Besteht das „Angebot Gottes“ in der Form der Bibel, bzw. des NT?

Nun, es muss schon klar sein, dass Menschen dieses „Angebot“ geschrieben und zusammengestellt hatten. Es könnte ja auch der Koran sein, oder andere heiligen Bücher.

Wenn es dermassen absolut und göttlich wäre, was da auf Papier gebracht wurde, dürfte es da eigentlich keine Fehler (welche da offensichtlich sind) und noch weniger eine derartig Vielfalt der Überlieferung geben, man bedenke schon allein der tausenden von Fragmenten mit unterschiedlichen Textvarianten schon allein für das NT.

Besonders das NT weist erheblich Mängel in Punkto zitieren der alten hebräischen Texte aus der Tenach auf, mitsamt deren wohl eher fragwürdigen Interpretation.
Sicher darf jeder Mensch diese Schriften auf seine Sichtweise hin interpretieren, aber dies dann dem Ewigen in den Mund zu legen, ist doch zu gewagt.

So kann nun sehr wohl eine Ideologie solches Widersprechende verherrlichen und vergöttern, es rechtfertigt aber mitnichten, den Kritikern, welche diese Schriften etwas nüchterner betrachten, dermassen stetig zu denunzieren, handeln sie doch dann entgegengesetzt dem, was dann das Evangelium wäre. Ich habe hier niemanden ausgelacht Warum eine solche pauschale Aussage, was „andere von mit gefordert haben“ sollen. Warum werden mir da Dinge unterstellt, welche ich nicht getan habe? Meine Meinung als Produkt des Zufalls hinzustellen, ist einfach schlichtweg daneben.
Weiter habe ich Jeschua nirgends verraten. Es ist eine bodenlose Frechheit und Arroganz, ja Verbleiung, wenn Menschen solches aus ihrer Ideologie und subjektiven Sichtweise behaupten, nur weil der andere nicht der eigenen Ideologie entspricht. Das hat nichts mehr mit Gottesgeist oder dem Eifer des Elia zu tun.


Es ging ja darum, ob Gott Opfer braucht, damit er vergeben kann. Und eine solche Lehre gibt es nun mal nicht im AT, dass Opfer Grundlage für Vergebung sein sollen. Eine Vergebung, welche etwas fordert ausser das Zugeben der Tat (Umkehr), ist nun keine Vergebung im eigentlichen Sinn. Jeshua lehrte es ja selber: „vergib uns, wie wir vergeben…“.


Nun wird einfach Gen 6,3 aufgetischt, ohne wirklichen Zusammenhang. Weiter ist der Vers falsch zitiert, denn es steht nicht: „Mein Geist soll nicht für immer im Menschen erniedrigt (mißachtet) sein…“

So sollte man dann doch die „Schrift“ nicht missbrauchen… aber anderen vorzuwerfen, dass man die Geduld Gottes missbraucht, um die eigene Ideologie durchzuboxen, ist dann schon sehr fragwürdig.


Dann wird Psalm 119 zitiert, und in einen Zusammenhang gestellt, der eben nicht ist und vom Schreiber auch nicht so gesagt ist. Das „Wort“, welches der Jüngling da bewahren will, ist nichts weiter als die Torah, das Gesetz, die Ordnungen Gottes, wie ER sie dem Mose gegeben hatte.

Dies dann für die eigene Ideologie zu verwenden, mit solchen Zitaten suggestiv etwas zu untermauern, was nicht ist, ist eben nun mal höchst fragwürdig, ja verwerflich, da insbesondere ja gerade das Christentum, wie eben auch durch Paulus dieses „Gesetz“ als Fluch dargestellt wird, überholt und beiseite gelegt. Es geht ihnen doch gar nicht um diese Weisung, sondern um eine Ideologie, welche nirgends in der Tenach zu finden ist.

Aber nein, „man“ nimmt da ein Bruchstück eines Satzes, kombiniere ihn einfach mit anderen ausgewählten Bruchstücken, garniere es mit der Ideologie und Schlagworten und serviere so die Eigenkreation, und wer nicht spurt, dem wird mit der Hölle gedroht und tischt dazu weiter aus dem Kontext gerissene Verse auf, unabhängig davon, wer sie gesagt hatte und ob sie überhaupt richtig zitiert sind.


Alef