Soso, da lauert ja schon jemand... :-)
na dann viel Freude und Gottes Segen dir/euch..
hier mal die ersten zwei Punkte deiner Fragen. net.krel
Wie man
Saat und Ernte = Karma (<--- gegen was man die ganze Zeit "wetterte" :-) ) als Realitaet sehen kann, Plus:
* Das kann ich kurz und schmerzlos auf den Punkt bringen:
Saat und Ernte im biblischen Sinne betrifft im Gegensatz zum Karma das eine Leben, das wir haben. :-D
Bezüglich dessen will (insbesondere f. starangel) aber noch auf "Gehorsam" und "Mich-von-Jesus-verändern-lassen" eingehen:
mE greift beides ineinander, denn das Vollbringen ist ja ebenso wenig auf unseren Mist gewachsen, wie der Anfang unseres Glaubens - so sehe ich es zumindest..
Alles was wir tun (können) geschieht ja nicht aus eigener Kraft (also ich würde mir nicht mehr anmaßen sowas zu denken) und die Frucht bringen wir ja nur durch die Rebe, an der wir dranbleiben müssen. Ohne Ihn geht es nicht, bzw nicht lange, dann geht der Saft flöten und wir werden zu Rosinen..^^
Das war und ist mir wichtig, starangel, dass ich die Abhängigkeit zu Jesus nicht in Frage stellen, sondern vielmehr betonen möchte. "Nicht ich lebe, sondern er in mir" um es biblisch zu sagen. :-)
Seine Kraft und Ehre - nicht die meine, verstehst du? Natürlich kann ich nicht nur an ihm dranhängen, (mal daVinnci angesprochen), sondern muss/will mich quasi "unter seiner Leitung bewegen". Und nein, deshalb bin ich keine Marionette! ;-P
Die Veränderung, die es mit sich bringt, nennt sich dann Heiligung. Wir können mMn nicht alles vom Kopf her aus eigener Kraft bewältigen. Alle Männer und Frauen Gottes in der Bibel haben sich mE verändern und leiten lassen! Zumindest jene, die Gott dann auch für Großes gebrauchen konnte. Oft ging es dabei durch Tiefen und Täler, Gott hat diese Menschen "bearbeitet" (siehe Töpfer und Ton), hat sie sinnbildlich durchgewalkt, geformt und zu guter Letzt gebrannt, um sie zu einem schönen (?) Gefäß zu machen, das er gebrauchen konnte. So ist es auch noch heute - oder nicht?! :-)
+ Bibelfundamentalismus
* Bibelübersetzungen, die dafür bekannt sind, dass sie nahe am Urtext sind, halte ich für vertrauenswürdig und auf jeden Fall inhaltlich - die "heilsrelevanten" und fundamentalen Themen betreffend - für "fehlerfrei". Die Bibel ausschließlich verstandesgemäß zu begreifen und erfassen, denke ich, ist vermutlich vom Intellekt her möglich, meine aber, dass sie kein "Buch" mit statischem Inhalt ist, sondern vielmehr ein "lebendiges" Buch, mit dessen Hilfe mir Gott - wenn ich es mit wirklich offenem Herzen und betend lese - immer wieder neue Aspekte und Weisheiten aufzeigen kann. Ich meine, dass die Bibel sozusagen alles beinhaltet, aber ich als kleine "Menschin" hineinwachsen muss/kann/darf, um "die fette Weide abzugrasen" (mal schafsmäßig ausgedrückt) und gleichzeitig ist sie (weil sie dem Geist des Vaters und des Sohnes entspricht) eine unaufhörliche Quelle ist, aus der ich immer frisches Wasser (für Geist und Seele) schöpfen kann. Sie ist mir Medizin und Nahrung und immer wieder erstaunlich aktuell! :-D
Nochmal auf die Stellen bezogen, die uns Menschen schmerzen: auch da gilt es hineinzuwachsen, Gott zu vertrauen in dem Wissen und der dazugehörigen Haltung, dass seine Gedanken um ein Unfassbares höher sind, als meine!
Je mehr ich mich mit Gottes Wort befasse und Parallelen zu meinem Leben entdecke, bzw. es als "alltagstauglich und funktionstüchtig" erlebe, desto mehr hat sich meine Haltung ihm gegenüber entwickelt. Daher würde ich nicht, wie du es nanntest, net.krel, sagen, dass es "sich so ergeben hat", weil es mirvzu zufallsmäßig klingt, sondern, ich bleibe dabei: es ist ein Prozess - eine Entwicklung, zu der auch der (mitunter recht lebhafte^^) Austausch mit Geschwistern, sowie Andersgläubigen beigetragen hat. Gerade dieser auch ist es (so wie hier), der mich neu über alles nachdenken und auf Entdeckungsreise gehen lässt - mir hilft, mein Denken zu hinterfragen und mich ggf. durch Gott korrigieren zu lassen.
Bibelfundi oder nicht, ich denke, das liegt im Auge des Betrachters und am Punkt, wo man meint, sich verorten zu können, denn auch hier ist die Bandbreite nicht zu unterschätzen.. ;-)
Davon ablassen würde ich eher nicht, eben weil ich glaube, dass Jesus fleischgewordenes Wort ist.
Der dreieinige Gott, das Neue und Alte Testament sind für mich untrennbar.
Soweit mal für heute mit
Segensgrüßen
saved
PS @net.krel:
vielleicht interessiert dich auch der Beitrag (#26) an starangel
http://gnadenkinder.de/board/showthr...er-Bibel/page3



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