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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    ... wenn man an sexuelle Lüste gebunden ist,...
    ...dann handelt es sich um Sexsucht. Jede Art von Sucht gilt es zu vermeiden, sowie jedes Laster welches an uns hängt.

    Die seltsame Meinung dass Sexualität nur der Fortpflanzung dienen soll, entspringt wohl auch einer Sucht. Der Sucht irgend einer Kirchenorganisation zu dienen. Im durschnitt haben wir Deutsche weniger als 2 Kinder, runden wir also auf auf 2.

    Digido, Du bist also der Meinung, 2x Sex im Leben reicht für 2 Menschen?

    Sexualität ist ein Geschenk unseres Schöpfers und dient nicht nur der Fortpflanzung.

    Sexualität zwischen 2 Menschen die in wahrer Liebe mit einander verbunden sind, ist wertvoll für Körper und Seele, denn es dient zum Austausch von Fluiden und verbindet.

    Wir sollten unsere Triebe beherrschen und nicht von unseren Trieben beherrscht werden.

    Nicht vergessen: Gott macht keine Fehler!


    ...
    ...ja dazu gar keine Lust mehr verspüre...
    PS:
    Du bist nicht verpflichtet Sex zu haben! Weder Deiner Kirche noch Deinem Schöpfer gegenüber :-)
    Geändert von daVinnci (25.08.2015 um 16:01 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    ...dann handelt es sich um Sexsucht. Jede Art von Sucht gilt es zu vermeiden, sowie jedes Laster welches an uns hängt.

    Die seltsame Meinung dass Sexualität nur der Fortpflanzung dienen soll, entspringt wohl auch einer Sucht. Der Sucht irgend einer Kirchenorganisation zu dienen. Im durschnitt haben wir Deutsche weniger als 2 Kinder, runden wir also auf auf 2.

    Digido, Du bist also der Meinung, 2x Sex im Leben reicht für 2 Menschen?

    Sexualität ist ein Geschenk unseres Schöpfers und dient nicht nur der Fortpflanzung.

    Sexualität zwischen 2 Menschen die in wahrer Liebe mit einander verbunden sind, ist wertvoll für Körper und Seele, denn es dient zum Austausch von Fluiden und verbindet.

    Wir sollten unsere Triebe beherrschen und nicht von unseren Trieben beherrscht werden.

    Nicht vergessen: Gott macht keine Fehler!



    PS:
    Du bist nicht verpflichtet Sex zu haben! Weder Deiner Kirche noch Deinem Schöpfer gegenüber :-)
    Hallo daVinci,
    ich meine zum Sex muss kein Mensch aufgefordert werden. Zweimal Sex im Leben werden wohl die wenigsten Menschen haben.
    Aber es kommt eben nicht von ungefähr, dass überall, wo man ernsthaft mit Gott eins werden, oder vom Leiden erlöst werden will (Buddhismus) sexuelle Enthaltsamkeit predigt.
    Das kann man natürlich einem Normalbürger nicht zumuten. Aber man sollte wissen, was die Tendenz ist.

    Es hat keinen Zweck da jemandem etwas vorzuschreiben. Ich empfinde jetzt sexuelle Enthaltsamkeit als große Befreiung, während ich das früher, wo ich aus bestimmten Gründen dazu genötigt war, es als eine unerträgliche Last empfand, die mich kaputt gemacht hat.

    LG,
    Digido

  3. #3
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    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Das kann man natürlich einem Normalbürger nicht zumuten.
    PS. wer ist denn der "Normalbürger" und wer sind die anderen? *grübel*
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  4. #4

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    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    PS. wer ist denn der "Normalbürger" und wer sind die anderen? *grübel*
    Eben diejenige, denen man überall auf der Straße und in den Kirchen begegnet. Mönche, Nonnen, Eingeweihte sind die anderen.

    LG,
    Digido

  5. #5

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    Selbst vom Hunger und Durst kann man frei werden, wenn das die Menschen glauben.
    Digidi, das ist ja toll. Kannst Du dazu nähere Infos geben? Dann kann ich doch eine Menge Geld sparen.

    Kennst Du Menschen die durch ihren Glauben daran keinen Hunger und Durst haben, auch wenn sie nicht essen und trinken.?

    Gehörst Du dazu? Falls nein warum nicht?

  6. #6
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    Danke schonmal für eure Antworten :)

    Es geht auch nich darum das mir evtl. einer was schreibt was mir nicht gefallen wird.. ich will eure Meinungen dazu wissen, egal wie die aussehen.

    @Digido

    a. das ist wieder ein Thema, wo es sehr turbulent zugehen könnte.
    Sexualität ist zur Fortpflanzung da. Nicht um Spaß zu haben. Das lehrt die Kirche, und dem stimme ich zu. Da dies der alleinige Zweck ist, sollte sich die Frau verhüllen, da bei ihr - anders als beim Mann - die Reize mehr hervortreten.Es geht also darum,nicht unnötig stimuliert zu werden.


    okay. Das heisst wenn ich mit einem Mann schlafen würde obwohl ich mit ihm nicht zusammen bin und auch nicht vorhabe mit ihm ein Kind zu zeugen dann verhalte ich mich sündig? Schlecht?
    Du sagst auch, Sexualität ist zur Fortpflanzung da, nicht um Spaß zu haben. Heisst das, Sex darf nicht Spaß machen? Und was wenn es mir dabei gar nicht darum gehen würde Spaß zu haben sondern darum Nähe zu fühlen? Ist es was schlechtes wenn man sich Nähe wünscht?
    Wie meinst du das bei der Frau treten die Reize mehr hervor als beim Mann? Weil wir Brüste haben? Weil wir lange Haare haben? Weil wir uns vll schminken und enge Kleidung anziehen?
    Ich kenne aber auch Jungs die sehr auf ihr Aussehen achten und das auch gerne nach aussen zeigen. Die 3 Mal in der Woche in die Muckibude gehn, mit Absicht ein enges Muskelshirt tragen damit man ihre Statur sehen kann. Die ihre Tattoos zeigen oder damit prahlen wie sie ausgestattet sind. Ist das nicht auch hervortreten von Reizen? Könnte sich da nich auch ne Frau von stimuliert fühlen. Dann könnte man auch den Männern sagen das es unnötig die Frauen reizt und sie sich bitte weite Schlabbersachen anziehen sollen und nicht über solche Themen reden sollen. Und sind es nich grade die Jungs die eine Bettgeschichte nach der anderen haben? Wieso gelten Mädchen als schlecht wenn sie wechselnde Partner haben und Männer nicht?

    Liebe ist etwas anderes als Sex, auch wenn das gern vermischt wird. Aber die Realität ist immer wieder, beim Sex geht es nur um Selbstbefriedigung.


    Ich muss zugeben.. in meinem Kopf geistert das auch rum. Es fällt mir oft schwer Sex und Liebe als Einheit zu sehn. Oder das das eine aus dem anderen resultiert. Ich denke oft, Sexualität ist einfach nur Lustbefriedigung. Ich weiss aber das es viele Menschen gibt die es anders sehen und erleben und das macht mir iwo auch Hoffnung das die Menschen nicht nur Triebgesteuert sind.
    Du schreibt du lebst ohne Sexualität weil du dich befreit hast davon. Wie gehts dir damit? Vermisst du nicht zwischenmenschliche Nähe?
    Ist eig wenn Menschen enthaltsam leben die Gefahr da, das sie vereinsamen oder ka.. iwie seelisch krank werden?

    @Sunigol

    Sünde" ist ein doofer Begriff. Aber man muss sich mal in frühere Zeiten zurückversetzen: Es gab keine Verhütungsmittel, d.h. wenn zwei ohne feste Partnerschaft miteinander schliefen, war die Chance groß, dass die Frau anschließend schwanger und in großen Schwierigkeiten war. Es war einfach eine Frage des Anstands, nur dann mit einem Menschen zu schlafen, wenn man auch bereit war, eine Familie mit ihm zu haben.


    Stimmt. Hab ich grad nichso aufm Schirm gehabt.

    Genau das dürfte es sein. Und jetzt frag dich mal, wie wichtig es wirklich ist, was "die Religion" davon hält.


    Tatsächlich ist das ne Frage die mich ultra hin und her reisst in meinen Gedanken. Vll ist es wirklich die Erziehung und Prägung wie du sagst. Aber in meinem Hinterkopf ist da immer die Angst das an all dem vll doch was dran ist und ich von Gott bestraft werde weil ich Sexualität ohne Partnerschaft kenne.
    Ich schwanke immer so.. einerseits ists mir scheiss egal was die Kirche oder die Religionen davon halten weil ich denke Gott hat uns mit der Sexualität geschaffen, warum soll das also schlecht sein. Andererseits ist da auch Angst.

    @daVinnci

    ...dann handelt es sich um Sexsucht. Jede Art von Sucht gilt es zu vermeiden, sowie jedes Laster welches an uns hängt.
    das heisst wenn einem Sexualität iwann so sehr gefällt das man auf sie nicht mehr verzichten will, dann wird man Sexsüchtig?

    Die seltsame Meinung dass Sexualität nur der Fortpflanzung dienen soll, entspringt wohl auch einer Sucht. Der Sucht irgend einer Kirchenorganisation zu dienen.




    Sexualität ist ein Geschenk unseres Schöpfers und dient nicht nur der Fortpflanzung.

    Sexualität zwischen 2 Menschen die in wahrer Liebe mit einander verbunden sind, ist wertvoll für Körper und Seele, denn es dient zum Austausch von Fluiden und verbindet.
    Ka was Fluide sind aber das klingt sehr schön :)

    LG Thalestris
    Geändert von thalestris (25.08.2015 um 16:33 Uhr)
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  7. #7

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    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Danke schonmal für eure Antworten :)

    Es geht auch nich darum das mir evtl. einer was schreibt was mir nicht gefallen wird.. ich will eure Meinungen dazu wissen, egal wie die aussehen.

    @Digido

    [COLOR=#3E3E3E]

    okay. Das heisst wenn ich mit einem Mann schlafen würde obwohl ich mit ihm nicht zusammen bin und auch nicht vorhabe mit ihm ein Kind zu zeugen dann verhalte ich mich sündig? Schlecht?
    Liebe thalestris,
    ich will nicht moralisieren. Aber ich gehe davon aus, dass man nur mit jemandem schlafen sollte, mit dem man ein Leben lang zusammenleben möchte. Das würde im Endeffekt bedeuten: Keinen Sex vor der Ehe. So war es früher auch allgemeiner Konsens unter Christen.
    Diese Ratschläge - mehr können es ja nicht sein - haben eben den Sinn ein harmonisches Leben zu ermöglichen. Alles andere ist etwas kurzschlüssig.
    Du sagst auch, Sexualität ist zur Fortpflanzung da, nicht um Spaß zu haben. Heisst das, Sex darf nicht Spaß machen?
    Sex macht Spaß. Von dürfen kann da gar keine Rede sein. Spaß sollte auch nicht unterdrückt werden.
    Und was wenn es mir dabei gar nicht darum gehen würde Spaß zu haben sondern darum Nähe zu fühlen? Ist es was schlechtes wenn man sich Nähe wünscht?
    Es ist natürlich, besonders für eine Frau, dass sie Nähe sucht. Aber das führt eben schnell zu etwas anderem, auch ohne dass man das vorher im Sinn hatte.
    Deshalb hatte man in anderen Kulturen früh geheirat.
    Wie meinst du das bei der Frau treten die Reize mehr hervor als beim Mann? Weil wir Brüste haben? Weil wir lange Haare haben? Weil wir uns vll schminken und enge Kleidung anziehen?
    Ja, bei uns treten die Reize nicht so hervor, und das Schminken und die enge Kleidung dient ja dazu Männer zu reizen. deshalb macht man ja das. "Sieh´ bin ich nicht begehrenswert?"
    Ich kenne aber auch Jungs die sehr auf ihr Aussehen achten und das auch gerne nach aussen zeigen. Die 3 Mal in der Woche in die Muckibude gehn, mit Absicht ein enges Muskelshirt tragen damit man ihre Statur sehen kann. Die ihre Tattoos zeigen oder damit prahlen wie sie ausgestattet sind.
    Klar, die wollen auch imponieren. Aber ich weiß ja nicht, ob dadurch eine Frau unmittelbar sexuell gereizt wird. Ich hab`noch keine gefragt. Kannst Du mir das sagen?

    Ist das nicht auch hervortreten von Reizen? Könnte sich da nich auch ne Frau von stimuliert fühlen.
    Dann könnte man auch den Männern sagen das es unnötig die Frauen reizt und sie sich bitte weite Schlabbersachen anziehen sollen und nicht über solche Themen reden sollen.
    Schmunzel. Ja, Schlabbersachen stoßen sicher ab!

    Und sind es nich grade die Jungs die eine Bettgeschichte nach der anderen haben? Wieso gelten Mädchen als schlecht wenn sie wechselnde Partner haben und Männer nicht?
    ]

    Das ist genauso schlecht, wie bei den Mädchen. Ich weiß auch nicht, wieso sich das herausgebildet hat, dass das bei Männern eher erlaubt sein soll. Vielleicht von den Zeiten, als es wirklich noch darum ging viele Kinder zu zeugen. Da hat man dann mehrere Frauen gehabt.

    Ich muss zugeben.. in meinem Kopf geistert das auch rum. Es fällt mir oft schwer Sex und Liebe als Einheit zu sehn. Oder das das eine aus dem anderen resultiert. Ich denke oft, Sexualität ist einfach nur Lustbefriedigung. Ich weiss aber das es viele Menschen gibt die es anders sehen und erleben und das macht mir iwo auch Hoffnung das die Menschen nicht nur Triebgesteuert sind.
    Du schreibt du lebst ohne Sexualität weil du dich befreit hast davon. Wie gehts dir damit? Vermisst du nicht zwischenmenschliche Nähe?
    Meine Partnerin hatte früher auch immer behauptet, dass Sex mit Liebe zusammenhinge, aber immer mehr ist sie selbst dahintergekommen, dass das nicht stimmt.
    Ich habe zwischenmenschliche Nähe. Nur keinen Sex mehr mit meiner Partnerin.
    Ist eig wenn Menschen enthaltsam leben die Gefahr da, das sie vereinsamen oder ka.. iwie seelisch krank werden?
    Das kommt auf den Menschen darauf an. Ich fühle mich am glücklichsten allein. Da muss man auf niemand acht haben und Rücksichtnehmen. Deshalb ist es entspannend.
    Krank kann man natürlich werden, wenn man glaubt, Einsamkeit, sei etwas Schlimmes, Enthaltsamkeit sei etwas Schlimmes. Es kommt immer auf den Glauben (d.h. die Vorstellungen) an, wie etwas wirkt.

    LG,
    Digido
    Geändert von Digido (25.08.2015 um 16:59 Uhr)

  8. #8
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    Hey Digido,

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Liebe thalestris,
    Klar, die wollen auch imponieren. Aber ich weiß ja nicht, ob dadurch eine Frau unmittelbar sexuell gereizt wird. Ich hab`noch keine gefragt. Kannst Du mir das sagen?
    ich bin natürlich nicht "die Frauen", kann das also nur aus meiner Sicht beantworten. Ich bin zwar nicht so das ich bei jedem hübschen Kerl der an mir vorbei geht gedanklich durchdrehe, aber wenn Jungs iwie auffällig rausstechen, durch was auch immer, dann schau ich auch schonmal hinterher. Also ich würde sagen ja, auch Jungs haben Reize die herausstechen wenn sie sie bewusst unterstreichen. Und natürlich können auch Frauen von Männern gereizt werden. Das passiert doch nicht nur umgekehrt. Und ich finde es iwie seltsam das die Einstellung herrscht das die weiblichen Reize auf jeden Fall mehr rausstechen und es deswegen die Frauen sind, die Unheil bringen und sich verdecken müssen o.O

    Meine Partnerin hatte früher auch immer behauptet, dass Sex mit Liebe zusammenhinge, aber immer mehr ist sie selbst dahintergekommen, dass das nicht stimmt.
    Ich habe zwischenmenschliche Nähe. Nur keinen Sex mehr mit meiner Partnerin.
    Also gehörst du zu den Menschen die Liebe und Sex generell trennen? Bei mir dreht es sich gerade anders rum. Ich dachte immer das Sex nichts mit Liebe sondern nur mit Lust zu tun hat und fange gerade an umzudenken. Aber..gehört zwischenmenschliche Nähe nicht auch schon zur menschlichen Sexualität? Kannst du denn überhaupt die Sexualität komplett austreiben? Ist das nicht was biologisches in uns, genauso wie Hunger, Durst, Atmen..?


    LG Thalestris
    Geändert von thalestris (25.08.2015 um 20:04 Uhr)
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  9. #9
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    Hallo Thalestris,
    eine interessante Frage, die der Erfahrung nach durchaus auch ein gewisses Konfliktpotential besitzt. Und es ist eine Frage, die sch kaum in nur ein paar Sätzen beantworten lässt.^^ Aber ein zwei Gedanken will auch ich hier zu deiner Frage beisteuern.

    Vorweg hattest du gefragt,
    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    warum in den meisten Religionen alles was mit Sexualität zu tun hat (abgesehen von der Fortpflanzung) als Sünde gesehn wird. Als unrein, schlecht, falsch, schwach usw..
    Bereits hier würde ich gerne widersprechen. Es ist tatsächlich so, dass in fast allen Religionen die Sexualität des Menschen eine besondere Aufmerksamkeit erfährt und mit einem Tabu belegt ist. Jedoch meint Tabu hier nicht zwangsläufig eine negative Konnotation im Sinne einer Sünde o.ä., sondern kann ebenso etwas „Reines“, etwas „Heiliges“ beschreiben. Es gibt sogar verschiedene Religionen, in denen Sexualität selbst Teil einer sakralen Handlung sein kann. Und ich würde eher denken, dass jene Glaubenswelten, in denen Sexualität etwas negatives ist, eher den kleineren Teil ausmachen.

    Das nun die Sexualität eine so große Aufmerksamkeit erfährt, mag in der Bedeutung für den Menschen liegen. Den mit der Einsicht, dass natürlicherweise nur Sexualität Leben hervorbringt, wohnt dieser eine existentielle als auch schöpferische Kraft inne. In diversen Kulturen lassen sich daher auch Lebensweisen finden, in denen das Weibliche einen besonderen Stellenwert genießt und freizügige Darbietungen von Weiblichkeit nicht als negativ sondern durchweg positiv empfunden wird. Dennoch ist deine Bemerkung, dass die Lust auf Sexualität in der Natur des Menschen liegt eine zwar richte Beobachtung, daraus aber eine moralische Beurteilung im Sinne von „es ist richtig“ abzuleiten, macht einen Fehler, den man meist als naturalistischen Fehlschluß bezeichnet. Der Gedanke hierbei ist, dass nur weil etwas natürlich ist, es deshalb nicht automatisch auch richtig ist. Auch Aggression, Gewalt und Egoismus gehören zur Natur des Menschen dazu – dennoch würden wir kaum behaupten, dass daraus eine Rechtfertigung für ein solches Verhalten erfolgt. Und auch im Zusammenhang mit der Unterdrückung der Frau kämen wir hier in Bedrängnis. Denn wir sehen auch in der Natur ein Verhalten, dass die Männchen ihre Weibchen von anderen, männlichen Nebenbuhlern fernhalten. Grund ist hierbei, dass bei der möglichen Nachkommenschaft die Frage der Mutterschaft aus naheliegenden Gründen unstrittig ist, die Vaterschaft hingegen nicht. Was spätestens in einer Lebenskultur, in der die eigene sowohl genetische als auch soziale Nachkommenschaft gesichert werden muss, fast zwangsläufig dazu führt, dass die Weibchen „kontrolliert“ werden. Und schon hätten wir eine Rechtfertigung der weiblichen Verhüllung aus der Natur. Du siehst also, das klappt nicht so recht.^^

    Das wir nun in einer Kultur leben, die durch sexualfeindliche Denkweisen geprägt ist, das hat verschiedenste Gründe, deren Komplexität es verbietet, sie in einem kurzen Forenbeitrag angemessen zu erörtern. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass einen langen Zeitraum in der Geschichte Ehen nicht aus Liebe sondern meist aus wirtschaftlichen Erwägungen geschlossen wurde, gewisse aus unserem heutigen Denken sich ergebende Fragestellungen also so eigentlich gar keine Anwendung erfahren können. Aber wenn dich das Thema vertiefend interessiert, kann ich dir hier aber ein paar Bücher empfehlen, wenn du möchtest. Und schließlich gibt es auch nicht nur eine Form von Sexualität, sondern ganz verschiedene Ausprägungen. Sexualität kann Ausdruckmittel sein indem sie z.B. Liebe kommuniziert. Ebenso kann sie Lustbefriedigung sein, ohne ein tieferes Interesse am Gegenüber. Sie kann der eigenen Entspannung dienen, der Psychohygiene, dem religiösen Ritual (z.B. im Sinne eines Opfers oder "Gottesdienstes") oder aber sogar im schlimmsten Fall der Gewalt und Unterdrückung - z.B. in Form von Missbrauch oder aber auch gezielter Folter (ich denke bei letzterem z.B. an die Gewalt im Zuge der Hexenverfolgung). Kurz gesagt, die ursprüngliche Verknüpfung von Sexualität mit der Fortpflanzung ist schon lange nicht mehr der einzige Aspekt und spätestens seit Erfindung der Verhütungsmittel nicht einmal mehr der vordergründigste.

    Wenn nun aber deine Frage lautet,
    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Wieso muss ich als Mädchen mich schämen wenn ich im Hochsommer ein Kleid anhabe aber die Jungs brauchen sich keine Gedanken zu machen was sie anhaben? Wieso soll ich mich wie ne Sünderin fühlen wenn ich Sexualität beginne auszuleben aber die Männer sind keine Sünder wenn sie viele Frauen haben?
    Dann wäre meine Antwort – musst du nicht, bzw. nur unter gewissen Umständen. Tatsächlich könnte man z.B. fragen, wie wir die Verknüpfung von Sexualität, Liebe und Partnerschaft bewerten wollen. Bestimme ich z.B. Intimität über Sexualität und betrachte Liebe als die Folge aus praktizierter Sexualität? Oder bestimme ich Intimität hingegen über Liebe und betrachte Sexualität als Folge oder körperliche Ausdrucksmittel praktizierter Liebe? Und man könnte durchaus berechtigt fragen, ob Sexualität und Liebe ausschließlich auf eine Person beschränkt sein muss. Aber das sind Fragen, die eine kritische Distanz zum Inhalt der Bibel einnehmen. Sofern du der Ansicht bist, dass die biblische Lehre entsprechendes Verhalten von und Menschen fordert, und wenn du weiter der Ansicht bist, dass die Gedanken der Schrift hier Ausdruck eines göttlichen Gebotes sind, dann wäre ein solches Verhalten die notwendige Konsequenz sofern du gottgefällig leben wolltest. Wenn du hingegen der Meinung bist, dass die Schrift für dich entweder keine Relevanz besitzt oder aber in ihren Inhalten die Glaubensvorstellungen und -erfahrungen früherer Generationen beschreibt, nicht aber zwingend Gottes Willen, dann sind wir - ungeachtet dessen wie und weshalb unsere Haltung zur Sexualität gewachsen ist – nicht gezwungen in dieser zu verharren. ^^
    Liebe Grüße dir
    Lior
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  10. #10
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    Guten Morgen Sir Lior

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Hallo Thalestris,
    eine interessante Frage, die der Erfahrung nach durchaus auch ein gewisses Konfliktpotential besitzt.
    Ich weiss... aber was muss, das muss eben (aus meinem Kopf..^^)

    Und es ist eine Frage, die sch kaum in nur ein paar Sätzen beantworten lässt.^^ Aber ein zwei Gedanken will auch ich hier zu deiner Frage beisteuern.
    Kannst auch drei, vier, hundert, tausend Gedanken dazu schreiben :}

    Bereits hier würde ich gerne widersprechen. Es ist tatsächlich so, dass in fast allen Religionen die Sexualität des Menschen eine besondere Aufmerksamkeit erfährt und mit einem Tabu belegt ist. Jedoch meint Tabu hier nicht zwangsläufig eine negative Konnotation im Sinne einer Sünde o.ä., sondern kann ebenso etwas „Reines“, etwas „Heiliges“ beschreiben. Es gibt sogar verschiedene Religionen, in denen Sexualität selbst Teil einer sakralen Handlung sein kann. Und ich würde eher denken, dass jene Glaubenswelten, in denen Sexualität etwas negatives ist, eher den kleineren Teil ausmachen.
    Ahso....echt? o.O Vll hab ich, als ich das geschrieben hab, zu sehr an die kath. Kirche gedacht ^^ Das sie überall besondere Aufmerksamkeit hat, das ist klar aber ich war mir jetzt sicher das die eher negativ ist. Habsch mich wohl geirrt.

    Das nun die Sexualität eine so große Aufmerksamkeit erfährt, mag in der Bedeutung für den Menschen liegen. Den mit der Einsicht, dass natürlicherweise nur Sexualität Leben hervorbringt, wohnt dieser eine existentielle als auch schöpferische Kraft inne. In diversen Kulturen lassen sich daher auch Lebensweisen finden, in denen das Weibliche einen besonderen Stellenwert genießt und freizügige Darbietungen von Weiblichkeit nicht als negativ sondern durchweg positiv empfunden wird.
    Und wieso ist das im Christentum und im Islam nicht so? Da gilt alles weibliche immer nur als sündig und schlecht. Dabei gehts ohne die Frauen auch nicht...^^ Mir hat sogar mal jemand gesagt, das Mädchen und Frauen während ihrer Menstruation als besonders unrein und unheilig gelten O.o So sehr das sie aus der Gemeinschaft für diese Zeit ausgeschlossen werden und nicht berührt werden dürfen (war in nem anderen Religionsforum das wir beide kennen..^^). Und da bekam ich das Gefühl das alles, aber auch wirklich alles an der Weiblichkeit verteufelt wird. Dabei ist das eben von der Ntaur so gemacht worden, dafür können wir doch nichts. Als hätte sich das einer von uns ausgesucht. Und wenn dann auch noch Adam und Eva und die Schlange ins Spiel kommen, ab da war ich dann raus :X

    Dennoch ist deine Bemerkung, dass die Lust auf Sexualität in der Natur des Menschen liegt eine zwar richte Beobachtung, daraus aber eine moralische Beurteilung im Sinne von „es ist richtig“ abzuleiten, macht einen Fehler, den man meist als naturalistischen Fehlschluß bezeichnet. Der Gedanke hierbei ist, dass nur weil etwas natürlich ist, es deshalb nicht automatisch auch richtig ist. Auch Aggression, Gewalt und Egoismus gehören zur Natur des Menschen dazu – dennoch würden wir kaum behaupten, dass daraus eine Rechtfertigung für ein solches Verhalten erfolgt.
    Sorry :) das stimmt. Die Bemerkung von mir ist aber nicht aus der Überlegung entstanden ist natürlich=ist richtig= darf man machen wie man will. Sondern ich kam darauf mit dem Hintergedanken ob man etwas natürliches wirklich so einfach unterdrücken kann. Ich kam darauf weil Digido schrieb er hat sich von Sexualität befreit und lebt sie nicht mehr, weil er damit glücklicher ist und Erlösung gefunden hat und näher zu Gott kam.
    Und da hab ich mich eben gefragt ob man natürliche und angeborene Verlangen unterdrücken kann. Komplett meine ich. Das eigene Ego oder Gefühle wie Wut kann man ja auch nicht für immer komplett ausschalten. Man kann das vll zügeln oder kurzzeitig unterdrücken..aber für immer?
    Aber klar, einfach ausleben wozu man grade Bock hat geht nich...das Thema hatten wir die letzten Tage ja oft.

    Und auch im Zusammenhang mit der Unterdrückung der Frau kämen wir hier in Bedrängnis. Denn wir sehen auch in der Natur ein Verhalten, dass die Männchen ihre Weibchen von anderen, männlichen Nebenbuhlern fernhalten. Grund ist hierbei, dass bei der möglichen Nachkommenschaft die Frage der Mutterschaft aus naheliegenden Gründen unstrittig ist, die Vaterschaft hingegen nicht. Was spätestens in einer Lebenskultur, in der die eigene sowohl genetische als auch soziale Nachkommenschaft gesichert werden muss, fast zwangsläufig dazu führt, dass die Weibchen „kontrolliert“ werden. Und schon hätten wir eine Rechtfertigung der weiblichen Verhüllung aus der Natur. Du siehst also, das klappt nicht so recht.^^
    Süß. Alphamännchengehabe. Das ist ja wie Biounterricht :D Aber ich muss ja gestehn, das es manchmal auch ein schönes Gefühl ist so ein bisschen beschützt zu werden...^^ Ich sehs aber deswegen trotzdem nicht ein das ich mich voll verstecken muss nur damit niemand anderes mich sieht... O.o

    Das wir nun in einer Kultur leben, die durch sexualfeindliche Denkweisen geprägt ist, das hat verschiedenste Gründe, deren Komplexität es verbietet, sie in einem kurzen Forenbeitrag angemessen zu erörtern. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass einen langen Zeitraum in der Geschichte Ehen nicht aus Liebe sondern meist aus wirtschaftlichen Erwägungen geschlossen wurde, gewisse aus unserem heutigen Denken sich ergebende Fragestellungen also so eigentlich gar keine Anwendung erfahren können.
    Weisst du was, ich glaube das es das bis heute immer noch gibt. Ich denke da an Zwangsehen in anderen Kulturen oder an Scheinhochzeiten um ne Staatsbürgerschaft zu ergattern. Mein Onkel hat mal zu mir gesagt "Och, wir haben geheiratet wegen der Steuerklasse, da hat man andere Vorteile. Gebraucht hätten wir das beide nicht, wir wissen auch so das wir zusammen gehören". Also Ehe weil es Vorteile hat..., Ehe den Kindern zuliebe, Ehe weil es sich so gehört (meine Eltern haben nur deswegen geheiratet weil meine Mum schwanger war) usw... schrecklich :S

    Und schließlich gibt es auch nicht nur eine Form von Sexualität, sondern ganz verschiedene Ausprägungen. Sexualität kann Ausdruckmittel sein indem sie z.B. Liebe kommuniziert. Ebenso kann sie Lustbefriedigung sein, ohne ein tieferes Interesse am Gegenüber. Sie kann der eigenen Entspannung dienen, der Psychohygiene, dem religiösen Ritual (z.B. im Sinne eines Opfers oder "Gottesdienstes") oder aber sogar im schlimmsten Fall der Gewalt und Unterdrückung - z.B. in Form von Missbrauch oder aber auch gezielter Folter (ich denke bei letzterem z.B. an die Gewalt im Zuge der Hexenverfolgung). Kurz gesagt, die ursprüngliche Verknüpfung von Sexualität mit der Fortpflanzung ist schon lange nicht mehr der einzige Aspekt und spätestens seit Erfindung der Verhütungsmittel nicht einmal mehr der vordergründigste.
    In meinem Kopf gab es bis jetzt immer nur eine Form von Sexualität: Lustbefriedigung. Im Moment rattert es da viel in meinem Kopf. Ich muss aber mal kurz fragen....was ist Psychohygiene?

    Dann wäre meine Antwort – musst du nicht,
    gut^^ will ich nämlich auch nicht. Es wird mir aber oft eingeredet. Mein Opa z.B. "Schätzchen, Abends auf der Strasse kannst du DEN Rock aber nicht mehr tragen". (war ein ganz normaler Rock... wieso soll ich bei 37 Grad abends ne lange Hose anziehen?? Machen die Kerle auch nicht). Oder auch die Meinung hier, das lange offene Haare, enge Kleidung oder schminken unnötig die Männer stimulieren, im Gegensatz aber Männer rumlaufen dürfen wie sie wollen, da umgekehrt sowas ja nicht passieren kann :D
    Wieso soll ich mich so verstecken... wieso darf ich nicht zeigen wie bin. Wenn ich schlank bin, dann darf ich doch auch mal ein enges T-Shirt anziehen.. Wenn ich grade beim Frisör war und mich freue, dann darf ich doch meine Haare offen tragen. Wenn sich dadurch ein Mann schon gereizt fühlt, kann ich doch nix dafür Ich will mich aber nicht verhüllen wie ne Mumie. Ich bin jung, ich will nicht rum nennen wie ne alte Nonne nur weil Männer das so wollen.


    Tatsächlich könnte man z.B. fragen, wie wir die Verknüpfung von Sexualität, Liebe und Partnerschaft bewerten wollen. Bestimme ich z.B. Intimität über Sexualität und betrachte Liebe als die Folge aus praktizierter Sexualität? Oder bestimme ich Intimität hingegen über Liebe und betrachte Sexualität als Folge oder körperliche Ausdrucksmittel praktizierter Liebe?
    Das check ich grade nicht... nochmal bitte :)

    Und man könnte durchaus berechtigt fragen, ob Sexualität und Liebe ausschließlich auf eine Person beschränkt sein muss.
    Diese Frage macht mir jeden Tag Kopfschmerzen.

    Aber das sind Fragen, die eine kritische Distanz zum Inhalt der Bibel einnehmen.
    Na und?^^

    Sofern du der Ansicht bist, dass die biblische Lehre entsprechendes Verhalten von und Menschen fordert, und wenn du weiter der Ansicht bist, dass die Gedanken der Schrift hier Ausdruck eines göttlichen Gebotes sind, dann wäre ein solches Verhalten die notwendige Konsequenz sofern du gottgefällig leben wolltest.
    Nnnnö! Du kennst mich doch..

    Wenn du hingegen der Meinung bist, dass die Schrift für dich entweder keine Relevanz besitzt oder aber in ihren Inhalten die Glaubensvorstellungen und -erfahrungen früherer Generationen beschreibt, nicht aber zwingend Gottes Willen
    Ganz genau das denke ich. Menschen haben die Bibel verfasst und ich muss nicht alles glauben was Menschen für richtig halten. Und schon gar nicht das was Menschen vor tausenden von Jahren für richtig hielten.

    LG vom Zappellieschen
    Geändert von thalestris (26.08.2015 um 13:08 Uhr)
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D


 

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