Hallo Padma,
nun, irgendwelche vorherigen "Überzeugungen" dürfen bei einem wissenschaftlichen Beweis keine Rolle spielen. Da zählen nur die Fakten. Galilei wusste zum Beispiel, aufgrund von Fakten, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Die Faktenlage aber hielten seine Gegner gar nicht für nötig zur Kenntnis zu nehmen. Das, was Galilei sagte, musste einfach falsch sein, da es ihren bisherigen Ansichten, die sie für richtig hielten, widersprach. Genauso ist es heute mit der Reinkarnation. Die wird von jenen wissenschaftsgläubigen Menschen abgestritten, die einzig das Materielle als Fakt ansehen, und eben von den Gläubigen, denen sie auch nicht ins Konzept passt. Beide nehmen einfach nicht vorurteilsfrei die Fakten zur Kenntnis, bzw. können sie dort nicht beurteilen, wo weiteres Faktenwissen, das ihnen fehlt, notwendig ist.Es geht einfach nur darum, darauf hinzuweisen, dass etwas Fakt ist. Das ist dann für alle eine unheimliche Bereichung, weil in diesem Licht widerum vieles andere gesehen werden kann. Jede Wahrheit sollte allgemein bekannt werden. Dadurch ist vielen Menschen geholfen.Dann muss man doch eigentlich dieses Gedankengut auch nicht für alle zum verbindlichen Glaubenssatz erklären und kann es in jedermanns Ermessen stellen, wie er damit umgeht - oder nicht?Als würde man allein durch Bibellesen das Rad wieder neu erfinden können.... Das machen ja viele, und deshalb haben sie so widerstreitende Ansichten, weil sie eben nicht verstehen was geschrieben steht.Oder wo sie etwas verstehen, dann ist es so dürftig, dass sie eben alle kleinkariert erscheinen.Was Verfälschungen durch Kirchentradition betrifft, halte ich es für das Beste und Wichtigste, sich selbst ausgiebig mit der Bibel zu beschäftigen und sich daran zu orientieren.Aber wird das auch verstanden? Vielen spielen ja die Gnade gegen die Werke aus
Ja, dass Glaube ohne Werk tot ist, das ist reine biblische Botschaft:Wird aber meist so verstanden: Jesus hat mir meine Sünden vergeben, also komme ich nach dem Tod in den Himmel, selbst wenn ich immer noch der gleiche Schweinehund wie vor meiner Bekehrung bin...
Was die Verbindung von Karma und Leiden und die Befreiung daraus angeht, so ist das im NT schon differenzierter dargestellt - nicht einfach nur: glaube und dann bist du frei.Das ist ja das, wovon auch net.krel sprach: Es gibt eine Abwärts- und Aufwärtsspirale. Und so, wie niemand in einem Erdenleben christusgleich wird - was das Ziel ist - so wird auch niemand in einem Erdenleben ein Schwerverbrecher.
Statt von Karma als einem Kausalitätsprinzip wird hier von einer Art Abhängigkeitsspirale gesprochen, so zB im Römerbrief:Nein, im "Reich Gottes" leben nur die Befreiten. Das Reich Gottes ist die Existenzweise der Erlösten. Um in dieses eingehen zu können, muss man frei sein.
Und von dieser Herrschaft wird der Mensch befreit durch den Glauben. Nicht zu einer Souveränität und Freiheit, quasi im luftleeren Raum, sondern im 'Reich Gottes', unter seiner Herrschaft.
LG,
Digido




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