so wie es dann Ignatuis im 2. Jahrhundert postitulierte:
„Das Abendmahl ist das Heilmittel der Unsterblichkeit“,
..... das heisst und bedeutet, immer weiter weg von der einfachen und klaren Lehre Jesu, ein Zaun nach dem andern wird errichtet, und genau dagegen hatte sich ja Jesus bei den Schriftgelehrten gewehrt.
Lehit
Alef
Also reden wir hier von einer Mysterientaufe? Sich auf den Tod taufen zu lassen entstammt bekanntlich den Mysterienkulten, wo eine Vereinigung mit dem strebenden Gott (Attis, Osiris, Mithras, Dionysios, etc) stattfindet. All dies hat kaum was mit der Jochanantaufe zutun und ebenso wenig mit der Taufe, welche Jesus propagierte, übrigens die gleich wie Jochanan, teilweise wie die der Essenern (siehe unten) und große Teile der Pharisäer predigten. Also eine Umkehrtaufe, Bußtaufe.Zitat:
"Wißt ihr denn nicht, daß wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod ..." (Röm. 6:3.)
Genau hier beginnt der Mysterienkult, bei Paulus, der damit eine, in der ganzen Antike üblichen Kulttaufe, propagierte. Aber bekanntlich interessierte Paulus nicht der irdische Jesus und was er lehrte (2. Kor.) nur sein „auferstandener Gottessohn“ welchen er in der Wüste Arabia / Judäa fand. Das dann Paulus auch noch die Idee einer geistigen Auferstehung und Neugeburt aus der Wüste Arabia – was nichts anderes bedeutet, dass er bei den Essenern war, mitgebracht hat, mag nicht verwundern.
Absalom
Die Taufe ist kein Bund, so lehrte es Jesus nicht. Und wenn von des Menschen Seite ein Bundzeichen gewählt wird, kann man irgendetwas machen. Und auch dann ist es keineswegs eine Heilsbedingung.
Lehit
Alef
Zeuge, aha, jetzt ist es auf einmal der Sinn, also so wie es jeder interpretieren kann.
Aber um von Gott etwas zu erwarten, muss ich mich nicht taufen lassen ... also wiederum nicht heilsnotwendig ...
Lehit
Alef
Keine Taufe der Welt erschafft einen neuen Menschen! Wäre es so, dann sähe unsere Welt, die in den letzten 1000 Jahren maßgeblich von Christen geprägt wurde, wahrlich anders aus.
Ich kenne wahrlich genug Christen, die auch nach der Taufe, die gleichen Probleme hatten, die gleichen Ängste hatten, die gleichen Zweifel und auch Hoffnungen. Wenn etwas Tod ist, dann ist es Tod und nicht als Plagiat weiter existent. So etwas nennt man auch Selbstbetrug, indem ich mir einrede, ich bin nun Tod und neu geboren worden, allerdings hat sich mein Leben dadurch nicht schlagartig verändert und ich bin jetzt noch nicht ganz heilig und voller Gottesweisheit. Wenn ich für etwas Tod bin, dann ist das defakto so. Der Begriff Tod bedeutet etwas Endgültiges und Abschließendes. Kein Toter kann sündigen, ein Getaufter sehr wohl.
Jesus lehrte nicht umsonst: Sinnet um! (Übrigens hat er nie gesagt: Kehrt um!) Umsinnung ist ein Prozess, der in der Taufe seinen Anfang nimmt, indem sich der Umsinnende selbst (nicht durch andere, es sei denn man sei körperlich behindert), Gott weiht und sich dazu auch taucht – wäscht. Das war das Wesen der Taufe des Jochanan und das war das Wesen der Taufe Jesu, die in ganz Israel von vielen Menschen so verkündet und praktiziert wurde.
Die Erweiterung der Taufe auf mystische Faktoren fingen zuerst im Judentum durch die Essener an, deren Lehren Paulus ja vielfach übernimmt und findet durch das Todeselement seinen endgültigen Platz unter den Mysterientaufen.
Dazu folgendes Beispiel: Auf den geopferten Gott weihen wir uns, wir begraben uns mit deinem heiligen Blut, durch sein Blut stehen wir auf aus dem Hades der Unterwelt und der Siegeskranz leuchtet auf unserem Haupt. Wir sind neu geboren, Göttlichkeit ist unser Kleid. (Aus den Mithräen).
Tertullian schreibt, dass auch die Heiden eine Taufe kennen, sowohl in den ägyptischen Isismysterien als auch im Mithraskult. Sie schreiben ihren Göttern dieselbe Wirkung zu, welche Christus in der Taufe vollbringt, nämlich die Sündenvergebung.
Absalom