Weil du die Worte der Bibel mit bestimmten traditionällen Begriffen verbindest. Sie können aber noch andere Bedeutung haben, die den früheren Generationen entgangen ist.
Z.B. die Gebote Gottes kann man lesen: Du sollst nicht ..., oder aber: Du wirst nicht ...
Im ersten Fall ist es eine Forderung, die den Tod bringt. Im zweiten Fall ist es eine Verheißung (im Blick auf den Messias), die Leben bringt.
Das wiederum glaube ich nicht. Denn die Uneinigkeit zwischen den Juden und Christen, und zwischen den Christen untereineinder macht das unmöglich. Sollte eine Seite irgendwas in der Bibel ändern, würde doch die andere Seine sofort laut aufschreien.Zu viel wurde dem "Buch der Bücher" über die Jahrtausende (besonders in den letzten Jahrhunderten) angetan. Es wurde gestrichen, gefälscht, hinzugefügt...doch das weißt Du sicherlich selber...
Es spielt doch keine Rolle wieviel Zwischenstufen Gott gebraucht hat um den Menschen zu schaffen, aber letztendlich wurde der Mensch, wie auch die gesammte Schöpfung, aus Staub gemacht.Also kann ich nicht glauben, dass GOTT wirklich aus "Staub vom Erdboden" den Menschen schuf.
Gott ist Geist, und dennoch hat er die Materie erschaffen. Wie soll er da nich auf sie einwirken können?"Das 'Od' als geistige Lebenskraft.
Geist und Materie können wegen der Verschiedenheit ihres Seins nicht unmittelbar aufeinander wirken.
Das ist doch Gott!, "denn in ihm leben und weben und sind wir." (Apg. 17:28.)Da nun die Odkraft in und um alles ist, was GOTT geschaffen hat, und stets mit dem Geist verbunden ist, so folgt daraus, daß in allem Geschaffenen ein Geist ist."
Wenn du mit den Werken von Pierre Teilhard de Chardun "Der Mensch im Kosmos" und "Die Entstehung des Menschen" bekannt bist, dann dürftest du wissen, daß auch bei mir die Schöpfungsgeschichte der Bibel ind die Evolutionstheorie sich nicht wiedersprechen. Allerdings sehe ich die E.T in einem anderen Zusammenhang.Wenn man die Bibel also nicht starr und wortwörtlich liest, sondern alles in einem anderen Zusammenhang und etwas freier liest, schließen sich das neue Weltbild und das biblische nicht aus.
Genau so mache ich mit jeder anderen Lehre: ich messe nicht die Bibel an diesen Lehren, sondern ich messe diese Lehren an der Bibel. Und diese Methode hat sich mehrmals bewährt.
Laut Buddha soll ein anderer Buddha (Christus?), der im Westen (von Indien, in Israel?) wirkt, der alle Eigenschaften des glücklichen Landes in einem zusammengefaßt hat (alle Gebote in einem?), der sich selbst aufgeopfert hat (Kreuzestod Christi?), sich zum Ziel gemacht haben das glückliche Land (das Reich Gottes?) aufzubauen. Alle, die an ihn glauben, seinen Namen rezitieren (anrufen?) im glücklichen Lande wiedergeboren, und unter der Leitung dieses Buddhas zur Erleuchtung gelangen.Was hier steht, ist für mich das endgültige ZIEL: Die letzte Wiedergeburt oder besser gesagt die HEIMKEHR des Geistes und der unsterblichen Seele in das HAUS des VATERS, nach einer Vielzahl von Leben und Lernen...
"Er erleuchtete die Augen eures Herzens, ..." (Eph. 18.)
Ob die unzählige Widergeburten tatsächlich stattfinden, oder es eine Irrlehre ist, in jedem Fall wird der Mensch durch die Erleuchtung davon befreit.
Man kann also verschieden lesen.




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