hallo Thalestris,
ich hoffe, du hattest ein erholsames Wochenende?
Die Trauer mach tatsächlich keinen Unterschied im Alter der Menschen, da gebe ich dir recht. Um Menschen zu trauern, die wir liebten, fällt einem wohl als junger Mensch nicht leichter oder schwerer als in späteren Jahren.
Mein Sohn starb damals als Baby an einem Herzfehler. Jetzt wäre er 21 Jahre alt (nur als kurze Antwort auf deine Frage)
Diese "zwei Seiten" in einem selbst, kenne ich gut. Auch Wut, Weinen, Schweigen, Allein sein oder gerade eben nicht allein sein können... das alles ist Trauer.
Lebe, schreibe, erzähle, was du fühlst, denn das gehört dazu.
Ich war manchmal sogar so wütend auf "Gott" und die Welt. Manche sagten dann zu mir ( ich war damals eine junge 22jährige Mutter), ich dürfe so nicht denken oder reden.
Aber wer legt fest, wie Menschen trauern?
Ganz gleich, was du persönlich glaubst, was nach diesem Leben mit uns Menschen geschieht, es gibt eben Zeiten, in denen wir trauern, wenn Menschen, die uns in diesem Leben begleiten durften, gehen.
Wir leben, lieben, wir lachen, wir weinen und wir trauern, jeder auf seine Weise.
Nimm dir Zeit dafür, forme tausend Worte, weine Tränen und lache über die schönen Erinnerungen mit deiner Oma, das ist alles gut :-) Was zb sind so Erlebnisse mit deiner Oma, an die du gern denkst? Hol sie dir ins Herz zurück, wenn du ganz traurig bist.
Ohne Gefühle wäre es schrecklich kalt in unserer Welt.
Ich wünsche dir einen guten Tag
lg firefly



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