Da täuschst du dich sehr.In Syrien kommen jeden Tag unzählige Kinder um. Der Russe bedroht die Ukraine. Gewalt, Hunger Terror überall. Doch in Deutschland .... Steuerschulden, sonst nichts.
Alles erscheint in den Nachrichten - nicht nur Hoeneß.
Da täuschst du dich sehr.In Syrien kommen jeden Tag unzählige Kinder um. Der Russe bedroht die Ukraine. Gewalt, Hunger Terror überall. Doch in Deutschland .... Steuerschulden, sonst nichts.
Alles erscheint in den Nachrichten - nicht nur Hoeneß.
Moment mal, wie soll denn das gehen? Wie kannst du das alles wissen, wenn die Täter anonym blieben?
Renate, du weichst mir aus mit deinem Lamento über die bösen Medien, aber ich will es jetzt von dir wissen: Wie hätte das Gericht im Fall Hoeneß entscheiden sollen, aus deiner christlichen Sicht? Vergebung? Laufenlassen? Mit der Konsequenz, dass es in den nächsten Jahren nicht 60.000 Steuerbetrüger geben würde, sondern eher 6 Millionen?
Du wirst keinen einzigen Beitrag von mir finden, in dem ich die Höhe der Strafe kritisiert habe. Ich glaube schlimmer als die Haftstrafe wiegt der gebündelte Hass. Das ist nicht christlich. Uli Hoeneß hat eine Straftat begangen, er kam vor Gericht und wurde verurteilt. Dazu hätte es die Medienhetze nicht gebraucht. Die Strafe fiel höher aus, als manche Strafen von Gewaltverbrechern an Kindern und Erwachsenen. Meinetwegen, wenn das unser Rechtsystem so vorsieht. Aber der gebündelte bundesweite Hass, die Schmähungen und die Hetze war viel Höher als bei Gewaltverbrechern.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
(1. Korr. 13,13)
@Sunigol
Moment mal, wie soll denn das gehen? Wie kannst du das alles wissen, wenn die Täter anonym blieben?
Sonntag um 11/ Uhr Helmut Markwort / Sonntags Stammtisch
Habe ich gestern im BR 3 gesehen!
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
(1. Korr. 13,13)
Medienhetze?
Ich sehe keine Medienhetze.
Hoeneß ist eben ein aktuelles Thema - und dann wird über das Thema berichtet.
So funktioniert Öffentlichkeit.
Hass habe ich nirgends gelesen.
Vielleicht lesen wir verschiedene Zeitungen?
Also, mal sehen, ob ich das richtig zusammenbekomme:
Wenn andere Leute ungeprüft nachplappern, was sie irgendwo gehört oder gelesen haben, dann ist das übelste Hetze und nicht christlich. Solche Leute als "hirnlosen Pöbel" zu bezeichnen, ist völlig in Ordnung.
Wenn aber Renate nachplappert, was Helmut Markwort im Bayerischen Fernsehen gesagt hat (und was sie ebensowenig nachprüfen kann, oder etwa doch? **), dann ist das ... dann ist das ... ach, keine Ahnung was das ist, jedenfalls was völlig anderes.
Stimmt das so in etwa? Dann habe fertig.
Sunigol
** Vermutlich stehts so oder ähnlich in der nächsten Focus-Ausgabe, und damit ist dann bewiesen, dass es stimmt ...
Geändert von Sunigol (18.03.2014 um 14:10 Uhr)
Helmut Markwort hatte Gisela Friedrichsen zu Gast, die seit 25 Jahren Gerichtsreporterin beim Spiegel ist. Sie hat die Angaben von Herrn Markwort bestätigt. Wäre ja noch schöner, wenn man niemanden mehr zitieren dürfte, oder. Sich aufhetzen zu lassen ist doch etwas anderes, als jemanden zu zitieren oder sich auf jemanden zu beziehen.
Über wen wir uns aufzuregen haben entscheiden doch hauptsächlich die Medien. Hätten die sich in den letzten beiden Wochen dafür entschieden über Edathy zu berichten , hätte sich der Großteil der Deutschen über ihn aufgeregt.
In diesem speziellen Fall, den Großteil der Menschen als hirnlosen Pöbel zu bezeichnen, tut keinem weh und hetzt niemanden auf. Gleichwohl ich nicht stolz darauf bin! Der Hass auf eine einzelne Person aber ist da schon was anderes.
Wir hatten als ganz große Buhmänner der Nation, in der letzten Zeit: Guttenberg, Wulff und Hoeneß. Waren das sicher die größten Verbrecher? Vergewaltiger, Kindermörder, Pädophile waren nicht darunter. Ist die Tat einer dieser drei Herren wirklich so viel schlimmer als die anderer Verbrecher? Ist die Frage nicht legitim, wer unsere Wut lenkt und warum.
Geändert von Renate (18.03.2014 um 18:46 Uhr)
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
(1. Korr. 13,13)
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