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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Wiesbaden
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    1.523

    Standard

    @fishergirl
    Du hast geschrieben:ich liebe solche gespräche allerdings lieber aug in aug.
    beim posten passiert es schnell, das nicht das gesamte gesehen wird, sondern das etwas rausgepickt wird.
    meist ergibt sich bei achtsamen lesen allerdings die beantwortung schon im gesamten post ansich.


    In der Tat. Das Posten in einem Forum hat diesen Nachteil. Meiner Meinung geschieht ähnliches auch beim lesen der Bibel und dann sind wir ein wenig wie die Hühner (ich mag Hühner sehr gerne – lebendige), die vor lauter Picken den Horizont aus den Augen verlieren.
    Aber so sind wir Menschen. Ein bunter Zoo. Da gibt es besagte Hühner, Esel, stolze Adler, von Schweinen hab´ich auch schon gehört, aber das wunderbare ist, dass wir alle auf dem „Weg derMenschwerdung“ sind. Nicht das wir noch keine Menschen seien, dass sind wir sehr wohl. Aber der „Weg der Menschwerdung“ ist nichts abgeschlossenes. Der Horizont ist offen. Wir dürfen mal Huhn, Esel, Schwein sein, aber solange wir nicht darauf beharren, bleibt der Horizont geöffnet. Und das ist leben in Gott. Da bin ich nicht mehr Huhn, Esel, Schwein und auch nicht Provisorium da lausche ich denn auf das Wunder! Draußen stehen wie drinnen, begreifen und umgriffen werden, schauen und zugleich das Geschaute selbst sein, halten und gehalten werden - das ist das Ziel, wo der Geist in Ruhe verharrt, der lieben Ewigkeit vereint. Das ist mein Ziel, mein leben in Gott.

    LG
    Provisorium

  2. #2
    dispicio Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    @fishergirl
    Du hast geschrieben:ich liebe solche gespräche allerdings lieber aug in aug.
    beim posten passiert es schnell, das nicht das gesamte gesehen wird, sondern das etwas rausgepickt wird.

    In der Tat. Das Posten in einem Forum hat diesen Nachteil. Meiner Meinung geschieht ähnliches auch beim lesen der Bibel und dann sind wir ein wenig wie die Hühner (ich mag Hühner sehr gerne – lebendige), die vor lauter Picken den Horizont aus den Augen verlieren.
    Ja, so sehe ich das auch. In diesem Rauspicken, dem selektiven Wahrnehmen, besteht unser Verhältnis zur Welt - wir können gar nicht anders. Den Weitblick, der uns über den individuellen Horizont hinaus trägt, erhalten wir durch den Austausch mit anderen - und nicht etwa dadurch, dass wir unsere subjektive Sicht auf die Welt durch spezialisiertes Studium vertiefen. Auch eine Expertenmeinung bleibt eine eindimensionale Einzelansicht. Und deswegen beschreibst Du es meiner Meinung nach ebenso treffend wie poetisch, wenn Du schreibst:
    Zitat Zitat von Provisorium
    ...aber solange wir nicht [...] beharren, bleibt der Horizont geöffnet. [...] da lausche ich denn auf das Wunder! Draußen stehen wie drinnen, begreifen und umgriffen werden, schauen und zugleich das Geschaute selbst sein, halten und gehalten werden - das ist das Ziel, wo der Geist in Ruhe verharrt, der lieben Ewigkeit vereint. Das ist mein Ziel, mein leben in Gott.
    Danke dafür!


 

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